Vorgehensweise eines Tierschutzvereins

  • Das ist eine gute Idee! Das bespreche ich mal mit ihr. Vielen Dank

    Die Frage ist halt, wie sehr du diesen Hund willst. Für mich wäre es nie in Frage gekommen für einen Hund zu bezahlen ohne das der Hund nachher mein Eigentum ist oder ich den Vertrag vorher gekannt hätte.

    Wenn du sagst, dass du genau diesem Hund ein gutes Zuhause bieten möchtest, dann wäre mein erster Schritt, wie schon gesagt, die Rechtsschutzversicherung oder einen Anwalt zu kontaktieren. Nur weil die aktuelle Halterin etwas unterschrieben hat, ist es rechtlich noch lange nicht gültig. Sollte es aber gültig sein und ihr wickelt das trotzdem ohne den Verein ab, kann es Ärger geben.

    Ansonsten würde ich weitersuchen. Es gibt durchaus vernünftige Vereine, die anständige Verträge ohne ungültige Klauseln machen.

  • Seriös wäre gewesen, dir den Vertrag vor Unterzeichnung zukommen zu lassen. So kenne ich es von „meinen“ Tierschutzverein. Die Verträge kann man auch auf der HP einsehen. Ist doch eigentlich kein Geheimnis, verstehe das Verhalten der Orga nicht. Außerdem ist es nicht ok, die Vermittlungsgebühr doppelt zu kassieren.

    Als Erklärung für das Schweigen der Orga könnte ich mir vorstellen, dass die Vermittlung nicht so dringlich ist und der Hund weiterhin in seinem Zuhause bleiben kann. Trotzdem, für dich total ärgerlich und anmaßend von der Orga.

  • Ich finde es sehr unseriös eine Schutzgebühr zu verlangen bevor man dem Vertragspartner die Gelegenheit gibt, die rechtlichen Rahmenbedingungen, also den Vertrag, kennenzulernen und zu prüfen, ob man das unterschreiben möchte.
    Zunächst müssen doch die Rahmenbedingungen bekannt bzw. geklärt werden, bevor ein Handel zustande kommen kann.
    Im Vertrag kann dann gerne festgehalten werden, dass die Übergabe des Hundes erst dann erfolgt, wenn die, vertraglich vereinbarte, Schutzgebühr entrichtet wurde.
    Ich finde es auch sehr fragwürdig, dass der Hund bereits 2024 zur Vermittlung gestellt wurde und bis heute noch bei der ehemaligen Halterin lebt, die weiterhin alles, was den den Hund betrifft, übernehmen muss. Meiner Meinung nach hat der Verein sie ziemlich im Stich gelassen.
    Auf mich wirkt es so, als wärst du ihnen zu unbequem geworden und der Verein davon ausgehen, dass du eh nicht unterschreibst; oder aber ihnen später irgendwie unbequem werden könntest. Da der Hund ja, durch das bisherige Frauchen, versorgt ist ,und dem Verein nichts kostet, haben sie eben auch keinen Druck den Hund unbedingt weiter zu vermitteln....
    Die jetzige Halterin ist dem Verein ausgeliefert, da sie den Hund nicht selbst vermitteln darf....
    Seriös geht, meiner Meinug nach, anders.

    LG

    Franziska mit Till

  • Verstehe ich das richtig, Du zahlst, holst den Hund und bekommst dann einen Vertrag?

    Die auf der - nun nicht mehr erreichbaren - website angegebene Reihenfolge war nach der Vorkontrolle:
    .... Vorkontrolle - Vertrag unterschreiben - Schutzgebühr zahlen - Hund zieht ein

    nun, nachdem die Vorkontrolle positiv war, das ok für die Adoption kam:

    Schutzgebühr zahlen - Vertrag erhalten und unterschreiben - Hund zieht ein

  • NIEMALS eine vertragliche Beziehung eingehen, ohne die zugrunde liegenden Bedingungen, in diesem Fall den Vertrag, zu kennen.

    ... ja das trifft genau mein Verständnis und deshalb bin ich jetzt so fassungslos, wie man im Prozess eine andere Vorgehensweise seinem Vertragspartner auferlegt.

  • Verstehe ich das richtig, Du zahlst, holst den Hund und bekommst dann einen Vertrag?

    Die auf der - nun nicht mehr erreichbaren - website angegebene Reihenfolge war nach der Vorkontrolle:
    .... Vorkontrolle - Vertrag unterschreiben - Schutzgebühr zahlen - Hund zieht ein

    nun, nachdem die Vorkontrolle positiv war, das ok für die Adoption kam:

    Schutzgebühr zahlen - Vertrag erhalten und unterschreiben - Hund zieht ein

    Das ist wild. Ich würde für einen Vertrag, den ich nicht kenne, nix zahlen ... Du hättest Dir vielleicht doch mal was schicken lassen sollen.

  • Im Leben würde ich nicht bezahlen, ohne den Vertagsinhalt zu kennen.

    Und beim Eigentumsvorbehalt wäre ich von vornherein raus. Ich bin mit einer ähnlichen Sache ganz furchtbar auf die Nase gefallen. Never ever.

  • Das ist eine gute Idee! Das bespreche ich mal mit ihr. Vielen Dank

    Die Frage ist halt, wie sehr du diesen Hund willst. Für mich wäre es nie in Frage gekommen für einen Hund zu bezahlen ohne das der Hund nachher mein Eigentum ist oder ich den Vertrag vorher gekannt hätte.

    Wenn du sagst, dass du genau diesem Hund ein gutes Zuhause bieten möchtest, dann wäre mein erster Schritt, wie schon gesagt, die Rechtsschutzversicherung oder einen Anwalt zu kontaktieren. Nur weil die aktuelle Halterin etwas unterschrieben hat, ist es rechtlich noch lange nicht gültig. Sollte es aber gültig sein und ihr wickelt das trotzdem ohne den Verein ab, kann es Ärger geben.

    Ansonsten würde ich weitersuchen. Es gibt durchaus vernünftige Vereine, die anständige Verträge ohne ungültige Klauseln machen.

    Der Kontakt besteht nun schon ein paar Monate. Der Hund, das Frauchen und ich haben uns kennengelernt, hatten vor Ort mehrere Begegnungen...

    Ich lerne durch diese Erfahrung und die Erfahrungen, die ich lesen darf und auch von anderen Einrichtungen, die ich dazu kontaktiert habe, wieder dazu.

  • Im Leben würde ich nicht bezahlen, ohne den Vertagsinhalt zu kennen.

    Und beim Eigentumsvorbehalt wäre ich von vornherein raus. Ich bin mit einer ähnlichen Sache ganz furchtbar auf die Nase gefallen. Never ever.

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