junger Rüde bleibt plötzlich nicht mehr allein - läufige Hündin schuld?

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    Ihr Lieben,


    mein Mini Aussi Rüde ist jetzt 1 Jahr jung - alles läuft super und bis vor Kurzem ist er auch problemlos ein paar Stündchen allein geblieben.


    Jetzt kann ich nicht mal mehr ins Bad gehen und er will hinterher...


    Erst eine Freundin brachte mich darauf, dass es eventuell an einer läufigen Hündin aus der Nachbarschaft liegen kann. Die gibt es tatsächlich gerade und wir haben sie auch ein paar mal beim Spaziergang getroffen.


    Er fiebt auch, wenn ich da bin immer ein bisschen vor sich rum (hat er sonst nicht gemacht) - das kann ich aber mit einem "Nein" schnell abstellen. Sobald ich aber rausgehe, wird gefiebt und gebellt. Ich habe aber eher das Gefühl, dass er mitmöchte, um zur Hündin zu kommen.. denn auch, wenn ich wieder komme (nachdem er allein war), will er nur raus zur Tür.


    Sonst ist sein Verhalten unverändert - er frisst, hat keinen Durchfall, versteht sich draußen gut mit anderen Hunden etc.


    Gebe ihm seit heute Mönchspfeffer Globuli.


    Was denkt ihr: könnte es an der läufigen Hündin liegen oder hat er tatsächlich verlernt allein zu sein bleiben? (hatte ihn in letzter Zeit selten allein gelassen).


    Freue mich auf Tipps und Ratschläge :)


    (er ist nicht kastriert und hat keinen Chip)

  • Hi,


    ich denke schon, dass es mit der läufigen Hündin zusammenhängen könnte. Mein Rüde ist da auch unruhiger als sonst und will am liebsten dauernd rausgehen, um der verführerischen Duftspur folgen zu können.


    Ich würde aber generell darauf achten, wieder mehr Routine ins Alleinebleiben zu bringen, du schreibst ja, dass er in letzter Zeit eher selten alleine war. Gerade bei jungen Hunden kann es sehr hilfreich sein, da eine Struktur zu etablieren und erstmal möglich dabei zu bleiben, anstatt nur sporadisch alleinezulassen.

  • Hallo,


    sicher kann es an der läufigen Hündin liegen. Muss es aber nicht. Der Bub ist noch sehr jung. Da stehen noch einige Entwicklungsschritte an. Es kann durchaus sein, dass sich diese Entwicklung auf das Alleinebleiben auswirkt.


    Ich habe hier auch so einen Kandidaten (ESS; knapp 4) sitzen der phasenweise Probleme mit dem Alleinebleiben hat, wenn sich hormonell etwas umstellt. Gerade jetzt (nach Nachlassen des Chips) hat/hatte er wieder eine Phase da konnte ich ihn praktisch nicht alleine lassen.


    Selbst mein Großer (Labbi, knapp 8), der wirklich tadellos alleine bleibt, hatte mit 9 Monaten eine Phase während der er mir laufend Dinge zerstört hat wenn er alleine war.


    Was ich damit sagen will: Solange der Hund nicht vollständig erwachsen ist, werden sich immer mal wieder "Baustellen" ergeben. Wichtig ist, dass man das erkennt und eine Lösung findet. Wenn dein Bub im Moment nicht gut alleine bleibt, dann würde ich ihn auch nicht alleine lassen. Hast du eine gute Betreuung für ihn an der Hand? Wenn du merkst, dass sich sein Verhalten wieder ändert, kannst du es ja wieder für kurze Phasen mit dem Alleinesein versuchen.


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