Knorpelschaden im Knie - Therapiemöglichkeiten? Erfahrungsberichte?

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    Eigentlich halte ich mich bei Gesundheitsthemen im Forum ja zurück.

    Aber ich bin gerade etwas verzweifelt und da ich bei der Internetrecherche auch nicht weiter gekommen bin, kann mir hier vielleicht jemand mit einem Erfahrungsbericht helfen, dessen Hund ähnliches hat/hatte?


    Bei Coco würde Ende November ein Knorpelschaden im linken Kniegelenk festgestellt. Eigentlich sollte sie wegen einem angeblichen Kreuzbandriss operiert werden, aber bei der Arthroskopie wurde dann festgestellt, dass das Kreuzband intakt ist, aber eben der Knorpel stellenweise fehlt.

    Auf Anraten der Klinik haben wir dann im Dezember eine PRP-Therapie (Eigenblut) begonnen. Im Januar gab es die zweite Behandlung, aber bis jetzt ist keine Besserung festzustellen. Es wird eher schlimmer, Coco benutzt das Bein eigentlich gar nicht mehr.

    Sie hat Schmerzen, da Knochen auf Knochen schaben.


    Coco ist 7 Jahre alt und ansonsten kerngesund. Es kann ja nicht die Lösung sein, dass sie dauerhaft Schmerzmittel bekommt und irgendwann wohl einfach gar nicht mehr laufen kann.

    Durch das 3 beinige hüpfen ist noch dazu ihr Rücken total verspannt. Deswegen sind wir derzeit wöchentlich bei der Physio.

    Am Freitag habe ich nochmal die Behandlungsmöglichkeiten mit der behandelnden Ärztin durchgesprochen:

    - Stammzellentherapie

    - eigenen Knorpel verpflanzen

    - künstlichen Knorpel einpflanzen

    - künstliches Kniegelenk (Was wohl aber bei Hunden noch nicht wirklich angeboten wird)


    Sie wollte mir aber keine Hoffnung geben, dass irgendwas davon wirklich funktioniert. Und je nachdem Aber den jetzigen Zustand können wir so nicht lassen.

    Am Freitag wurde Coco nochmal Gelenkflüssigkeit entnommen, um auf Entzündungen/Bakterien zu untersuchen. Dabei wurden auch nochmal Röntgenbilder gemacht, die den Knorpelschaden zeigen. Laut Ärztin ist das Knie jetzt so instabil, dass es jetzt vielleicht wirklich zusätzlich auch noch ein Kreuzbandriss sein könnte :( :


    Sobald ich die neuen Röntgenbilder von der Klinik habe, werde ich mir noch Zweit- bzw. Drittmeinungen holen.

    Aber vielleicht hat hier ja auch jemand Erfahrungswerte auch bezüglich der Therapiemöglichkeiten?


    Morgen telefoniere ich nochmal mit der Ärztin...aber ich bin gerade einfach nur total verunsichert und weiß nicht, wie es weiter gehen soll...


    Danke fürs lesen des doch etwas länger gewordenen Textes...

    Grüße von Sarah

    mit Coco(lina) (*10/2013) Jagdsau-Herdenschutz-Bergsteigerhund aus Griechenland (seit Mai 2015 bei mir)

    oft dabei: Finja (*02/2012) gemütlicher Herdenschutz-Strubbel aus Rumänien (seit November 2012 in der Familie)

    Nie vergessen: Familienhund Leika (02/1998-08/2012)

    Foto-Thread

  • Knorpel wächst ja nun mal einfach nicht nach. Mensch wird ja immer erstmal geraten ganz ganz viele Muskeln um die betroffene Stelle herum zu bilden damit das Gelenk selbst bzw die Knorpel da dann entlastet werden. Das würde ich auch beim Hund machen. Kein Rumgetobe sondern gezielt "anständig" laufen und dann Physiotherapie die eventuell auch Unterwasser anbieten kann. wichtig ist natürlich dass man schaut woher der Knorpelschaden kommt. Verletzung oder Fehlstellung?


    Die vorgeschlagenen Behandlungesmöglichkeiten (bis auf das neue Kniegelenk) find ich jetzt alle etwas strange. Emdoprothesen sind natürlich immer riskant (Infektionsrisiko und stabilität) aber das wird seit 2009 in verschiedenen Kliniken gemacht. Ob man sich das preislich leisten kann weiß ich allerdings nicht. Die Alternative wäre eine Amputation. Aber bleib doch erstmal ruhig bis man wirklich eine Diagnose hat. Wenn das jetzt doch ein Kreuzbandriss sein soll... Ist das ne gute Klinik in der du da gelandet bist??

  • Habt Ihr mal über die Möglichkeit einer Stützbandage/Orthese zur Stabilisierung des Knies nachgedacht? Vielleicht hilft das zunächst mal, dass sich das Knie beruhigt und stabilisiert, dann Muskelaufbau mit Wasserlaufband ohne Belastung und vielleicht stabilisiert sich das ganze dann mit entsprechender Muskulatur? Sprich doch mal beim Tierarzt oder Physio die Möglichkeit an.

    Wir hatten hier Verdacht auf altersbedingt ausgeleiertes Kreuzband und haben aufgrund des Alters unseres Hundes die Bandage statt OP gewählt und er ist 6 Monate später mit einem Knie ohne Knorpelschaden leider an was anderem gestorben. Aber immerhin das KNie war ok. Zur Unterstützung, Beruhigung und Muskelaufbau könnte das also bei Euch auch was bringen, wichtig wäre ja erstmal, dass das Knie tabilisiert wird und der Knorpel nicht reibt. Physio als Unterstützung gegen Verspannungen würde ich so oder so beibehalten.

    Grüße von shauri und dem Flokati


    Der Allbärtige fragt nicht, was er für Dich tun kann, er fragt nur, was Du für den Allbärtigen tun kannst!


    Bevor isch misch uffreesch, isses mer liewer egal!

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  • Sancho hat einen Knorpelschaden durch Arthrose und wahrscheinlich eine alte Verletzung. Cartrophenkur könnte man versuchen. Bei uns hat das leider nicht angeschlagen.

    Da er schon 14 ist und fortgeschrittene Herzinsuffizienz hat, wird er nicht mehr operiert. Er trägt Knieorthesen (beidseitig, wegen der Stabilität) und läuft damit ganz gut. Vielleicht wäre das eine Unterstützung bis zu einer evtl. Op.



    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"
    Kurt Marti


    Sancho *12.12.2007

  • Cartrophen war jetzt auch was, was mir noch in den Sinn kam. Bei Bo hat die Kur super angeschlagen. Sie wurde einmal jährlich über einen Zeitraum von 6 Jahren gespritzt. Ich würde den Tierarzt drauf ansprechen

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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