immer noch krank und der arme Hund

  • Hallo, vor ca. 3 Wochen hatte ich schon meine Sorgen geklagt. Hatte Influenza A und habe eine 10 Monate junge, sehr aktive, lebenslustige Hündin seit Anfang Dezember bei mir. Ihr habt mich dann beruhigt und mir die Sorge und schlechtes Gewissen genommen ( da muss der Hund durch.....) ich war dann zwischenzeitlich so krank dass ich mich für zwei Wochen bei meiner Familie pflegen lassen musste. Da gab es einen Garten und meine Schwester ging jeden Tag ne Runde. Auch alles nicht optimal , aber ok.

    Nun bin ich wieder zuhause, ( zum Glück) aber so wie es aussieht, brauche ich noch mindestens 2 Wochen um wieder halbwegs belastbar zu sein. Ich bin nach wenigen Minuten draußen ( ca. 20min) fertig mit der Welt.

    Musste schon gänge abbrechen.

    Hab ganz schön Muskeln abgebaut. Ich spiele mit ihr, aber selbst das ermüdet mich schnell.

    Ihr Futter kochen, für mich was machen, duschen , dann schlafe ich 2 st..

    Neela hat die ganzen Wochen mit Würde ausgehalten.

    Wir liegen die ganze Zeit zusammen. Ich baue auch mal was zum Suchen , aber so richtig reicht die Energie eben noch nicht. Und jetzt hier zuhause, wartet sie auch sehnsüchtig auf" unsere " Runden .

    Ich will heute nicht einen Bekannten fragen , ob er sie mal auf seine Runden mit eigenen Hund mitnimmt. So richtig passt mir das nicht, habe immer Angst um Sie, aber es wäre ja für sie gut.

    Ich mache mir Tag und Nacht Gedanken ob ihr diese lange Zeit nun schadet und jetzt kommen ja bestimmt noch 14 Tage dazu. War von euch jemand Auch schon mal gezwungen den Hund/Hunde für so lange " still zu legen"? Ich habe ein so schlechtes Gewissen .

  • Ja, das kommt vor.
    Ich habe die Zeit mit zwei Sachen überbrückt:

    1. Hundesitter engagiert, er war dann viel mit ihr unterwegs. Klar hat er sich gefreut als wir zwei wieder zusammen raus konnten, aber er hat sich auch jeden Tag gefreut mit der Sitterin zu gehen. Gab dann auch mal Ruhetage wo nix passiert ist, das findet er auch ok. Dann schaut er bisschen aus dem Fenster und schläft viel. (Ich habe ihm einen gemütlichen Platz auf einem Tisch am Fenster gebaut, da sitzt er und schaut was auf der Straße los ist).

    2. wir haben uns dann auch mal ne Stunde auf eine Bank im Park gesetzt. Beide dick angezogen, war ja Herbst (er friert draußen nicht, aber wenn man sich nicht bewegen kann...). Einfach gucken, draußen sein, was sehen.


    Was auch immer geht, ist Hundeausläufe zu Zeiten, zu denen da niemand ist. Da kann man als Mensch sitzen und Hund flitzt rum. Ich habe immer ne Leine um die Tür gewickelt, und wenn jemand anderes rein wollte sind wir gegangen.


    Insgesamt hat ihm das glaube ich eher gut getan, dass nicht jeden Tag action war. Er ist jetzt fast 4 und kommt super damit klar, wenn mal zwei, drei Tage minimalprogramm ist weil ich zB ne Erkältung habe. Dann chillt er einfach und wir machen wieder was, wenn ich fit bin. Da musst du dir bei einigen Wochen keine Gedanken machen. Frage deinen Bekannten ob er sie in nächster Zeit ein paarmal mitnimmt, dann hat sie Bewegung und Spaß und zu Hause kuscheln.

  • War von euch jemand Auch schon mal gezwungen den Hund/Hunde für so lange " still zu legen"?

    Nicht wegen mir, aber wegen dem Hund selbst. Da war es innerhalb von Sekunden von 100 auf 0 und das ueber Monate.

    In deinem Fall wuerd ich mir wen suchen, der den Hund alle 2-3 Tage fuer ne grosse Runde und ggf. Auslastung abholt und gut ist's. Es ist ja absehbar, dass es nicht mehr ewig so geht.

