Hund dreht sich und beisst sich selber bis er blutet!!
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Hi, meine Eltern haben leider ein Problemhund. Anton (heisst er) ist ca. jetzt 2 Jahre alt und ein Rauhhaardackelrüde. Er stellt seit ca. 1,5 Jahre alles auf dem Kopf. Er hat letztes Jahr angefangen sich selber weh zu tun und sich zu verstümmeln. Er dreht sich immer im Kreis und beisst sich in die Hinterpfote bis es blutet. Wir wissen nicht mehr was wir machen sollen (Wir haben sogar eine Bachblütentherapie gemacht und ihm Baldrian gegeben, damit er ruhiger wird) ... unsere nächste Überlegung ist, dass wir ihm einen Maulkorb kaufen, damit er sich nicht mehr beissen kann.
Ich hoffe ihr wisst rat. Danke für Eure Hilfe. -
7. Mai 2007 um 13:15
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LG Steffi mit Buddy
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Wart ihr mal beim TA und habt ihn von oben bis unten untersuchen lassen?
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KAnn sein das er total unterbeschäftigt ist also ein Psychisches problem oder das er krank ist.
Würde es auch beim TA untersuchen lassen -
Hallo Anton,
Das klingt ja schon ziemlich schlimm... Ich glaube, dass man das durch dieses Forum recht schlecht beurteilen kann, was mit Eurem Kleinen da wirklich nicht stimmt.
Ich würde zunächst mal den Tierarzt aufsuchen und seine Pfote (ist es immer dieselbe?) kontrollieren lassen, vielleicht hat er ein Ekzem oder Probleme mit den Ballen o.ä.
Falls eine gesundheitliche Ursache auszuschließen ist, würde ich Euch dringend raten, Euch bei einem erfahrenen Hundetrainer professionelle Hilfe zu holen, da sich das in dem Falle sehr nach einer starken Verhaltensauffälligkeit anhört, die mit den wenigen Anhaltspunkten bzw. ohne längere Beobachtung des Hundes und ohne das Wissen um seine Vorgeschichte schwer zu diagnostizieren ist.
Ich wünsche Euch viel Glück,
Alles Gute,
sub. -
Bachblüten alleine können auch nichts bringen.
Wurde ein begleitende Verhaltenstherapie gemacht?
Was darf der Hund arbeiten?
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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das ist ja schrecklich!Ganz spontan würde mir da eine Neurose einfallen!
Da ich leider sonst nichts über den Hund Deiner Eltern weiß, ist es sehr vage von mir zu behaupten, dass der Hund möglicherweise schwer unterfordert sein könnte!

Ist er vielleicht auch sehr viel alleine, was machen Deine Eltern mit ihm, habt Ihr den Hund schon mal einem TA deswegen vorgestellt?
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Danke für die vielen Tips.
Ich muss noch dazu sagen, dass wir Anton mit 5 Wochen von seiner Mutter weggeholt, somit war er am Anfang und ist es bis heute noch, sehr auf den Menschen, also meinen Eltern, fixiert. Meine Mutter ist eigentlich den ganzen Tag daheim und beschäftigt sich mit ihm. Er hat immer Spielzeug mit dem er sich beschäftigen kann. Nachts kommt er in ein Raum, damit er nicht die Nachbarschaft aufweckt. Er beisst sich immer mehr Nachts. Was wir noch festgestellt haben. Wenn er keine Aufmerksamkeit von uns bekommt, holt er sie sich so, indem er sich dreht. Aber wir wissen nicht mehr was wir machen sollen. Am liebsten ist es ihm wahrscheinlich, dass wir ihn uns um den Bauch binden, aber das geht ja leider nicht. Er ist wie ein Säugling und meine Eltern haben keine ruhige Nacht mehr.
Danke schön für Eure Hilfe
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Ohweh, ich schätze da auch mal ganz stark auf Unterbeschäftigung.
Oder er hat sich das so "ausgedacht" damit ihr ihm mehr aufmerksamkeit schenkt.
Du schreibst, er kommt in ein Zimmer, damit er die Nachbarn nicht aufweckt und dort beisst er sich die meiste Zeit?
Dann ist das relativ klar, er mag nicht allein sein und fühlt sich da nicht wohl. Er wird von seinem "Rudel" ausgeschlossen und fängt an sich selbst zu beissen. Er ist sicher sehr traurig und versteht es nicht, warum er allein sein soll.
Ich denke ihr solltet eine andere Lösung finden, als ihn allein einzusperren.
Ich glaube kaum, dass das Problem durch einen Maulkorb geregelt werden kann. Er wird sich dann etwas "neues einfallen lassen". Zb im Kreis drehen, quieken etc.
Ich denke meine Foriekollegen können da noch mehr zu schreiben...
LG Ulrike -
Danke Dir Ulrike. Leider ist es aber so, dass wir ihn eigentlich nicht einsperren. Er geht abends freiwillig in sein Körbchen und deckt sich auch mit seiner Hundedecke nachst zu
. Das Problem ist nur, dass er momentan total verrückt ist. Wir haben auch den Verdacht, dass irgendwie eine läufige Hündin bei uns in der Nähe ist. Dass Problem ist, dass er, naja wie soll ich dass am besten sagen. Ejakuliert, nachdem er sich eine Weile lang in die Hinterpfode gebissen hat. Wir wissen einfach nicth mehr weiter. -
hallo anton!
ich würde den kleinen auch schleunigst nachts mit ins schlafzimmer lassen! er fühlt sich bestimmt einsam!wart ihr mal in der hundeschule mit ihm oder habt einen hundetrainer um rat gefragt? wäre vielleicht eine gute möglichkeit, wenn pathologische gründe auszuschliessen sind.

aber warum haben deine eltern den kleinen denn schon mit FÜNF wochen von seiner mama weggeholt???

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