Richback, Tschiuaua und Co - Part V

  • 750 Euro zu verlangen, finde ich auch echt frech, soll wohl die Urlaubskasse aufbessern?

    Es geht dort nicht um Urlaub, wenn man genau liest, sieht man, daß die Familie sonst immer mit ihm nach Asien geflogen ist.

    Sie scheinen dort familiäre Beziehungen zu haben bzw. regelmäßig nach Asien zu müssen.

    Niemand von uns weiß, warum der Hund plötzlich nicht mehr mit kann - vielleicht hat die Airline die Mitnahmebedingungen geändert, vielleicht ist er jetzt zu schwer, vielleicht müssen sie auch länger am Zielort bleiben oder der Hund erfüllt plötzlich irgendwelche Einreisebestimmungen nicht mehr.

    Den Leuten ist bewusst, daß es dieser Hund woanders besser hätte, deswegen geben sie ihn ab.

    Würden sie ihn kostenlos abgeben, wäre der Aufschrei hier genau so groß. Dann wäre er ihnen nichts wert gewesen oder sie hätten billigend in Kauf genommen, daß er zum Wanderpokal wird.

    Ob sie überhaupt 750€ für ihn nehmen oder ob Platz vor Preis entscheidet, weiß doch niemand. Vielleicht schützen sie den Hund auch durch genau diese Summe vor unbedachten Käufern?

  • Na ja und mal ganz ehrlich: wenn ich zwischen einem guten Platz und ich kriege kein Geld und einem guten Platz und ich kriege Geld wählen kann, würde ich natürlich auch letzteres wählen. Ist ja bei einem jungen, unkomplizierten Begleithund nicht ganz unwahrscheinlich, dass sie das können.

    Natürlich wäre ne kurze Absage höflicher, aber skandalös finde ich das auch nicht.

  • Ich verstehe ja, dass bei einer Abgabe eine Art Schutzgebühr erforderlich ist, die kann sich ja durchaus im Rahmen von 300/400 Euro bewegen, soviel kostet ja ein Tierschutz-Hund auch.
    Bei höheren Preisen hat das halt immer ein Geschmäckle für mich, sorry.
    Die Abgabegründe sind für mich so nebulös formuliert, dass ich da einfach keine guten Gedanken zu habe. Ich habe meine Vermutung ja auch mit Fragezeichen formuliert, einfach unterstellen möchte ich nichts

  • Warum sollte man denn für einen Hund, den man abgibt, nichts verlangen? Weil der Abnehmer einfach meint, man wäre der bessere Mensch, ohne jetzt die Geschichte genauer zu kennen? Für den Second-Hand-Chilly, damals 3 Jahre alt, wurden auch 800,00 gewünscht, runter gegangen ist sie dann auf 700,00 von sich aus. Wenn ich den Hund wirklich möchte, dann ist mir das auch egal, ich zahl das und gut ist. Warum sollte ich denn meinen, andere Menschen hätten kein Recht, den Hund zu verkaufen? Verwirrt mich jetzt grad ehrlich gesagt

  • 750 Euro zu verlangen, finde ich auch echt frech, soll wohl die Urlaubskasse aufbessern?

    Es geht dort nicht um Urlaub, wenn man genau liest, sieht man, daß die Familie sonst immer mit ihm nach Asien geflogen ist.

    Sie scheinen dort familiäre Beziehungen zu haben bzw. regelmäßig nach Asien zu müssen.

    Niemand von uns weiß, warum der Hund plötzlich nicht mehr mit kann - vielleicht hat die Airline die Mitnahmebedingungen geändert, vielleicht ist er jetzt zu schwer,

    Wenn der wirklich regelmäßig mit nach Asien soll dann gehe ich bei einem evtl Bichon Frisé davon aus dass der zu schwer wird. Die sind in der Bichongruppe diejenigen die am Robustesten gebaut sind, da kann ein Hund auch um die 8-10 kg bekommen. Zumindest hab ich bisher den Körperbau der Frisés nicht selten ähnlich denen von bspw West Highland Terriern empfunden, eher stämmig und deutlich knochenstärker, damit recht ähnlich auch vom Gewicht her.

    Mit nem Malteser hätte man das Problem eher nicht. Beim Maltipoo hängts eher davon ab wie groß die Verwandtschaft so ist, die kenne ich aber auch nen Ticken leichter.

  • Der Maltipoo, mit dem wir immer Gassi gehen, wiegt 8kg. Allerdings steht da ehrlich gesagt in den Sternen, was er wirklich ist, da sich im Nachgang rausstellte, dass das eher ein illegaler Welpenimport war.

    Zum Preis: Wenn das wirklich ein Hund ohne größere Baustellen ist, wäre der Preis doch mehr als solide:ka: Es ist ein Privatverkauf, keine Schutzgebühr. Beliebter Hundetyp, jung, angeblich unkompliziert. Wenn das stimmt sehe ich da wirklich keinen überzogenen Preis.

    Wenn man einen Hund gegen Schutzgebühr möchte bleibt der Tierschutz.

    Ich bin bei Privatabgaben immer ein bisschen misstrauisch, weil ja oft doch "mehr" dahinter steckt und eine reale Chance besteht, dass die ein oder andere Baustelle verheimlicht wird. Leider zu oft erlebt.

  • Der Hund ist doch schon 3 Jahre alt, der wächst doch nicht mehr?

    Ich verstehe das auch nicht, warum man einen Hund nicht verkaufen soll. Bei Pferden ist das völlig normal...

    Ich finde den Preis jetzt auch nicht irgendwie exorbitant. Klar, wenn man das nicht zahlen möchte, fein - aber verwerflich, den Hund nicht einfach an Fremde zu verschenken, find ich es nicht.

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