CBD-Öl bei Tierarztstress?

  • Hallo zusammen,

    meine Hündin hat Stress beim Tierarzt, d.h. sie wird sehr aufgeregt, kläfft dann viel und möchte schnell wieder weg. Im Wartezimmer nimmt sie normales Futter noch an, im Behandlungsraum nur Leberwurst. Oder alles, wenn sie merkt, dass der Besuch zuende ist. Wenn dort ein anderer Hund ist, der ebenfalls Stress verbreitet, wird's schlimmer.

    Ich bin nun in letzter Zeit öfter Mal dort spazieren gegangen und habe sie für sämtliche Medikamentenabholungen (Wurmkur, Zeckenschutz) immer mitgenommen, damit sie erlebt, dass da ja nichts passiert.


    Heute nun schlug der TA vor, dass man es Mal mit CB D-Öl versuchen könnte, damit sie von vornherein etwas ruhiger bleiben kann. Also nur als Unterstützung.

    Allerdings habe ich jetzt gelesen, dass man das einschleichen muss und schon eine Woche vorher geben soll. Das ist ja nun für TA-Besuche eher nicht praktikabel.

    Gibt es eine Alternative, die man zur Unterstützung geben könnte?

    Lg

  • Probieren kann man es, aber eine Wirkung ist bisher nicht belegt, genauso wenig wie bei Homöopathie. Also evtl ist es teuer und unnütz, aber evtl schlägt ja Placebo bzw Placebo by Proxy an.

  • Dafür müsste ich aber dran glauben, dass es hilft :zany_face: .


    Nicht zwingend, es reicht für eine Placebo by proxy-Reaktion, dass man Zuwendung gibt.

    Theoretisch xD

    Also wenn ich ihr 5h vorher drei Tropfen gebe, dann hilft das beim TA? Theoretisch? :rolling_on_the_floor_laughing:

    Spannend... OK, ich geb's zu ich bin skeptisch bei sowas.


    Aber es bleibt ja trotzdem das Problem, dass man es nicht bei Bedarf geben kann sondern über einen längeren Zeitraum geben soll. In anderen Situationen brauche ich es aber nicht, somit möchte ich eigentlich nichts dauerhaft füttern, weil es evtl. vielleicht sein könnte, dass ich mit ihr zum TA muss. Daher die Frage nach einer Alternative.


    Oder könnte ein Medical Training helfen? Also in dem Sinne, dass sie lernt, dass sie Behandlungen stoppen kann? An sich lässt sie sich überall anfassen, auch in die Ohren schauen, Krallen schneiden, Pfoten festzuhalten und Sonstiges ist kein Problem.

    Nur von Fremden findet sie es schon immer doof, was sicherlich auch an der Rasse liegt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Also ich persönlich halte davon nichts, genauso wenig wie von Homöopathie. Würde dafür auch kein Geld ausgeben (hab das vor einigen Jahren mal ausprobiert, wirkungslos).


    Medical Training kann durchaus helfen, ja!


    Allerdings ist das leider schwierig und je nach Hund vielleicht erstmal nur bis zum jeweils nächsten unangenehmen Tierarztbesuch wirkungsvoll.

    Wenn es weh tut, ist die Wirkung des Trainings oft wieder zunichte gemacht. Das liegt mehr am Charakter, da kann man nur bedingt gut einwirken.

  • Rein trainingstechnisch wäre es bei der vorliegenden Problematik angesagt Medical Training mit Kooperationsssignal zu üben und öfter zum TA zu fahren. Mal nur auf den Parkplatz, einmal Straße rauf, runter, wieder fahren, nur mal rein, ein paar Leckerchen abholen, mal die Zähne anschauen... immer verschieden, nix großes, muss der Ta gar nicht jedesmal involviert sein.

  • Rein trainingstechnisch wäre es bei der vorliegenden Problematik angesagt Medical Training mit Kooperationsssignal zu üben und öfter zum TA zu fahren. Mal nur auf den Parkplatz, einmal Straße rauf, runter, wieder fahren, nur mal rein, ein paar Leckerchen abholen, mal die Zähne anschauen... immer verschieden, nix großes, muss der Ta gar nicht jedesmal involviert sein.

    Letzteres habe ich nun ja schon angefangen. Generell ist auch schon besser geworden, letzte Woche konnte sie halbwegs entspannt liegend mit anderem Hund im Wartezimmer warten, heute war's schwieriger, weil uns schon vor der Tür ein anderer Stresskeks begrüßt hat.


    Gibt's denn ein allgemeines Kooperationssignal, dass sich in so einem Fall eignen würde? Ich habe in den Medical Training Threads schon ab und zu reingeschaut, aber da gab es ja je nach Anwendungsfall ganz verschiedene Kooperationssignale.

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