Trofu-Menge erhöht: problematisch, obwohl eigentlich gut vertragen?
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Ich habe einen Hund, der "alles" in Maßen verträgt, aber bei der Veränderung des Hauptfutters trotzdem Probleme bekommt.
Hatte das schon mehrfach, dass ich auf ein neues Trofu umstellen wollte, bis ca 1/4 der Ration alles gut war, aber wir es nie auf mehr geschafft haben, weil er dann bei jedem Versuch Matschehäufchen bekommen hat.
Eine sinnige Erklärung habe ich nicht. Wir haben dann einfach das Futter nicht gewechselt und er bekommt weiterhin "alles" nebenher.
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Hi,
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So, hab geschaut: beim VC sind alle Werte niedriger (Rohprotein, Rohfaser, Rohasche, Rohfett). U.a. wg reduziertem Fett sind wir ja auch umgestiegen.
Und sie hat es ja auch schon eine Weile gefressen, aber halt nur 45 g pro Mahlzeit statt 90 g.
Wahrscheinlich war es dann einfach eine ungewohnte Menge Trockenmasse? Das ist mal wieder einer der Momente, in denen ich mich so gerne mit ihr unterhalten können würde. -
Wenn die normale Ration 1/3 TF + 2/3 Nass ist und Du wechselt auf 2/3 TF und 1/3 Nass, fütterst Du doppelt so viel Trockenfutter wie vorher.
Ich hab deine Daten nicht nachgerechnet remmidemmi einfach weil keine Erfahrung mit Mischfütterung. Aber pinkelpirschers Zitat liest sich logisch für mich.
Du hast mit dem Mehr an TF auch insgesamt mehr gefüttert, mehr Ballaststoffe. Vielleicht ist es ganz einfach das.
Es hat nix oder nur wenig miteinander zu tun: Harmlose Magendarm-Geschichte eingefangen (geht ja auch gerade rum), zufällig zur Futterumstellung, die ggf. auch ein bisschen zu viel Futter beinhaltet und so den Darm noch mal mehr ins Rotieren gebracht hat.
Genau. Mehr Futter, andere Zusammensetzung als sonst, mehr Remmi Demmi im Darm ;-).
So, hab geschaut: beim VC sind alle Werte niedriger (Rohprotein, Rohfaser, Rohasche, Rohfett). U.a. wg reduziertem Fett sind wir ja auch umgestiegen.
Und sie hat es ja auch schon eine Weile gefressen, aber halt nur 45 g pro Mahlzeit statt 90 g.
Wahrscheinlich war es dann einfach eine ungewohnte Menge Trockenmasse? Das ist mal wieder einer der Momente, in denen ich mich so gerne mit ihr unterhalten können würde.
Dann würde ich VC nicht vertäufeln und einfach nach Abklingen der vermutlichen on top Infektsymptome nochmal einschleichen, aber mit der Kombi NF/TF wie sonst bewährt
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Wenn ich mal Trockenfutter füttere, mache ich Nassfutter draus. Ich kippe die passende Menge in einen Mixer und püriere mit Wasser bis es ein Brei ist, den ich in den Napf kippen kann. Das ist dann die richtige Menge Wasser, dass sie nicht dauernd am Wassernapf hängen, draußen Gras fressen oder ähnliches. Dann sieht man auch besser wie viel das tatsächlich ist.
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Ich hänge immer noch an meiner Rechnung, irgendwo hab ich einen Knoten im Hirn. Also wir orientieren uns an der Futtermenge für 20 kg Hund, sowohl beim Trofu als auch beim Nafu.
Wenn der Tagesbedarf für 20 kg Hund = 270 gr Trofu = 600 gr Nafu ist, warum kann ich dann nicht so kombinieren, wie ich es gemacht habe? Ihr habt bestimmt recht - nur kapiere ich es nicht.
Was mir jetzt aber klar ist: Trofu hat mehr „Ballast“ als Nafu, da haben wir offenbar eine Schippe zu viel drauf gelegt für Emmi.Aber die Futtermenge, also in Hinblick auf die Kalorien, müsste doch korrekt sein, oder?
Mrs Barnaby Ja, am VC selbst wird’s nicht liegen, in der niedrigeren Menge gab es ja keine Probleme.
Ich kippe die passende Menge in einen Mixer und püriere mit Wasser bis es ein Brei ist, den ich in den Napf kippen
Was für einen Mixer nutzt du? Die Idee finde ich super, grad im Sommer, glaube allerdings, dass mein Mixer das nicht packt.
Also gehen wir nach der Schonkost wieder zum alten Schema über - Emmi wird es bedauern, selbst gekocht steht hier sehr hoch im Kurs.
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Was für einen Mixer nutzt du?
Ich habe zwar einen Hochleistungsmixer, das geht aber auch mit einem normalen.
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Ich hänge immer noch an meiner Rechnung, irgendwo hab ich einen Knoten im Hirn. Also wir orientieren uns an der Futtermenge für 20 kg Hund, sowohl beim Trofu als auch beim Nafu.
Wenn der Tagesbedarf für 20 kg Hund = 270 gr Trofu = 600 gr Nafu ist, warum kann ich dann nicht so kombinieren, wie ich es gemacht habe? Ihr habt bestimmt recht - nur kapiere ich es nicht.
Aber die Futtermenge, also in Hinblick auf die Kalorien, müsste doch korrekt sein, oder?
Nein.
