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Probleme mit Dalmatinerrüden Sehr dominant

  • Hallo, bin neu hier im Forum und habe ein ganz großes Problem mit meinem 5jährigen Dalmatinerrüden.
    Jedesmal wenn wir ihn bei Bekannten abgeben knurrt und bellt er sie an und läßt so den "Boss" raus. Er fletscht richtig die Zähne und die Augen quellen ihm aus dem Kopf. Ich habs noch nicht gesehen nur vom Erzählen. Am Wochenende haben wir dann bei der Mutter einer Arbeitskollegin probiert ( wir waren natürlich ein paar Tage vorher nur zum Spielen da), sie hat seit Jahren Hundeerfahrung und meint das klappt schon. Lucky hat sie auch freudig begrüßt , dann mit ihrem Hund gespielt. Wir waren gerade zu Hause (15 Min. später) sagte sie mir, sie könne ihm das Halsband nicht abnehmen, er würde sie nur anknurren, bellen und die Zähne fletschen. Das macht er jedesmal, sobald wir weg sind. Hat jemand auch so ein Problem, bzw. wie kann man das Problem lösen? Dank für Eure Antworten.
    Birgit

  • Hallo Birgit,
    leider habe ich keine Loesung fuer Dein Problem und die anderen Mitglieder scheinbar auch nicht. Da ja niemand auf deinen Beitrag von heute Morgen (mit genau dem gleichen Wortlaut, nur etwas andere Ueberschrift) geantwortet hat.
    Ich werde deinen anderen Beitrag von heute morgen loeschen, denn zweimal dasselbe brauchen wir nicht. Druecke dir aber die Daumen, dass noch jemand eine Antwort fuer dich hat.

    Viele liebe Gruesse


    oldsfarm

  • Hallo Birgit,


    zunächst einmal.. nicht verzweifeln :-)


    Ich denke jedoch, dass wichtige Faktoren eine Rolle spielen, welche noch nicht beantwortet sind.
    Z.B.
    Wie lange lebt Dein Dalmatinerrüde schon bei Dir? Leben sonst noch Personen im Haushalt? Wie oft hast Du ihn schon zur Betreuung abgegeben? Wie lange jeweils? Wie kurz/lange vorher kannte er die Betreuungspersonen und aus welchen Situationen heraus?


    Liebe Grüße, Mark

  • Ich denke, dass er nur euch als Boss akzeptieren will!
    Es ist sehr schwer einem Hund dass abzugewöhnen, aber geb den leuten die ihn nehmen doch einfach mal den Tipp, den Hund komplett!!!!Ignorieren!
    DAdurch wird der Hund in der RAngordnung nach unten gestuft! Er wird irgendwann ganz von selbst kommen...denn hunde sind rudeltiere und können nicht ohne ein Leittier bzw ein Rudel überleben!
    GAnz hilfreich könnte dir das folgende Buch sein:
    Mit Hunden sprechen von Jan Fennell
    Jan Fennell ist eine englische Hundetrainerin die nach dem Prinzip des Pferdeflüsterers hantiert!
    Das Buch ist sehr lehrreich und du kannst es bestimmt in einer Bücherei ausleihen!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo erneut,
    vielen Dank erstmal für die ersten Antworten.
    Lucky lebt seit seiner sechsten Lebenswoche bei uns, also fast von Anfang an.
    Er wurde bisher nur in Notsituation zu Beaufsichtigung zu anderen Leuten gegeben.
    Sprich berufliche Abwesenheit oder wenn wir vereist sind. Die ist in seinen sechs Lebensjahren allerdings nur selten vorgekommen.
    Diese Marotte hat er allerdings von Anfang an und es wird immer schlimmer.
    Er praktiziert dieses Verhalten ebenfalls, wenn wir nicht da sind und er von einer Nachbarin aus unserem Haus zum Gassi gehen geholt wird und anschließend wieder zurück. Sobald unser Grundstück erreicht ist, lässt er den Larry raushängen.
    Mittlerweile können wir niemanden mehr bitten, sich mal um den Hund zu kümmern, falls wir verhindert sind.
    Bei fast allen Personen, bei denen er sich so benommen hat, handelt es sich um Hundebesitzer, diese haben teilweise sehr viel Sachkenntnis auch mit größeren Hunden.
    Das es sich hierbei um Verwandte, Freunde und Nachbarn handelt, sind Lucky diese Personen alle bekannt und in unser Gegenwart ist er dann auch der liebste Hund.
    Alle Personen haben so etwas noch nicht erlebt und möchten es auch nicht erneut erleben.
    Als ziemlich großes Problem sehe ich es an, das wir sein Verhalten mit Lucky kaum trainieren können, da er sich bei uns an die Rudelordnung hält.
    Wir haben zwei Söhne und einen nicht fliegenden Papagei, selbst dieser wird von ihm ranghöher eingestuft.
    So momentan fällt mir nicht viel mehr ein. Es wäre sehr schön, wenn noch einige Lösungsvorschläge kommen, ansonsten werden wir uns wohl von dem Hund trennen müssen.


