Chinese Chrested Dog

  • Hallöchen zusammen,


    Ich war jetzt lange Zeit stiller Mitleser und möchte nun wieder ein bisschen aktiver werden. Ich hatte damals eine kleine(passende Rasse) als Reitbegleithund/Begleithund gesucht. Dies tue ich immer noch. Damals wurde mal der Chinesische Schopfhund vorgeschlagen. Ich habe mich mit der Rasse nun mal mehr beschäftigt und finde sie ganz ansprechend. Ich habe auch in diesem Forum geschaut, nur nichts passendes gefunden zu dieser Rasse. Deswegen wollte ich einen neuen Threadt eröffnen und mal fragen, ob es Erfahrungen mit der Rasse gibt und so weiter.☺️






    Gerne könnt ihr auch noch andere Rassen nennen, die ihr als Begleit/Reitbegleithund seht.

    • Neu

    Hi


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    • Ich hatte lange Jahre einen Powder Puff. Ein kleiner Traumhund, sehr anhänglich und unkompliziert. Ich habe hier gelesen, dass manche nicht stubenrein werden, das war bei meiner Hündin nicht der Fall.

      Sie hielt nicht viel von anderen Hunden aber Menschen liebte sie.

      Da diese Hunde keine Unterwolle haben sind sie nicht nur kälteempfindlich, sondern sollten auch nicht allzu lange der prallen Sonne ausgesetzt sein.

      Ich kann diese Rasse als Begleithund nur empfehlen, sie bereiten viel Freude, vielleicht zieht bei mir noch mal einer ein. :herzen1:

    • Ich habe zwei Schopfhunde. Sie sind lebhaft, temperamentvoll und unkompliziert.

      Pumuckl ging sogar ab und an am Pferd mit, als ich noch eine Reitbeteiligung hatte, allerdings nicht immer. Meine Aussi-Hündin war am Pferd schon praktischer, allein halt wegen der Größe. Allerdings hat Pumuckl seine Ausritte das erste Stück an der Straße lang immer mit im Sattel begonnen, das hat er sichtlich genossen.


      Dass sie im Winter Pullis oder Mäntel brauchen, wurde ja schon gesagt. Allerdings sind meine beiden da unterschiedlich. Pumuckl friert nicht so schnell und fängt auch erst später mit Pullis an als Amun und hört auch wieder früher damit auf. Amun dagegen ist eine richtige Frostbeule, aber sowas von! Der merkt auch nicht, dass er sich warmlaufen kann, der steht rum und zittert sich ein und will sich immer weniger bewegen. Manchmal muss ich ihn zu seinem Glück zwingen und ihn das erste Stück "antragen". Wenn wir dann weit genug weg sind von zu Hause, gibt er nach und geht mit und findet dann dann auch Spaß dran. Aber halt, bis er in die Hufe kommt. Wenn wir mit einer Hundefreundin gehen, muss die darüber jedesmal grinsen.


      Das mit dem Sonnenschutz hab ich auch schon gehört, aber da ich zwei dunkle Exemplare habe, brauchen die das nicht. Das sind richtiggehende Sonnenanbeter, jeder Sonnenstrahl wird ausgenutzt.


      Über mangelnde Stubenreinheit kann ich auch nicht klagen. Die sind sauber und halten dicht. Allerdings wollte mir Muckel beim Einzug erstmal die ganze Bude durchmarkieren, da hatten wir paar Tage leicht Stress. Ich weil ich aufpassen musste wie ein Schießhund, er weil er seinem Bedürfnis nicht nachkommen durfte. Ich weiß aber nicht, ob das nicht eher individuelle Veranlagung ist. Glaube nicht, dass das was mit der Rasse zu tun hat.


      Sie sind sehr anhänglich, bleiben angeblich nicht gerne und gut lang alleine - was sie bei mir kaum müssen, denn erstens bin ich selbstständig und zweitens sind sie, wenn alleine, dann zu dritt oder mindestens zu zweit.

      Sie schlafen beide im Bett. Pumuckl musste mir das erst beibringen, als ich nur Aussis hatte, durften die das nicht. Erst Pumuckl hat das durchgesetzt und danach galt natürlich gleiches Recht für alle. Zum Glück wird den Aussis aber schnell zu warm oder zu eng und sie wichen dann wieder auf Parkett oder Fliesen aus.


      Was noch witzig ist... die sind ganz scharf auf Obst und Gemüse! Die fressen alles! Die verdauen alles und vertragen alles.

      Im Sommer muss ich manchmal hinterher sein, dass sie sich trotzdem nicht überfressen, die schleichen sich nämlich auch in mein (eingezäuntes!) Gemüsegärtchen und fressen direkt von der Pflanze. Im Herbst drücken sie sich am liebsten unter der Pergola rum, wenn die Trauben reif sind. Sie picken Himbeeren, Johannisbeeren und Physalis direkt vom Strauch und letztes Jahr haben sie Turnübungen am Feigenbaum absolviert, um auch da zu ernten.

