Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten

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  • Heute hab ich mich geärgert. Wir gehen locker an 2 Hunden vorbei. Es brauchtze nichtmal Wiener Würstchen und dann kommt ne Frau mit Pudel entgegen (MItte Weg) Ich seh schon wie der Pudel fixiert und gehe gaaanz rechts. Rechter ging nicht wegen Büschen:verzweifelt:


    Frau macht keine einzigen Schritt weiter zu ihrer rechten. Es kommt wie es kommen musste, der Pudel schreit uns an im vorbei gehen und Kasper schreit zurück:fluchen: Ere hat sich sehr schnell beruhigt und es war auch nicht dieses hysterische bellen. Trotzdem war es natürlich ein Rückschritt. Cool wäre gewesen er wäre total gechillt mit mir vorbei gegangen. Naja soweit sind wir dann doch noch nicht.

  • Boar sowas lieben wir ja.
    Hatte neulich auch wieder so einen Fall. Der Weg war eng. Ich dreh schon um und geh zurück zur nächsten Ausweichmöglichkeit. Zwei Hunde mit Wach- und Schutzpotential auf Engstellen muss ja nicht sein.
    Schön an die Seite. Maus sitzt brav bei mir und wartet auf den Keks. Alles fein.
    Hund hinter uns war schon die ganze Zeit hinter uns dezent unentspannt. Und der Mensch dran hält es nicht mal für nötig seinen Hund eventuell auf die abgewandte Seite zu nehmen. Nö. Lässt schön weiter schnüffeln, Spur aufnehmen, in unsere Richtung schnüffeln bis der Hund eskaliert. Also seiner.
    Meine wurde dann auch durchaus laut. Hätte mich gewundert, wenn nicht. Und der Typ regt sich auf.
    Gibt so Momente wo ich denke „Herr lass Hirn regnen und nimm den Bedürftigen den Regenschirm weg…“

  • Haha, was versucht und es hat nicht nicht geklappt.

    Wanja wandelt Aufregung gern in Bewegung um. Wenn wir Hunde sehen und es ergibt Sinn, weiter zu gehen, dann ist es in Ordnung für mich, dass er zieht wie ein Ochse, solange er auf seiner Seite bleibt und sich immer wieder vom anderen Hund abwendet und irgend etwas anderes macht (außer markieren und rumprollen).

    Wir waren im Zug joggen und uns kommt ein Hund entgegen, der offensichtlich auch nicht entspannt bei Hundebegegnungen ist. Die Halterin geht etwas an den Rand, die Begleitung stellt sich auch in die Sichtachse. Ich nehme beide Hunde kürzer, entscheide mich aber weiter zu laufen, weil das für Wanja eben oft mehr Sinn ergibt.

    Naja, irgendwie große, stille Aufregung auf allen Seiten und entweder verheddere ich mich in der Zugleine oder Wanja läuft mir vor die Füße und ich falle volle Rotze hin und slide ein bisschen der Länge nach weiter.

    Willy gibt keinen Pieps von sich und bleibt stehen, Wanja gibt keinen Pieps von sich und bleibt stehen und zieht nicht in Richtung anderer Hund. Anderer Hund gibt auch keinen Pieps von sich.

    Dies ist dennoch keine Methode, die ich noch einmal anwenden möchte. Allerdings muss ich schon schauen, wie ich das nächste Mal dann handle. Langsam werden und am Fremdhund vorbeigehen ist auch nicht so optimal, weil die Erregung im Lauf unter Zug sehr hoch ist. Da wird Abwenden sehr schwierig. Am besten wären wir wohl auch stehen geblieben, aber das hat das Gegenüber auch gewählt.

    Wenn der Abstand groß genug ist, ist allerdings rennen das Beste, auch wenn das vielleicht blöd für den anderen Hund ist. Aber dann ist die Situation schneller vorbei, immer wieder aufgeregt angeguckt werden ist ja auch sehr unangenehm.

    Er rennt meistens ganz gut weiter, auch bei Wildsichtung.


    Ansonsten würde ich sagen, dass er mehr nicht pöbelt als das er pöbelt, wenn wir Hunde begegnen. Es also immer besser schafft sich umzuorientieren. Die Aufregung ist aber immer groß. Gestern fand ich es sehr niedlich. Wir mussten leider ein bisschen hinter einem anderen Hund gehen (20Meter Abstand und immer wieder stehen bleiben), weil mein Auto in 100Metern Entfernung da stand. Wanja hat dann irgendwann an meinen Händen Geschlecht, weil er dachte da sind Leckerlie. Die waren leider aus, aber das war süß und gut zu wissen, wofür er sich dann entscheidet :)

  • Die Situationen mit engen Wegen und anderen HH erinnert mich an ein Erlebnis mit meinem Jagerle. Der fand ja eigentlich alle Hunde schon von Weitem blöd, und ich bin immer ausgestellt wenn's ging.

