Hilfe bei Leishmaniose
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Hallo allerseits.
Gestern wurde bei unserer Hündin Mila, Leishmaniose diagnostiziert.
Die Laborwerte waren nicht gerade positiv, was ebenso zu für eine Nierenschädigung sprach.
Es wurde ein ELISA Test gemacht wo der Wert über 5,00 betrug. Ein PCR Test soll jetzt in den kommenden Tagen gemacht werden.
Laut TA soll eine Behandlung mit einem Medikament auf Artemisia annua (denke LupArte 2.0) gemacht werden.
Auch dort hab ich mich bereits etwas eingelesen und einige Studien aus Spanien verfolgt.
Leider hab ich immer noch das Problem das ich kaum auf ein vernünftiges "FertigFutter" stoße, welches für diese Krankheit passt.
Die TA meinte das wir darauf achten sollten das es Purinarm und Phosphorarm ist.
Habt ihr ein paar Empfehlungen?
Auch Empfehlungen für Ergänzungsmittel würde ich begrüßen.
LD
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13. April 2022 um 10:47
schau mal hier:
Hilfe bei Leishmaniose - Vor einem Moment
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Ich denke, deine Frage wird in der LM-Gruppe auf FB etwas besser beantwortet werden können.
Purinarm ist an sich nicht so schwer zu füttern. Da soll es auch einige gute Fertigfutter geben, aber bei Phosphroarm bin ich leider raus.
Bekommt dein Hund eigentlich Allo und wurde die EEP erstellt?
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Allo bekommt sie nicht. Soll sie scheinbar auch nicht wegen, der vorhandenen Nierenprobleme.
Ein EEP wurde erstellt wird mir die nächsten Tage per Mail zugeschickt.
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Schau mal hier https://www.leishmaniose-forum.com/forum.php
Ich kann nur gutes über das Forum berichten. Wenn du dich dort anmeldest und Milas Werte zur Verfügung stellt erfolgt dort eine sehr gute Beratung. Mein Bruno hätte ohne Hilfe des Forums nicht so lange trotz Leishmaniose gelebt. Viele deutsche Tierärzte kennen sich nicht wirklich mit dem Thema aus.
Allopurinol soll Mila nicht bekommen.?
Purinarm ist zum Beispiel einiges von Sanoro, viele kochen auch für ihre Hunde.
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Oh je.
Aber ganz ehrlich, wenn sich die LM-Behandlung so sehr mit der Nieren-Problematik beißt, würde ich mir vom Fachtierarzt , oder einem Ernährungsberater, der sich auf diese Krankheiten spezialisiert hat, Futter empfehlen lassen.
Ich denke, beim Futtermedikus wärst du gut aufgehoben, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die auch Empfehlungen von Fertigfutter aussprechen, oder "nur" Rationen für frischfütterung aufstellen.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Nein soll sie wohl nicht.
Die TA meinte das sie ein Medikament versuchen will (auf Artemisia annua Basis) was hier bisher noch nicht so bekannt ist. Sie behandelt damit im Moment 3 andere Fälle bei denen das Medikament wohl recht gut anschlägt.
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Wir füttern Royal Canin Urinary C/U als Trockenfutter. Vorher bekam sie von RC so ein Hypoallergenic-Dings, aber weil sie permanent Blasenentzündungen hatte, haben wir vor ein paar Monaten gewechselt und sind sehr zufrieden.
Dazu bekommt sie immer mal noch Dosen von per naturam oder Sanoro, die haben eine eigene Leishmaniose-Linie, die sich primär dadurch auszeichnet, dass nur 20% Fleisch enthalten sind.
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Wir füttern Neo Die Sorte Mera sensitiv. Das ist gut für LM. Wurde auch im LM Forum empfohlen.
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Die TA meinte das sie ein Medikament versuchen will (auf Artemisia annua Basis) was hier bisher noch nicht so bekannt ist.
Das ist schon länger bekannt und wird als Nahrungsergänzung auch eingesetzt, nur kann es keine Leishmanioseerreger in ihrer Aktivität bremsen und hat damit auch keine vergleichbare Wirkung zum Allopurinol. Ich würde davor warnen, wenn die Blutwerte bereits schlecht sind, denn damit verliert man zu viel Zeit, was dein Hund ausbaden muss. Man kann es einsetzen, wenn die Blutwerte gut sind und kein akuter Krankheitsschub vorhanden ist. Es schützt aber vor keinem erneutem Schub, das sollte einem bewusst sein.
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