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Welpenerziehung

  • Hallöchen,


    ich bin auch neu hier und brauche einige Tipps.


    Ich habe zwar mittlerweile meinen 3. Hund, aber jeder Hund ist vom Verhalten ja anders, also mit jedem Hund hat man ein anderes Problem *g*. Bei unserem 1. Hund, einen RoDo hatte ich so gut wie überhaupt keine Probleme bei der Erziehung, der war der liebste und gut erzogendste Hund den ich kenne......leider mussten wir ihn vor einigen Wochen im Alter von 12,5 Jahren einschläfern lassen. *schnief*. Nun haben wir noch einen 6-jährigen Labrador-Spitz-Mix, obwohl man den Labbi weglassen kann, er sieht eigentlich nur aus wie ein Spitz, er ist schwarz und eine Wasserratte. Seit kurzer Zeit haben wir noch einen Welpen dazubekommen, einen angeblichen Labrador, Bernersenne, oder Labrador-Bernadiner-Mix (lt. TH, sie wussten es nicht mehr genau *lach), aber farblich sieht er ein wenig aus wie ein Aussie. Naja, er ist jetzt 3 Monate alt und hat nur Unsinn im Kopf, aber nicht solchen Unsinn wie Schuhe kaputtmachen o.ä., obwohl er meine Blumen gerne zerflückt, sondern eher alle "toten" Tiere, die die Katzen mitgebracht haben apportiert und damit auch wegläuft, wenn man ihn damit erwischt, das macht mir die meisten Sorgen, die Katzen bringen z.Zt. täglich mehrere Mäuse, Vögel, Maulwürfe, etc., ich habe Angst, dass er mal einen Knochen von so einem Vögelchen erwischt......er ist zwar nie alleine draußen, aber ich habe zwei Hunde und muss auch schon mal nach dem anderen schauen, der Kleine ist so flink damit.


    Wenn er irgendwas Interessantes gefunden hat, mag er auch überhaupt nicht hören, habe jetzt schon mal mit einer Fährtenleine versucht, ihm in einem solchen Fall beizubringen, dass er trotzdem zu mir kommt, aber es scheitert noch.


    Im Haus hört er super, was ja auch normal ist, keine weiteren tollen Sachen wie draußen......., innen ist er sehr auf mich fixiert, aber draußen fast überhaupt nicht. Ich brauche dringend ein paar Tipps wie ich ihn auf mich lenken kann. Leckerlies bringen nicht wirklich was; Spielzeuge auch nicht. Und dazu kommt noch, dass ich wie schon erwähnt den zweiten Hund habe und es meiner Meinung nach problematischer ist, den Welpen zu erziehen, als wenn man nur einen Hund hat, ich will den anderen ja nicht vernachlässigen in der Zeit. Ich kann mich wirklich nicht mehr erinnern, wie ich das damals gemacht habe, als der Öppi noch da war und der kleine Spitz hinzukam, er war damals auch noch Welpe.


    Ich erhoffe mir von Euch Hilfe, ich will nichts falsch machen.


    Gruß

  • also wenn ich das richtig verstehe, möchtest du erreichen, dass dein kleiner mann auch draußen zu dir kommt, auch wenn er grad wieder eins seiner leibgerichte á la "toter vogel" im maul hat?!


    hast du mal versucht, in die hände zu klatschen und wegzurennen?! mein kleiner hat auch gerne mal diese angewohnheit, sich draußen mit irgendwas zu beschäftigen,vorzugsweise mit katzensch**** und stellt dann auch meist die ohren auf durchzug.
    renn in einem solchen fall dann bloß nich auf ihn zu, dass würde er als spielaufforderung sehen.
    renn weg, ruf seinen namen und klatsch in die hände. meiner liebt das und lässt dafür alles stehen. wenn er da ist, spiel mit ihm und hindere ihn daran (durch ne leine oder so), wieder zu dem vogel oder dem anderen getier hinzugehen...


    wenn das nicht zieht, dann geh ein stück von ihm weg, dreh dich mit dem rücken zu ihm, hock dich hin und mach etwas ganz tolles (du fummelst an nem stock rum oder so) und macht dich wichtig dabei. aber er darf nicht sehen,was du machst. normalerweise wird den kleinen die neugierde ziemlich schnell packen und er schaut nach, was du dort machst. wichtig ist, dass du ihm vermittelst, dass sein toter vogel ja sowas von langweilig ist und es dich eigentlich überhaupt nicht interessiert, sondern DU hier ja was ganz tolles hast, was viel cooler ist! :gut:
    wenn er da ist, spiele wieder mit ihm und lob ihn, dass er bei dir ist.


    viel glück und was man sonst so braucht ;-)


    lg rike

  • Am Montag bei Gassi gehem mit ihren Freundinnen waren alle ohne Leine und auf dem Weg zur Spielwiese wo sie toben, meinte sie dann das Enten doch interessanter wären :flower: .


