Überforderung mit neuem Hundeleben

  • Erschließt sich eigentlich aus dem Kontext in diesem Fall hier, um den es im Thread geht.

    für den Fall jetzt kann ich das durchaus nachvollziehen.

    aber dieser Beitrag hört sich so an als wenn das generell Böse ist?

    Bitte prüft was wirklich notwendig an Manipulation am Hund ist! Ich habe in meiner ganzen Hundehalterlaufbahn meinem Hund noch nie extra die Pfoten gewaschen! Und wenn es nur um Dreck geht, bitte einfach eher die Wohnung fegen als am Hund (in meinen Augen unnötig) herumzugriffeln.

  • Erschließt sich eigentlich aus dem Kontext in diesem Fall hier, um den es im Thread geht.

    für den Fall jetzt kann ich das durchaus nachvollziehen.

    aber dieser Beitrag hört sich so an als wenn das generell Böse ist?

    Bitte prüft was wirklich notwendig an Manipulation am Hund ist! Ich habe in meiner ganzen Hundehalterlaufbahn meinem Hund noch nie extra die Pfoten gewaschen! Und wenn es nur um Dreck geht, bitte einfach eher die Wohnung fegen als am Hund (in meinen Augen unnötig) herumzugriffeln.

    Ich lese da "unnötig". Gibt genug Hunde, die sich nicht so gerne an die Pfoten packen lassen. Da kann man durchaus abwägen, ob man da jetzt extra Training investiert, oder auf tgl. Berühren verzichtet und z. B. nur versucht eine Toleranz aufzubauen für medizinische Fälle.

  • was ist denn am Pfoten abputzen so schlimm?

    unser bekommt selbst das Maul abgewischt nach dem trinken ^^, hat er sogar spaß dran.

    Es ist dann schlimm wenn der Hund signalisiert, dass er ein Problem damit hat. Viele Hunde, speziell aus dem Tierschutz, mögen es überhaupt nicht, wenn sie berührt werden. Je nach Intensität des „Pfoten Waschens“ kann das zu heftigem Abwehrverhalten führen.
    Will sagen, wenn ich sehe, dass Pfoten reinigen dem Hund extrem unangenehm ist, lasse ich es erst einmal ganz sein!

  • Danke für eure Rückmeldungen!


    Wir waschen die Pfoten nicht weil sie dreckig sind, sondern wegen aktuellem Schnee und Streusalz. Davon werden ihre Pfoten leicht gereizt und gerötet und der Tierarzt meinte, mit lauwarmen Wasser waschen.

  • Möglicherweise geht das mit den Pfoten leichter, wenn du ein, immer wieder neu befeuchtetes Tuch nimmst und sanft über die Pfoten wischst.

    Salz ist Mist, aber ich würde das so rasch und sanft (ggf. oberflächlich) machen.

  • Ich weiß nicht wie ihr wohnt, aber wenn ihr einen Außenbereich habt, könnt ihr den Hund vielleicht auch über ein Tablett mit warmen Wasser laufen lassen und dann in den Eingangsbereich ein Handtuch legen. Könnte je nach Hund natürlich auch ein größeres Drama sein, da muss man abwägen. Oder man läuft kurz vor der Haustür einfach durch ein Stück nasses Gras wenn vorhanden.

    Ich habe nebenbei häufiger bei meinen Auslandshunden Hautreaktionen kurz nach Ankunft erlebt und in allen Fällen legten die sich von selbst bis wir den Termin beim Dermatologen (ewige Wartezeit) hatten. Es ist oft auch einfach der Stress und die Umstellung.

    Ich würde mir so viel ungewollte Manipulation wie möglich verkneifen und das ganze sobald Training möglich ist kooperativ aufbauen.

    Ich bin durchaus der Typ der auch einfach mal Sachen durchzieht und finde das muss teilweise auch sein um diese Hunde weiter zu bringen - aber es ist ein sehr schmaler Grad und man muss sorgfältig abwägen. Sonst macht man mehr kaputt als alles andere.

    Eine Bekannte hat jetzt ein permanent umgestaltetes Gesicht aufgrund der Meinung, dass Pfotenabputzen eben Pflicht ist und Hund da durch muss. Der Hund ist tot. War vorhersehbar, unnötig und dumm. Der Hund war okay und geduldig, hat ewig höflich gewarnt, aber irgendwann wars ihm zu blöd.

  • Sunshinelady Danke für den Tipp mit dem Tablett draußen!

    Bei mir knurrt sie nicht beim Pfoten waschen, aber trotzdem Danke für den Hinweis auf deine Bekannte mit der leider unschönen Geschichte. Es ist auch etwas schwer als Anfänger sie einzuschätzen, vor allem da wir sie kaum kennen. Wenn sie knurrt geht mein Freund dann auch weg und gibt Freiraum.


    Was ich aber vergessen habe zu erwähnen ist, dass der Trainer meinte, wenn sie selbstbewusster wird, dass das mit Bellen/Knurren/Schnappen erst mal schlimmer werden kann. Falls das eintreten sollte, hoffe ich, dass wir nicht zu sehr überfordert sind.

  • Was ich aber vergessen habe zu erwähnen ist, dass der Trainer meinte, wenn sie selbstbewusster wird, dass das mit Bellen/Knurren/Schnappen erst mal schlimmer werden kann. Falls das eintreten sollte, hoffe ich, dass wir nicht zu sehr überfordert sind.

    Ein Maulkorb kann euch da sehr viel Sicherheit geben. Durch das Wissen, sie kann euch nicht ernsthaft verletzen könnt ihr vermutlich viel ruhiger und souveräner handeln.

    Und ein Maulkorb ist nur von der Aussenwelt so negativ besetzt. Für den Hund ist es ein Mittel wie Leine, Halsband oder Geschirr.

  • Kann passieren, ja. Muss man immer auf dem Schirm haben, aber selbst wenn diese Phase kommt - ihr werdet ja auch besser darin Auslöser zu erkennen und zu vermeiden, sowie sie anderweitig zu managen. Und dann kommt ja auch der Zeitpunkt, an dem man gut anfangen kann Auslöser zu trainieren.

    Was klar sein muss: Das Endergebnis wird vielleicht trotzdem kein Hund, der alles und jeden mag und alles mit sich machen lässt. Vielleicht müsst ihr lebenslang Situationen anleiten und umschiffen.

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