    So, nun war ein Weg ohne Ausweichmöglichkeit, außer auf der Seite an der der andere Hund mit Halterin entgegenkam. Ihr Hund sah auch so aus, als ob er ebenfalls auf Konfrontation aus ist. Sie weicht aber nicht aus. Ok, der Weg ist jetzt nicht soooo eng, denk ich, wird gut gehen, und halt mich super eng an der linken Seite wo ein Holzzaun ist. Jagerle ist still, passt. Dann knapp bevor wir aneinander vorbeigehen schnellt der andere Hund uns plötzlich entgegen... :omg: Jagerle bellt, ich seh dass die Frau ihren Hund nicht halten kann, ich reiß Jagerle mit den Armen in die Höhe (21kg Hund) damit der andere Hund nicht ran kommt. Frau stürzt durch den Ruck ihres Hundes zu Boden... Und ich kleb mit dem Rücken auf dem Zaun, mit meinem Hund in der Höhe und ihren Hund an mir dran :hilfe:


    Ich frag die Frau ob alles in Ordnung ist und ob sie sich verletzt hat.

    Und sie staucht mich zusammen, dass es meine Schuld ist, dass sie gestürzt ist... :emoticons_look:

    Ich meine, wir hatten gute 2 Meter zwischen uns bevor ihr Hund losgeschnellt kam. Und ich kleb hier am Zaun, mit Hund in der Höh. Und dann solls meine Schuld sein... Jooooo :skeptisch2:


    Frau hatte sich schlussendlich nicht verletzt , ist aufgestanden und ist weiter auf uns schimpfend weiter gegangen. Zum Glück nie wieder begegnet.

  • Da mecker ich noch, dass Yoshi mit Frühlingsanfang nervöser geworden ist (ist er wirklich!) und dann haben wir plötzlich Sonntag die beste Fremdhundebegegnung bisher. :lol:

    Es tauchten plötzlich um die Ecke zwei kleine Hunde auf (Zwergschnauzer und Wuschel). Waren so ca. 15 Meter. Yoshi wird steif und starrt, rastet aber noch nicht aus. Trotz der frontalen "Konfrontation". Das ist ungewöhnlich. Ich schnapp mir Halsband und Geschirr, dreh ihn um und gehe mit ihm auf die andere Straßenseite. Trage ihn eher weil er den Hunden ja nicht den Rücken zuwenden will. :muede:

    Ich stelle mich in eine Autoeinfahrt und er bellt aufgeregt zwei Mal rüber. Ich halte ihm ein Stück Lunge vor die Nase. Ich probiere das jedes Mal aber normalerweise nimmt er in der Situation kein Futter. Egal wie hochwertig. Er ist sonst zu aufgeregt.

    ABER diesmal schlingt er es runter. Das ist noch nie passiert. :emoticons_look: Ich geb ihm schnell noch eins. Und noch eins... und noch eins. :ugly: Die zwei Hunde laufen langsam und desinteressiert auf der anderen Strassenseite vorbei. Sie sind offenbar Senioren und haben die Ruhe weg. Top, weil das gerade jetzt super zum üben ist. Mir geht die Lunge aus also schmeiße ich ihm händeweise Leckerlie vor die Füße, die er ebenfalls runterschlingt, und überschlage mich mit Lob. :ugly:

    Es funktioniert. Kein Ausraster.Man merkt danach wie er total unter Strom steht und versucht die Anspannung durch Bewegung loszuwerden. Das war sehr schwer für ihn aber er hat es hinbekommen. Das war so toll. :cuinlove:

    Natürlich ist er dann heute morgen, trotz erheblich größerem Abstand, bei einem Australian Sheperd der ihn komplett ignoriert hat, wieder in eine Belltirade verfallen. Aber egal. Von dem einen Sieg, zehre ich jetzt die nächsten Monate. |) :lol:

  • Seit ich mit Wiener Würstchen arbeite, ist das Thema pöbeln zu 90% vorbei. Seit ca 1 Woche. Er sieht einen Hund und schaut mich schon an. So geht`s erstmal. Es ist Licht am Ende des Tunnels

    Wie ist denn deine Herangehensweise mit den Wienerle?

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