    Sie ist wie ein geoilterblitz abhang runter und in den Teich verschwunden. Ich wollte auch erst hinterher, aber das darfst du nicht machen. Oh man mir viel das auch schwer. Ich habe dann gepiffen, in die Hände geklatscht irgendwelche bescheuerte Geräusche gemacht und als ich ihre aufmerksamkeit hatte bin ich ein Stück weggelaufen, da kamm sie dann angerannt. Frauchen darf ja nicht einfach abhauen, sie wollte gerade in die Mitte des Teich schwimmen zu den Enten, :gut: habe es aber geschafft dies zu verhindern.


    Dann sind wir den Weg weiter und sie wollte gerade den Abhang runter rennen wieder da hat sie aber wie immer auf zuruf gehört. Und habe sie mit Leckerlie am Teich entlang gelotzt :blume:

    Liebe Grüße von Hundi Joys und Femke

  • also wenn ich das richtig verstehe, möchtest du erreichen, dass dein kleiner mann auch draußen zu dir kommt, auch wenn er grad wieder eins seiner leibgerichte á la "toter vogel" im maul hat?!
    Unter anderem ja, war viell. doch was durcheinander mein Thema *sorry*, ich werde es im Laufe aufklären.


    hast du mal versucht, in die hände zu klatschen und wegzurennen?!
    Hände klatschen ja, aber ohne wegrennen, das werde ich nachher mal in Angriff nehmen, danke


    mein kleiner hat auch gerne mal diese angewohnheit, sich draußen mit irgendwas zu beschäftigen,vorzugsweise mit katzensch**** und stellt dann auch meist die ohren auf durchzug.
    hm, auch nicht grad lecker *gg*


    renn in einem solchen fall dann bloß nich auf ihn zu, dass würde er als spielaufforderung sehen.
    Ich bin in dem einem Fall auf ihn zugegangen, aber er ist natürlich weggelaufen, musste ja seine Beute beschützen, aber das war mir in dem Fall zu gefährlich, wegen Vogel.


    renn weg, ruf seinen namen und klatsch in die hände. meiner liebt das und lässt dafür alles stehen. wenn er da ist, spiel mit ihm und hindere ihn daran (durch ne leine oder so), wieder zu dem vogel oder dem anderen getier hinzugehen...
    Ich werde es auf jeden Fall versuchen, aber das 2. Problem ist ja, dass der andere Hund noch da ist, er ist auch teils sehr stark auf ihn fixiert, ich bin in dem Moment nebensache. Und wenn wir wieder reingehen und danach wieder raus, dann ist der erste Weg Richtung Vogel (aber er liegt ja dann nicht mehr da *gg*, jedenfalls nicht dieser).


    wenn das nicht zieht, dann geh ein stück von ihm weg, dreh dich mit dem rücken zu ihm, hock dich hin und mach etwas ganz tolles (du fummelst an nem stock rum oder so) und macht dich wichtig dabei.
    Es funzt auch mit Leckerchen, aber ich weiss nicht ob das so gut ist, wenn er nur auf Leckerchen hört, bzw. wenn ich mit der Tüte raschel, er bekommt ja dann auch eins, aber er soll sich nicht so auf die Leckerchen fixieren.


    aber er darf nicht sehen,was du machst. normalerweise wird den kleinen die neugierde ziemlich schnell packen und er schaut nach, was du dort machst. wichtig ist, dass du ihm vermittelst, dass sein toter vogel ja sowas von langweilig ist und es dich eigentlich überhaupt nicht interessiert, sondern DU hier ja was ganz tolles hast, was viel cooler ist! :gut:
    Ich hoffe, dass das klappt....*schnief*
    wenn er da ist, spiele wieder mit ihm und lob ihn, dass er bei dir ist.


    viel glück und was man sonst so braucht ;-)
    Vielen DANK


    lg rike[/quote]

  • Hi,


    ich werde eure Ratschläge nachher in Angriff nehmen. Das "Weggehen" hat bisher noch nicht geholfen, das habe ich mal versucht, wenn ich reingehen wollte, er aber noch nicht, dann setzt er sich unten hin und zieht ein Gesicht wie: "Wie, du willst schon rein". Und dann bleibt er entweder sitzen oder läuft wieder spielen, der hat viell. einen Ausdauer für so einen kleinen Möpp, Laufen, Spielen, Rennen, wie ein Irrer......Dann hole ich die Leckerli-tüte, hui, da kommt er aber angeflitzt, aber wie schon erwähnt, es soll auch mal ohne Leckerli klappen. Oder meint ihr, dass das mit der Zeit kommt und ich ihn ruhig erst einmal mit Leckerli locken kann.


    Gruß

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "Mecki91 @ 15.06.2005 08:04"

    Hi,


    .......... es soll auch mal ohne Leckerli klappen. Oder meint ihr, dass das mit der Zeit kommt und ich ihn ruhig erst einmal mit Leckerli locken kann.