Trockenfutter ist gehaltvoller. Bei einer 1 Teil TF, 2 Teile Nass Fütterung bezieht Dein Hund prozentuell jetzt schon mehr Kalorien aus Trockenfutter, als aus Nassfutter.
Ich vermute, das Drittel ist der Knopf im Kopf. Du fütterst nicht halb trocken, halb nass im Verhältnis. Das wär nämlich 1 Teil Trockenfutter zu 3 Teile Nassfutter.
Wenn Du 1xTF, 2x Nass auf 2xTF, 1x Nass abänderst, fütterst Du insgesamt rund 30% mehr.
Trockenfutter fütterst Du dabei doppelt so viel wie vorher und Kalorien eben auch mehr.
Du müsstest vom Trockenfutter was abziehen, damit die Rechnung wieder stimmt. Größter Kalorienlieferant ist bei beiden Varianten aber immer das Trockenfutter.
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Ich hänge immer noch an meiner Rechnung, irgendwo hab ich einen Knoten im Hirn. Also wir orientieren uns an der Futtermenge für 20 kg Hund, sowohl beim Trofu als auch beim Nafu.
Wenn der Tagesbedarf für 20 kg Hund = 270 gr Trofu = 600 gr Nafu ist, warum kann ich dann nicht so kombinieren, wie ich es gemacht habe? Ihr habt bestimmt recht - nur kapiere ich es nicht.
Was mir jetzt aber klar ist: Trofu hat mehr „Ballast“ als Nafu, da haben wir offenbar eine Schippe zu viel drauf gelegt für Emmi.Aber die Futtermenge, also in Hinblick auf die Kalorien, müsste doch korrekt sein, oder?
Mrs Barnaby Ja, am VC selbst wird’s nicht liegen, in der niedrigeren Menge gab es ja keine Probleme.
Ich kippe die passende Menge in einen Mixer und püriere mit Wasser bis es ein Brei ist, den ich in den Napf kippen
Was für einen Mixer nutzt du? Die Idee finde ich super, grad im Sommer, glaube allerdings, dass mein Mixer das nicht packt.
Also gehen wir nach der Schonkost wieder zum alten Schema über - Emmi wird es bedauern, selbst gekocht steht hier sehr hoch im KursIch bin da keine Hilfe. Ich füttere seit jeher TF und habe mich was die Menge angeht an der VC TF-Fütterungstabelle zum Zielgewicht orientiert und dann immer eher an der kleinsten Menge des jeweiligen TF. So war ich als Hundeanfänger relativ sicher, er bekommt bedarfsgerecht und hatte immer auch Spielraum für die on top Dinge wie zB Trainingsgoodie. Zudem hab ich bis Ausgewachsen-Sein immer genau überprüft, dass er Perzentilengerecht zunimmt, auch am unteren Rand orientiert und ich auf Wachstumsphasen reagieren kann. TA war immer zufrieden.
Ausgewachsen hab ich auch nochmal seinen Bedarf mit Napfcheck überprüft unter Angaben der Komponente des TF unter Berücksichtigung des Energiebedarfs.
Ich fahre damit gut.
Mich würde es überfordern, zwei Futtermittel mit unterschiedlichen Kalorien und Verdauungszeiten zu verwenden und zu errechnen glaub ich.
Ich glaube auch, dass da ein Rechenfehler bei dir liegt. So wie pinkelpirscher schreibt.
TF zu schreddern und zu wässern und dann als Brei zu geben erschließt sich mir für einen gesunden nicht magendarmsensiblen Hund nicht. Ich füttere das TF quasi schwimmend im Napf, also mit ordentlich Wasser und Frischwasser steht immer zur freien Verfügung. Ich gehe somit sicher, dass zum Trockenfutter ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird.
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Trockenfutter ist gehaltvoller.
Genau. Deshalb bekommt 20 kg Hund in 24 Std ja auch nur 270 gr Trofu und nicht 600 gr Trofu - aber eben 600 gr Nafu.
Der Kaloriengehalt von 600 gr Nafu = Kaloriengehalt von 270 gr Trofu.
Ich füttere ja eben nicht die gleichen Grammzahlen, sondern entsprechende „Kalorien-Teile“. Das wäre ja sonst irrsinnig, wenn ich sagen würde, der Hund frisst immer 600 gr am Tag - egal wovon er 600 gr frisst, also überspitzt Salat (Nassfutter) vs Torte (Trockenfutter).
Aber RG hin oder her: Nicht die Kalorien haben vermutlich den Hundedarm geplättet, sondern die Verdaulichkeit des Produkts - daran habe ich Depp überhaupt nicht gedacht, dass es natürlich für das System eine andere Hausnummer ist, statt 2/3 weich gekochtem Fleisch plötzlich 2/3 harte Kroketten zu verstoffwechseln.

unterschiedlichen Kalorien und Verdauungszeiten
Ich frag mich, woher das mit den Verdauungszeiten kommt. Mahlzeiten enthalten doch immer verschiedene Komponenten, die einen sättigen länger, die anderen kürzer. Wenn ein Säugetier das nicht verarbeiten könnte, dürfte man doch auch keine Menüs anbieten, die Fleisch, KH und Gemüse enthalten. Für einen sensiblen Magen, egal ob Mensch oder Tier, gilt das natürlich nicht, aber für einen robusten Allesfresser ist das eigentlich kein Problem.
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Trockenfutter benötigt mehr Flüssigkeit im Verdauungstrakt als Feuchtfutter. Dafür ist es mit weniger Keimen belastet. Hast Du das Feuchtfutter frisch geöffnet und sofort verfüttert?
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