Ruhen in der Hundebox

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 922 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Susi2711.

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    Hallo liebe Mitglieder,


    da meine Hündin Probleme mit Besuch hat, möchte ich sie an die Hundebox gewöhnen.


    Bis jetzt sind wir das so angegangen:


    Ich weiß wann der Besuch kommt. Also schicke ich sie vorher in die Box und sie bekommt was zum Kauen oder den gefüllten Kong. Sie bellt dann zwar trotzdem kurz, wenn es klingelt, widmet sich aber dann wieder ihrem Kauteil. Solange sie beschäftigt ist, ist auch Ruhe. Ist sie aber fertig, möchte sie raus.


    Wie kann das ich ihr beibringen, das sie auch drin ruhen soll? Also sie soll natürlich jetzt nicht stundenlang in der Box verbringen.

    Aber sie ist eben je nach dem wer kommt sehr aufgeregt. Da wäre es gut, wenn sie noch ein bisschen entspannter wäre, bevor sie raus kommt.


    Tagsüber legt sie sich auch mal selbst in die Box und schläft. Mache ich da kurz zu, möchte sie gleich wieder raus...

  • Wie alt ist sie denn?

    Und was für eine Rasse / Mix ist sie denn?

    Das zweite sollte eigentlich egal sein, aber manchmal steckt doch der Teufel in diesem Detail.



    Kommt sie denn auch so zur Ruhe?

    Und ich meine nicht in den langweiligen Situationen, sondern, unterwegs beim Gassi, wenn Du Dich mal auf eine Bank setzt.

    Du hast ja bereits geschrieben, daß sie beim Besuch aufgeregt ist, so, daß Du deshalb über eine Box nachdenkst - aber, ist sie denn auch mal zur Ruhe gekommen, während der Besuch über Stunden da war?


    Wenn sie denn mal alleine in der Box ist, und wirklich mal schläft, was passiert denn, wenn Du nur den Raum verläßt? OHNE dabei mal die Box vorab zu schließen!

    Wie verhält sie sich denn, wenn sie generell schläft, also auch ohne in der Box zu sein, und Du den Raum verläßt?

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Hallo!


    Hast du die Box bzw. das Verweilen darin extra geübt?


    Wenn man eine Box in diesem Zusammenhang nutzen möchte, ist es notwendig dies schrittweise aufzubauen.


    Der Hund sollte lernen da drinnen zu bleiben und zu entspannten. Wenn du die Box ohne entsprechenden Aufbau nutzt und dein Hund immer wieder die Erfahrung macht wie doof das ist - du sie also beim Schlafen damit überrascht bzw. immer wieder in aufregenden Situationen einsperrst wo sie auch noch in erster Linie raus will wird sie die Box nicht positiv verknüpfen, vl. einmal gar nicht mehr reingehen wollen.


    Übe schrittweise mit ihr das hineingehen bzw. legen in die Box, mach nen Moment zu und gleich wieder auf - Belohnung. Je nach Box kannst du auch im geschlossenen Zustand belohnen. So kannst du das nach und nach steigern und solltest es Stück für Stück mit inszenierten Ablenkungen üben. Das Ziel wäre: chill in der Box, das ist dein Ruhe- und Schutzraum, soll halt die Welt untergehen...


    Bis das sitzt würde ich auf diese Weise keinen richtigen Besuch empfangen, eben nur zu Trainingszwecken.


    Warum packst du deine Hündin nicht einfach in ein anderes Zimmer, holst sie raus wenn die größte Aufregung vorbei ist und legst Wert darauf, dass es nicht ihr Besuch ist, sprich sie gar nichts damit zu tun hat? Oder leinst sie an, entweder gleich oder dann erst beim rausholen. So könntest du die Aufregung besser dosieren und in trainierbaren Zuständen einwirken. V.a. kannst du sie etwas abschirmen und sie anleiten -in der Box ist sie ja doch sich selbst überlassen und fühlt sich ungeschützt wenn sie nicht ausweichen kann.

    Ich fände das zielführender als einfach in eine Box...


    Ich würde mir auch in anderen Lebensbereichen ansehen wie aktiv/aufgeregt un-/kontrollierbar dein Hund ist und auch da Anpassungen machen. "Probleme" an Stelle A sind meist Symptome für Probleme an Stelle XYZ. Ich finde es wenig sinnvoll an den einzelnen Problemen zu feilen sondern das Gesamte zu betrachten - das ist auch der Grund warum ich auch bei "Einzelheiten/Kleinigkeiten" eine/n Trainer*in empfehlenswert finde.


    Viel Erfolg!

    Behandle deinen Hund IMMER so, dass du JEDERZEIT mit ihm Rollen tauschen könntest

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  • Guten Morgen,


    sie ist ein rumänischer Mischling und 1,5 Jahre alt. Sie kommt tagsüber sehr gut zur Ruhe. Bleibt liegen, wenn wir uns in der Wohnung bewegen, auch wenn die Kinder mal durch die Wohnung flitzen. Auch in der geöffneten Box bleibt sie liegen.


    Wenn die Schwiegereltern kommen, ist sie anfangs in der Box, bis alle sitzen und etwas Ruhe eingekehrt ist. Sonst springt sie gerne an denen hoch und ist aufgeregt. Danach geht es sehr gut. Ich lasse sie raus, sie geht hin und schnuppert, geht dann pennen.