    Gruß & Dank
    Rüdiger

  • Hallo Birgit oder Rüdiger?


    Was mir als erstes zu Deiner jetzt etwas ausführlichen Schilderung einfällt: ist der Hund tierärztlich komplett mal durchgecheckt worden. Da Du schreibst das es immer schlimmer wird, könnte es ja sein, dass er eine Krankheit hat deren Krankheitsbild sich im Laufe der Zeit eben auch verschlimmert.


    Ansonsten würde ich mir einen echt kompetenten Tiertrainer holen, der sich das ganze mal ankuckt bevor ich mit dem Gedanken spielen würde, den Hund abzugeben.


    LG
    Petra

  • enn ich das richtig verstanden habe, dann ist er also bei euch in der FAmilie der niedrigste???
    Womöglich haben die anderen Personen bei ihm einen niedrigeren RAng, da er nicht sehr oft mit ihnen zusammenkommt und wenn ihr mit diesen dann verkehrt, so gehört er ja zu euch und ist in eurem Rudel!
    Ohne euch ist er eben auf sich alleine gestellt und versucht sich dann hochzuarbeiten in der RAngfolge!
    Mein Tipp wäre in jedem Fall mal ein Seminar für solche Hunde oder ein Tiertrainer!

  • Ich habe auch keine spontane Lösung parat, weil ich meine, daß ein Verhalten, was Euer Hund seit 5 Jahren erfolgreich praktiziert, nicht mit einem Mal abzustellen ist. Ich hab' einfach mal zu Deinen Sätzen geschrieben, was mir so direkt einfiel:


    Zitat

    Er wurde bisher nur in Notsituation zu Beaufsichtigung zu anderen Leuten gegeben.
    Sprich berufliche Abwesenheit oder wenn wir vereist sind. Die ist in seinen sechs Lebensjahren allerdings nur selten vorgekommen.


    Und in den ersten 10 Wochen wahrscheinlich gar nicht, oder?


    Zitat

    Diese Marotte hat er allerdings von Anfang an und es wird immer schlimmer.


    Klar, funktioniert aus Hundesicht ja auch ganz wunderbar!


    Zitat

    Er praktiziert dieses Verhalten ebenfalls, wenn wir nicht da sind und er von einer Nachbarin aus unserem Haus zum Gassi gehen geholt wird und anschließend wieder zurück. Sobald unser Grundstück erreicht ist, lässt er den Larry raushängen.


    Ja, weil er sich natürlich verantwortlich für Euer Hab und Gut fühlt und das zudem sein sicheres Refugium ist.


    Zitat

    Das es sich hierbei um Verwandte, Freunde und Nachbarn handelt, sind Lucky diese Personen alle bekannt und in unser Gegenwart ist er dann auch der liebste Hund.


    Dann seid Ihr ja auch dabei und er fühlt sich sicher!


    Zitat

    Alle Personen haben so etwas noch nicht erlebt und möchten es auch nicht erneut erleben.


