Anschlagen nachts

  • Hi zusammen,


    Montag ist mein Großpudel Kaspar (10 Wochen) eingezogen und bisher läuft es gut! Angenehmes Kerlchen bisher, mal gucken was er auspackt wenn er komplett angekommen ist :D


    Was mich etwas beschäftigt ist, dass er zunehmend die Tendenz entwickelt bei Geräuschen draußen, vor allem nachts, anzuschlagen.

    Klar, könnte man sagen, neue Umgebung etc., ganz normal

    Da aber der Pudel ja auch durchaus generell dazu neigen kann würde ich da sehr gerne von Anfang an gegen arbeiten. Nur finde ich dazu wie man dieses Geräuschanschlagen abtrainiert fast gar nichts, ist man da machtlos gegen den Instinkt?


    Vielleicht hat ja hier jemand Erfahrungswerte


    Liebe Grüße!


    Lowes

    • Neu

    Hi


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    • Ich würde sagen, dass der kleine doch erst mal den Lernprozess durchlaufen muss - was an Geräuschen ist in dem neuen Zuhause normal und muss nicht gemeldet werden bzw davor muss man keine Angst haben. Wenn man souverän in diesen Situationen zeigt "es ist nichts", müsste sich das doch von selbst geben (?)


      Als unser Goldbär eingezogen ist, hat der auch irgendwann (allerdings etwas später) angefangen, jede herum fliegende Hummel zu melden (überspitzt gesagt). Aber der hat jetzt gelernt, dass es normal ist dass


      - Menschen am Zaun vorbei gehen

      - Busse, Autos, Fahrräder, etc mit mal mehr mal weniger Lärm vorbei kommen

      - dass auch mal einer laut telefonierend da herum läuft oder ein Auto mit lauter Musik vorbei kommt.


      Natürlich, es ist ein Hovi. Manche Menschen nerven ihn einfach und er meldet, mitunter auch sehr kräftig. Aber dafür ists ja ein Hund ...


      Ich bin der Ansicht, wenn Du dem Hund Sicherheit gibst, wird sich das von selbst in normale Bahnen eingewöhnen

    • flying-paws

      Hat den Titel des Themas von „Anschlagen Nachts“ zu „Anschlagen nachts“ geändert.
    • Schläft er mit im Schlafzimmer? Wenn nicht könnte hier schon die Lösung liegen.


      Ansonsten sind Pudelchen schlau und mein Großer reagiert super auf meine Kompetenz beim Einschätzen einer Situation. 😅

      Wenn er bellt sehe ich nach, stelle mich vor ihn, schaue mir alles an und sage:" Ist alles ok." Dann nehme ich ihn mit auf seinen Platz.

      Mittlerweile reicht es wenn ich kurz hinhöre und sage das alles ok ist. Außerdem lobe ich ihn wenn ich was höre und er nicht bellt. Bsp Sirenen.

    • Finde ich gut, dass Du Dir da jetzt schon Gedanken machst. Viele finden es ja bei Welpen "niedlich", wenn sie sowas machen.


      Unser Pudel hat, bevor er ca. 8 Monate alt war fast nie gebellt (nur bei Angst). Jetzt ist er 10,5 Monate.


      Als das Testosteron anstieg, fing er auch an, manche Dinge zu melden. Allerdings war es so, dass es

      a) in Phasen mit hohem Hormonanstieg schlimmer war (z.B. wenn in der Nachbarschaft eine läufig war) und

      b) er sich an viele Dinge dann im Laufe der Zeit gewöhnt hat.


      Wir machen es auch so, dass wir, wenn er anschlägt, sagen "ui, was hast Du gesehen / gehört? Alles ok". Da hört er dann auf. Und wenn eine ähnliche Situation öfter vorkam, hat er es dann gar nicht mehr gemacht.

      Wenn wir einen potenziellen Reiz vor seinem Anschlagen sehen / hören, sagen wir gleich "alles ok", und i.d.R. interessiert es ihn dann nicht mehr.


      In einer warmen Nacht mussten wir die Balkontüre offen lassen. Er ist dann zweimal raus gerannt, weil er was gehört hat. Er wurde wieder ins Körbchen geschickt und seitdem hat er das nicht mehr gemacht. Gestern wollte er auch mal wieder auf den Balkon marschieren und "nachsehen", ob es was für ihn zu tun gibt, da habe ich ihn gleich zurück gerufen und ins Körbchen geschickt. Ich denke, dass er dadurch schon kapiert, dass es meine und nicht seine Aufgabe ist, nach dem Rechten zu sehen.


      Ich denke insgesamt, dass sich die Thematik vor dem Erwachsenenalter ständig ändern kann.

      Unsere Nachbars-Junghündin hat z.B. vor der ersten Läufigkeit teilweise stundenlang im Garten gebellt, immer wenn sie irgendwas gehört hat. Nach der Läufigkeit war das so gut wie erledigt.


      Deiner ist ja noch sehr jung und noch nicht lange bei Dir. Vielleicht hilft es auch, ihn mal in solchen Situationen zu beobachten, und wenn er die Ohren spitzt zu loben, BEVOR er bellt. Also z.B. sagen "alles ok! Prima!" und dann belohnen und dann aber der Situation selbst keine Aufmerksamkeit mehr schenken.


      Unserer hatte z.B. im Alter von Deinem eine kurze Phase, in der er anfangen wollte, Passanten anzubellen. Er spannte sich an, machte "wuff". Da habe ich immer gesagt "ein Mensch, ist ok" und ihm, bevor er gewufft hat, ein Leckerli an den Straßenrand geworfen und bin unbeeindruckt weiter gegangen. Das hat sich dann auch innerhalb von zwei Wochen in Luft aufgelöst.

      • Neu

      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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