    Wenn es "fremder" Besuch ist, oder jemand der nicht oft kommt, fängt sie eben immer mal wieder an zu Bellen, wenn diese z.B. aufstehen, lauter lachen...


    Irgendwie kann ich ihr nicht klarmachen, das sie nichts mit dem Besuch zu tun haben soll...

  • Anfangs habe ich die Box so antrainiert:


    Reinschicken, hinlegen, Leckerli, Auflösekommando


    Sie wurde aber nicht ruhig, sie hat dann ständig auf Leckerlis gewartet...


    Dann habe ich das aufgehört und eben knabberzeug gegeben


    Ansonsten war sie am Anfang ein sehr unsicherer Hund. Das hat sich schon sehr gebessert. Lässt sich auch heute noch von niemand außer uns 4 streicheln. Ab und zu dürfen die Schwiegereltern und meine Eltern auch mal und sie hat Vertrauen zu ihnen gefasst.


    Rückruf funktioniert gut. sie bellt niemanden mehr an. An Hunden ohne Kontakt vorbeilaufen ist manchmal noch etwas schwierig, da möchte sie gerne hin. In neuer Umgebung zieht sie noch an der Leine.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Sie wurde aber nicht ruhig, sie hat dann ständig auf Leckerlis gewartet

    Ja, der klassische Fehler.

    Der Hund wird ja unbewußt auf eine Erwartungshaltung getrimmt, und so kann er keine Ruhe finden! ;)

    Dann habe ich das aufgehört und eben knabberzeug gegeben

    :ka: Na ja, ist doch im Grunde genommen das Gleiche, nur das der Hund länger braucht, bis das Zeug vertilgt ist. ;)

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Sie wurde aber nicht ruhig, sie hat dann ständig auf Leckerlis gewartet

    Ja, der klassische Fehler.

    Der Hund wird ja unbewußt auf eine Erwartungshaltung getrimmt, und so kann er keine Ruhe finden! ;)

    Dann habe ich das aufgehört und eben knabberzeug gegeben

    :ka: Na ja, ist doch im Grunde genommen das Gleiche, nur das der Hund länger braucht, bis das Zeug vertilgt ist. ;)

    Ja, das stimmt?


    Aber da es länger dauert, sitzt der Besuch schon?


    Also sollte ich es ohne Belohnung aufbauen? Wenn sie entspannt, rauslassen, die Zeit und Ablenkung dann langsam steigern

  • Mal so ein Gedankengang:

    Was spricht denn dagegen, wenn der Hund nur angeleint und somit in Deiner Nähe ist?

    Du hast sie unter Kontrolle, kannst da etwas gegensteuern.

    Sie ist in Deiner Nähe.


    Die Leute sollen sie einfach mal ignorieren.

    Ihr setzt Euch hin, sie ist immer noch in Deiner Nähe - weil an der Leine - laß sie auf einer Decke ablegen. Aber ohne Kommando.

    Schau nur, daß sie weit genug vom Besuch weg ist, daß sie niemanden "belästigen" kann und Dein Besuch aber auch nicht sie "ärgern" kann, sprich, sie anstarren, sie ansprechen, aufstehen und sie streicheln, und so weiter.


    Wenn die Gäste mal aufstehen, weil aufs Klo gehen müssen, oder sich selbst mal was aus der Küche holen dürfen, bleibst Du einfach entspannt neben dem Hund sitzen und sorgst nur dafür, daß der Hund nicht hin kann.

    Wenn sie sich wieder hinsetzt, oder gar hinlegt, ist doch alles gut!




    Natürlich kann man zwischendurch für richtiges, sprich ruhiges Verhalten den Hund mal belohnen.

    Aber ich würde schauen wollen, daß ich damit keine Erwartungshaltung wecke. Oder die Aufmerksamkeit in die falsche Richtung fokussiere!

    Noch weniger, würde ich den Hund mit Leckerchenwurf "stören" wollen, wenn er tatsächlich mal entspannt ist und döst, vielleicht sogar schläft. Immerhin ist dieses Verhalten doch erwünscht!



    Bisher hast Du ja eher für Unruhe gesorgt, wenn Du das Gittertürchen zu gemacht hast.

    Wäre interessant zu wissen, was passiert, wenn das Türchen offen bleibt und Besucher kommt! Bleibt sie dann freiwillig drin liegen?

    Dafür, daß Du zwischendurch "im Training" oder immer erst dann, wenn der Besuch kommt, das Türchen zu gemacht hast, hast Du praktisch selbst angedeutet, das JETZT was Megagroßes geschehen wird.

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Mit Tür offen und Besuch kommt rein würde sie direkt losstürmen. Fremder/seltener Besuch: Hinrennen und anbellen

    Bekannter Besuch/ Familie: Hinrennen und hochspringen


    Das möchte ich eben verhindern.

    Das mit Leine neben mir würde nur gehen, wenn das Ankommen vorbei ist...

  • Nein, vorher schon!

    Direkt vor dem Öffnen der Tür! Hund anleinen, bei dir halten, und Besuch soll den Hund ignorieren!



    Auf mich macht es beim Lesen den Eindruck, als ob der Hund damit überfordert ist - egal ob bereits bekannt, oder ein Fremder.

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

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