    Gruß


    Hi,
    mach Dir um die Leckerchengabe nicht so viele Gedanken, das gibt sich im Laufe der Zeit :). Dein Kleiner ja erst 3 Monate und noch gaaaaanz am Anfang seiner „Ausbildung“.


    Ich gebe am Anfang einer Übung immer solange Leckerchen (oder Spiel je nachdem WIE jemand übt) bis die Sache zu 90 % sitzt. Danach schleiche ich mich aus der Belohnung heraus, soll heißen es gibt nur noch jedes 2. Mal 'ne Belohnung, dann jedes 3. Mal usw, usw. und später gibt es dann einfach sporadisch immer Mal wieder was, damit das Üben nie uninteressant wird.


    Habe ich das richtig verstanden, Dein Hund reagiert ja auch schon auf das Rascheln der Leckerchentüte? DAS ist m.E. ideal zum Übungsaufbau, gib zu dem Rascheln noch Dein Wunschkommando (z.B. Hier oder Komm) dazu, wenn er auf Dich zu kommt.


    Keine Panik, das schaffst Du schon. Bei unserem 3. Hund dachten wir auch, wir wissen alles über Hundeerziehung, aber das Kerlchen hat uns eines Besseren belehrt. Wir mussten bei ihm z.T. vollkommen neue Wege finden.


    LG
    Petra

  • oder du gehst mal mit der kleine ohne den zweiten Hund mal draußen üben. Leckertüte rascheln ist echt gut reagiert meine auch gut drauf.
    Das ist gut wenn man sie von was ablenken muss und auf mich konzentrieren soll.

    Liebe Grüße von Hundi Joys und Femke

  • Hallöchen,


    Ich gebe am Anfang einer Übung immer solange Leckerchen (oder Spiel je nachdem WIE jemand übt) bis die Sache zu 90 % sitzt. Danach schleiche ich mich aus der Belohnung heraus, soll heißen es gibt nur noch jedes 2. Mal 'ne Belohnung, dann jedes 3. Mal usw, usw. und später gibt es dann einfach sporadisch immer Mal wieder was, damit das Üben nie uninteressant wird.
    ja, das mache ich auch schon mal, wenn er dann mal so kommt wenn ich ihn rufe, dann lobe ich ihn einfach ganz doll, hab ja auch nicht immer Leckerchen dabei....Und das mit dem "damit das Üben nie uninteressant wird - vonwegen leckerli", habe ich auch schon gehört.


    Habe ich das richtig verstanden, Dein Hund reagiert ja auch schon auf das Rascheln der Leckerchentüte? DAS ist m.E. ideal zum Übungsaufbau, gib zu dem Rascheln noch Dein Wunschkommando (z.B. Hier oder Komm) dazu, wenn er auf Dich zu kommt.
    Ja, dass mache ich auch immer, aber ich habe erst vor kurzem bemerkt, dass das Rascheln ihn brennend interessiert.`*schäm*


    Keine Panik, das schaffst Du schon. Bei unserem 3. Hund dachten wir auch, wir wissen alles über Hundeerziehung, aber das Kerlchen hat uns eines Besseren belehrt. Wir mussten bei ihm z.T. vollkommen neue Wege finden.
    Ja, das habe ich auch bemerkt, aber bei meinem 1. Hund war ich noch schülerin und man hatte sooooooo viel Zeit...*gg*. Beim 2. Hund war das schon anders, aber es hat auch geklappt, mit dem 3. wird es auch schon noch klappen, will ja nichts übers Knie brechen, jeder Hund hat halt einen anderen charakter, wie bei uns.


    LG
    Petra[/quote]


    Und vielen Dank für deine lehrreichen Tipps, ich werde beim nächsten Problem wieder auf dich zukommen *gg*

  • Zitat von "Femke @ 15.06.2005 09:45"

    oder du gehst mal mit der kleine ohne den zweiten Hund mal draußen üben. Leckertüte rascheln ist echt gut reagiert meine auch gut drauf.
    Das ist gut wenn man sie von was ablenken muss und auf mich konzentrieren soll.


    Daran habe ich auch schon mal gedacht, aber der andere ist total sensibel, der wäre tot-beleidigt..............ich kann mich noch nicht einmal rausschleichen, wenn er pennt, er lässt mich nicht aus den Augen wenn ich da bin, jetzt z.b. liegt sein Kopf auf meinem Fuß, so dass er auch merkt, wenn ich aufstehe.....er ist soooo süß!!!!


    Gruß

  • Bleibt der andre nie alleine muss aber auch mal lernen. Kann ja mal sein das du mit den andren Hund mal was machen musst wo der andere nicht mit kann oder so.


    Ich würde mal nur mit einem Hund tranieren wenigstens einmal.

    Liebe Grüße von Hundi Joys und Femke

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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