    Ginge mir irgendwie genauso :help:


    Zitat

    Als ziemlich großes Problem sehe ich es an, das wir sein Verhalten mit Lucky kaum trainieren können, da er sich bei uns an die Rudelordnung hält.


    Ich denke schon, daß das ginge, aber zum einen unter wirklich fachlicher Anleitung und zum anderen könnte das an der mangelnden Mitarbeitsbereitschaft der bekannten und Nachbarn liegen. Wäre aber eine echte Herausforderung!


    Zitat

    Wir haben zwei Söhne und einen nicht fliegenden Papagei, selbst dieser wird von ihm ranghöher eingestuft.


    Ist ja auch Rudel...


    Die Diagnose "Dominanz" würde ich doch mal kritisch überdenken (auch, wenn Martin Rütter das oft anders sieht :biggthumpup: ) - Aggressionen sind im Allgemeinen ein Zeichen von Unsicherheit und das würde ich auch bei Eurem Hund vermuten.


    Stell Dir doch mal vor, Du wärst Dein Hund und würdest jetzt allein zu Hause sein. Das einzige, was jetzt wichtig wäre, ist daß Deine Leute möglichst schnell wieder kommen und Du wartest in vertrauter Umgebung. Dann kommt jetzt die nette Nachbarin, die sich sonst so nett mit Deinem Mensch unterhält und die Dein Mensch auch nett findet und steht auf einmal direkt vor Dir! Beugt sich zu Dir runter und schaut Dir direkt in die Augen und will ganz offensichtlich was von Dir!!! So hat sie das vorher ganz bestimmt auch noch nicht getan... Und Dein Mensch ist nicht da und Du weißt nicht, was das soll - das ist Dir jetzt gar nicht geheuer und weil Du nicht weißt, was Du machen sollst, knurrst Du mal vorsichtig. Aha! Der Mensch kapiert und weicht zurückt! Bingo!


    Knurren und Zähnefletschen sind distanzforderndes Verhalten. Hunde wollen üblicherweise Stress vermeiden und können das gerade dem Menschen oft nicht anders klar machen, weil er die Signale, die dem Knurren vorgeschaltet sind, oft nicht versteht.


    Wäre Dein Hund dagegen dominant, würde er wahrscheinlich eher die Nachbarn dazu brauchen, den Kühlschrank zu plündern und endlich das heiße Mädel in der Nachbarstraße zu besuchen :gut:


    Nee, im Enst - das wären eher so Situtionen wie: wage Dich nicht hier dieses Haus zu betreten oder das Zimmer zu verlassen oder in die Nähe meines Futternapfes zu gehen. Und man könnte dem Hund anmerken, daß er einfach gerade Bock darauf hat, die Nachbarn zu gängeln.


    Die einfachste Lösung zum Schutze Deiner Mitmenschen wäre vielleicht, Deinen Hund an einen Maulkorb zu gewöhnen, aber ihn damit den ganzen Tag alleine zu lassen ist natürlich auch nicht der Hit.


    Habt Ihr denn einen Garten und man könnte ihn dann einfach nur rauslassen?


    Falls Ihr noch mutige Versuchspersonen übrig habt, könntet Ihr ja auch ein paar Variationen probieren. Z.B. Halsband und auch eine 1 Meter Leine/Schnur dranlassen, daß man gar nicht erst so nah an ihn ran muß. Ihn dabei auch bloß nicht direkt ansehen oder in eine bedrohliche Körperhaltung bringen. Oder einen Nachbarn mit Hund bitten, ihn abzuholen, damit er abgelenkt ist... etc.
    Vielleicht läßt sich ja auch was über Futter machen, aber kann auch sein, daß seine Unsicherheit so groß ist, daß ihn das dann am allerwenigsten interessiert....


    Wäre ja auch ein netter Fall für "Die Superfrauchen" auf RTL 2, die suchen noch Problemfälle...


    Mehr fällt mir leider auch nicht ein :nixweiss:

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