      Und natürlich wenn ich am Herd stehe und Gemüse ode Obst putze. Gurke, Zucchini, Kürbis, egal was.... sie nehmen alles.

      Und die Aussis, die höchstens mal unterwegs nen fauligen Apfel verknuspert haben, fanden dann auch Geschmack dran. Naja, nicht so richtig, aber bevor ein Zwerg das nächste Stück Gurke mit Genuss verputzt - Augen zu, Gosch verzogen und runter damit.


      Sie machen mit mir Hundesport und sind eigentlich für alles zu begeistern. Und sie sehen toll aus, wenn sie so richtig in Schwung kommen. Wenn Muckel in der Unterordnung im Fuß lostrabt, kann der jeden anderen in Grund und Boden laufen. Problem ist, er will nicht immer, ist schnell mal abgelenkt und zeigt mir dann gepflegt die Mittelkralle. Aber vermutlich ist auch das wieder individuell, oder aber ich bin durch die Aussi-Workoholics verwöhnt.

      Egal, es sind tolle kleine Hunde und ich bin froh, über die Rasse gestolpert zu sein (war nämlich eher ein Zufall, dass ich an die gekommen bin).


      Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Eindruck verschaffen.

    • Ja, Stubenreinheit kann ein Thema sein. Mein Chinesen Rüde hat etwas länger gebraucht um stubenrein zu werden und einmal als er erwachsen war, hat er unvermittelt auf ein Hundebett markiert (nachdem ich den Platz des Bettes verändert hatte), seither aber zum Glück nicht mehr. Hier im Forum hatten aber mindestens zwei Chinesen Besitzer leider (zeitweise?) Probleme mit Unsauberkeit.


      Das einzige ernstere Problem das ich mit meinem Rüden habe ist sein Jagdtrieb, bzw. wie er sich verhält, wenn dieser mal durchbricht wegen Wildwechsel z.B. . Er verfällt dann (wenn das Wild schon über alle Berge ist) komplett in diesen 'Lone Hunter' Modus und streift allein durch die Wiesen und Wälder, da war er dann auch mal Stunden weg, obwohl er sonst wirklich brav und anhänglich ist im Freilauf. Daher muss er oft an die Leine und im Freilauf trägt er ein GPS Tracker zur Sicherheit.

      Wie oft dieses Verhalten bei Chinesen auftritt weiß ich aber nicht.


      Abgesehen davon ist er wirklich ein lieber, sehr unproblematischer Hund, bzw. halb Hund und halb Katze^^.


      Ob sich Chinesische Schopfhunde gut als Reitbegleithunde eignen, kann ich aus eigener Erfahrung zwar nicht sagen, aber meine persönliche Wahl wäre er dafür eher nicht, wenn ich es auf meinen Hund beziehe, der bei Regen oder Schnee nicht raus will und joggen gehn auch unnötig findet.

      In der Größenordnung würde ich persönlich da eher zu Klein-Mittel Spitz, Pudel, Zwergschnauzer oder Cairn Terrier tendieren, z.B. . Aber komplett ungeeignet wäre ein Chinese, in den richtigen Händen und aus guter Zucht, sicher auch nicht.


      Der merkt auch nicht, dass er sich warmlaufen kann, der steht rum und zittert sich ein und will sich immer weniger bewegen. Manchmal muss ich ihn zu seinem Glück zwingen und ihn das erste Stück "antragen". Wenn wir dann weit genug weg sind von zu Hause, gibt er nach und geht mit und findet dann dann auch Spaß dran. Aber halt, bis er in die Hufe kommt.

      Witzig, ist hier genauso! :grinning_squinting_face: Allerdings will meiner bei einem langen Spaziergang, dann irgendwann wieder getragen werden, vielleicht sind ihm die Pfoten irgendwann zu kalt im Schnee.

    • Allerdings will meiner bei einem langen Spaziergang, dann irgendwann wieder getragen werden, vielleicht sind ihm die Pfoten irgendwann zu kalt im Schnee.

      Nö, wenn mein Amun dann mal in die Gänge gekommen ist, marschiert er wie ein Salzmann. Allerdings hat er dann ab dem Scheitelpunkt der Strecke irgendwann Leinenknast, weil dann der Stalldrang durchkommt und er immer schneller wird...

      Sind schon charmante kleine Hunde!

    • Vielen Dank für die Antworten, das bestärkt mich enorm für einen Chinesen zu entscheiden. Ich habe mich schon mit mehreren Rassen auseinander gesetzt und keine hat mich von der Rassebeschreibung schon so verzaubert.


      Zum Jagdtrieb fände ich es noch interessant, wie stark der in der Regel so ausgeprägt ist. Habe nämlich schon bei meinen Eltern eine Pudel-Spaniel Mix Hündin wohnen,die ein extremer Jagdtlich ambitionierter Hund ist und ohne Leine zum verrecken nicht hört, da wurde an Training schon wirklich alles ausprobiert. So einen enormen Jagdtrieb möchte ich nicht mehr so unbedingt😅

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