Eventuell Lebershunt

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    Hallo,


    Es geht um meine 1 Jahre alte Hündin Heidi. Sie wohnt jetzt seit 6 Monaten bei mir und seit dem waren wir schon oft in der Tierklinik, weil sie unter gewissen „Anfällen“ leidet.

    Beim ersten Anfall dachten wir es wäre eine Vergiftung gewesen und wurde darauf behandelt, aber es wiederholte sich seid dem 4 mal wieder. Sämtliche Krankheiten wurden getestet und ausgeschlossen. Zuletzt heute Cushing bzw Addison. Die letzte Krankheit die übrig bleibt ist nun der Shunt. Bei den letzten Blutwerten (gestern gemacht, weil wieder ein Anfall) waren die leberwerte und die Gallenwerte stark erhöht. Bei den letzten drei „Anfällen“ war es nur die Leber. Das erst mal nun auch die Galle erhöht.


    Die „Anfälle“ gestalten sich immer gleich. In einem Moment ist sie gut drauf und im anderen fährt ihr Körper total runter. Von einer Sekunde auf die andere. Der Blutdruck sinkt, der Blutzucker sinkt, der Puls wird langsam. Sie bricht und kotet. Dann ist sie im totalen Schockzustand. Ein Tag in der Klinik mit Infusionen, Glukose etc und dann ist sie wieder wie immer. Das sind wirklich schwere Situationen, weil sie dann in absoluter Lebensgefahr ist und man schnell handeln muss. Das kommt etwa alle 2 Monate vor.

    Von einem Anfall zum nächsten merkt man ihr überhaupt nichts an.

    Auf jeden Fall, nach dem Addison und Cushing durch den ACTH Test ausgeschlossen wurde, steht nun unter Narkose das Röntgen mit Kontrastmittel bevor.


    Ihr Blutzucker ist das größte Problem, der ist ständig niedrig und in einem Anfall liegt der meisten bei 20. Und normal wert wäre um die 80. deswegen muss ich ihr gerade alle drei Stunden Futter hinstellen um den Blutzucker bei Laune zu halten.


    Ich habe ehrlich gesagt null Ahnung von der Krankheit und hoffe hier ein paar Leidensgenossen zu finden. Natürlich ist die Diagnose noch nicht bestätigt, aber das einzige was noch übrig bleibt.


    Heidi ist ein sehr aktiver und gefräßiger Hund. Sie spielt fast ununterbrochen und ist immer gut gelaunt. Sie ist ein Straßenhund in Kroatien gewesen und ich möchte nun alles tun was möglich ist um ihr zu helfen. Aber ich habe schon ne Menge über den Shunt gelesen und das macht mir Angst.


    Ich werde hier alle Berichte mal lesen, hoffe aber noch ein paar Tipps zu bekommen.


    Liebe Grüße

  • Bevor ich Micky hatte, zog bei mir für eine Woche ein 16 Wochen junger Labbi ein. Wurde angeblich wegen Allergie der Kinder abgegeben...


    Quark mit Banane. Sonntag geholt, Freitag hatte er seinen ersten Anfall. Das haben wir aber erst im Nachhinein bewusst wahrgenommen, in der Zeit waren wir leider einkaufen. Vorgefunden haben wir bei der Rückkehr einen vollgekackten Welpen.

    Samstag früh wollte mein Freund mit den kleinen raus. Just in dem Moment bekam er den nächsten Anfall. TK angerufen, sollten zur Sprechstunde kommen am gleichen Tag. Erst wollten sie mir einreden, er hätte nur geträumt. Mehr oder weniger zum Glück bekam er vor Ort einen so schweren Anfall, dass er in Narkose gelegt werden musste.

    Am Tag darauf wurde er erlöst.

    Seine Leber arbeitete so gut wie gar nicht, bzw bei ihm floss nur sehr wenig Blut durch. Er hatte sich also selbst vergiftet. Sein Sehen war schon bei der Abholung beeinträchtigt, wusste ich auch schon bei der Abholung. Als Laie hast dir halt nichts bei gedacht. Nach dem Anfall konnte er scheinbar gar nichts mehr sehen und wenn man ihn rief, war er völlig verwirrt.


    Im Nachhinein habe ich erfahren, dass ich bereits inkl. der "Züchter" der vierte Besitzer war. Und wieso er bei Abgabe frisch gewaschen war konnte ich mir dann auch denken.


    Er war übrigens sehr ruhig und vorsichtig, zurückgezogen. Das erkannte ich aber erst im Vergleich zu Micky. Dachte damals, er wäre halt ein ruhiger Typ.


    Keine schöne Erfahrung, gerade vor Weihnachten, aber eine prägende.


    Ich drücke euch die Daumen!

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  • Huhu,


    wurde bei Heidi schon der Ammoniakwert getestet?


    Unsere 5 Monate alte Havaneserhündin Pepper hat einen extrahepatischen Lebershunt. Sie hatte auch sehr schlechte Leberwerte, woraufhin der Ammoniakwert getestet wurde. Der war so hoch, dass das Gerät der Tierklinik ihn nicht messen konnte. Von da an stand die Diagnose Lebershunt schon relativ sicher fest und wurde im Ultraschall und jetzt letzte Woche auch im Kontrast-CT bestätigt.


    Wenn du dich über die Krankheit austauschen willst, kannst du mir gerne schreiben :)

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