  • Ja war ich

    Wir haben unsere Hündin damals mit 4 Monaten Ende Oktober bekommen, Anf. Jänner habe ich mit das Bein gebrochen und war 6 Wochen out of order. Mein Mann war arbeiten und konnte damals nur das Wochenend-Gassi übernehmen.

    Sie war damals ca. 1 x pro Woche bei ihrer Sitterin zum auspowern, ansonsten war sie im Garten zum lösen und bei mir auf der Couch.

    Es hat ihr nicht geschadet, sie war auch nicht irgendwie mies drauf, oder lästig.

    Hunde sind sehr anpassungsfähig und es ist ja bei euch nun schon absehbar.

    Gute Besserung

  • Danke euch allen . Ich mache mir wahrscheinlich viel zu viele Gedanken. Aber mit einem so langem und extremen Schwächegefühl habe ich nicht gerechnet .

    Klar , könnte auch ganz anders sein wie bei dem Beinbruch ( Horror!) . oder der Hund hat was , das zur " Stilllegung " führt.

    Ich bin nur selbst auch so angekotzt und angemerkt von meiner Einschränkung , übertrage das auf Neela......

    Zudem muss ich zugeben , dass sie wahrscheinlich sogar profitiert hat von der Ruhezeit. Sie erscheint mir ausgeglichener.

    Also ich weiß auch nicht weshalb ich so am Rad drehe.

    Bis Sonntag geht nun mein Bekannter gemeinsam mit seinem Hund und Neela.

    Danach will ich zumindest unsere mittlere Runde angehen . Ich muss ja auch wieder in die Puschen kommen.

    Danke nochmal fürs nochmalige Beruhigen .......:woozy_face:

  • War von euch jemand Auch schon mal gezwungen den Hund/Hunde für so lange " still zu legen"? Ich habe ein so schlechtes Gewissen .

    Sechs Wochen komplett ohne Gassi.

    Haben alle Hunde, egal ob die älteren, die viel Bewegung gewohnt waren, oder die jüngsten, die viel Energie hatten, geschafft.


    Ach ja, und aktuell muss mein Junghund geschont werden wegen seinem Beinbruch. Sechs Wochen haben wir geschafft, noch weitere sechs bis zu unserem Alltag müssen wir noch.

    Gute Besserung dir. Ich hoffe zu hast es ganz bald geschafft.

  • Kenne ich auch - einmal Inluenza mit 4 Wochen, das andere Mal Corona mit 3 Wochen Totalausfall. Mein war da noch im Berufsleben mit 12 Std. ausser Haus. Es gab nur Garten und Mininalprogramm. Die Hunde haben keinen Schaden davon getragen.

    Unsere Hunde leben aber von Anfang an, daß es immer wieder Mal stinklangweilige Tage gibt.

  • Ich hatte das auch vor 2 Jahren über 6 Wochen und einmal mit Influenza vor 10 Jahren auch gute 4 Wochen . Hund war etwas aufgekratzter zuhause und durfte sich daher häufiger mit Spielzeug selbst beschäftigen. Ihr Trockenfutter gabs zum Teil in der Wohnung verstreut und die (kurzen, das längste was ich geschafft habe waren 30min mit Pausen) Spaziergänge waren oft mit viel Übungen und Futter verstecken ausgeschmückt, da ich keinen Garten hatte. Was ich auch ganz gern gemacht habe war zu einer Bank auf einer Wiese zu fahren, Hund machen zu lassen und ein bisschen Leckerlies zu werfen damit sie rennt. So konnten wir auch mal ne Stunde draußen sein ohne dass ich mich verausgaben musste.

    Und ich hatte auch Freunde die sie hin und wieder mal mit rausgenommen haben. Aber grundsätzlich fand meine Hündin das glaube ich sogar sehr schön den halben Tag bei mir im Bett rumzuliegen und zu kuscheln oder ein bisschen zu spielen :)

    Gute Besserung! Du hast ja jetzt wirklich einen ganz guten Fahrplan :)

  • Also ich hab anscheinend ganz normale Probleme und der Hund überlebt es..... astrein. Mir geht's allein schon deshalb besser.


    Allen kranken Hunden und Menschen wünsche ich gute Besserung und eine schnelle :partying_face:Genesung !!!!

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