Welpe findet vormittags keine Ruhe

  • Ich geh mit Welpen ab der 8. Woche 2x am Tag eine "große" Runde von ca. 30min, der Rest des Rausgehens beschränkt sich auf den Garten.

    Manchmal kommt man weit, manchmal nicht, vor lauter Schauen und Schnüffeln.

    Ich muss ehrlich sagen, ich hatte mit keinem meiner bisher 7 Hunde derartige Probleme. Die haben nach dem Gassi gefressen, ein bisschen Wohlfühlgetobe veranstaltet und dann geschlafen.

    Wir leben allerdings am Dorf und nicht in einer aufregenden Gegend in der Stadt.

  • Guten Morgen Wuggi,


    ich kenn es von meinen alten Hunden eben auch nicht.

    War mit Madame heute Morgen direkt nach dem aufstehen draußen, da eilts der kleinen Blase natürlich noch. Dann hat sie noch mal geschlafen, anschließend waren wir 20 Minuten hinterm Haus auf einer großen Wiese wo es keinerlei Ablenkung gibt, da ist sie bissl gefetzt, geschnüffelt und auf einmal hat Madame beschlossen das es jetzt reicht und ist wie ein Blitz zur Haustür zurück gerannt... dann nur kurz hoch, Frühstück, nochmal schnell Pipikaka und seitdem ist hier highlife. Nach dem Fressen muss sie raus, dass kann sie noch nicht halten aber das sind 3 Minuten und dann will man zurück. Jetzt ist sie eingeschlafen und war seit 07:30 wach. Die Zeitspanne ist ok für mich, wenn auch mit Arbeit ab 07:00 Uhr schwierig aber das gesteh ich ihr auf jeden Fall zu in dem jungen Alter. interessant ist, dass ihr seit dem Frühstück, die Äuglein zufallen aber einfach jedes Staubkorn ausreicht um wieder wach zu sein. Und das hat sie eben ab mittags gar nicht. Da pennt sie tief und fest und lässt sich von nichts ablenken...

  • Sie muss ja nicht dauernd tief und fest schlafen, dafür ist m.E. die Nacht da. Tagsüber reicht ruhen m.M.n. vollkommen aus. Und natürlich steht ein Hund dann zwischendurch auch mal auf und macht was anderes außer ruhen.

  • Mal ein kurzes Update für Leute die evtl. das gleiche Problem haben.


    Es ist kurz nach 08:00 Uhr und der kleine Teufel schläft in seinem Hundebett.

    Mittlerweile ist Marley 13 Wochen und ich arbeite wieder im Homeoffice. Wir stehen um 6 auf, kurz raus erstmal lösen, dann gibt es Futter, sie tölpelt ein bisschen durch die Gegend, kaut auf ihrem Seil rum aber so nach 20-25 Minuten muss sie nochmal raus. Hier gehen wir mittlerweile eine große Runde an der Schleppleine. Danach ist zu Hause immer noch etwas Party und in der Regel muss sie dann gegen 08:00 Uhr nochmal pieseln. Danach probiert man es, dass Frauchen weiter zu ärgern aber nach 3-5 Minuten legt man sich hin und schläft.

    Das sind für uns gigantische Fortschritte.


    Wie hat es geklappt das sie ruhiger wurde? GEDULD! Ich bin schier verzweifelt aber unzählige Male zurück auf den Platz bringen, Entspannungsritual (Brust kraulen, da muss man mit offenen Augen schnarchgeräusche machen ?), haben geholfen.

    Ich glaube wirklich, dass einen da jede Woche weiter nach vorne bringt. Sie ist morgens auch einfach ein Pieselmonster und man rennt zig Mal aber auch hier zahlt es sich aus. Seit zwei Tagen Pfützenfrei zu Hause! Den restlichen Tag legt sie sich mittlerweile auch wesentlich öfter mal hin und beobachtet, nur nachlaufen muss man mir noch bei allem was ich tue.

    Also zwischen 06-08 ist es noch etwas stressig aber welpi ist ja auch ausgeschlafen, danach wird es wesentlich schneller besser und ich glaube bei dieser Baustelle, sind wir auf dem richtigen Weg! Nachts ist von 22:15 bis 06:00 Uhr Ruhe und wir hatten heute die erste Nacht im richtigen Hundebett ohne Kiste. Hat prima geklappt. So, jetzt war ich genug stolz auf das kleine Ungeheuer und warte gespannt wie es sich weiter entwickelt :)


    Edit: Außer ihr Seil haben wir alles Spielzeug weg. Das bekommt sie von mir und verzieht sich damit brav auf ihren Platz. Wenn ich merke sie steigert sich rein, kommt es erstmal wieder weg. Kauknochen puschen sie extrem genauso wie ein Geweih. Das gibt es mal Tagsüber von mir bzw. als Abendritual ihr Hasenohr aber sonst ist wirklich Ruhe angesagt. Ihnen zu zeigen, dass es zu Hause echt wahnsinnig langweilig ist, hilft bei uns ganz gut

  • Marleymuc:

    Ach toll da seid ihr doch schon einen großen Schritt weitergekommen...

    Ich habe hier einen 11 Wochen alten AussieMix sitzen welcher den ganzen Tag zur ruhe "gezwungen" werden muss am liebsten wäre er nämlich 24/7 wach ;)


    Ich finde es richtig schwer ein vernünftiges Mittelmaß zu finden, im Homeoffice habe ich jetzt immer eine Hausleine um und stehe mit einem Fuss auf der Leine so hat er etwas Spielraum aber kann nicht nur rum laufen, mittlerweile kommt er dadurch schon etwas zur ruhe aber wir haben noch einen seeeeehhhhrrr weiten weg vor uns aber ich möchte mich nicht beschweren, ich wusste ja was wir uns ins Haus holen dog-face-with-floating-hearts-around-headface


    Alles Gute für euch

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich schließe mich einfach mal an.

    Wir haben seit dem 10.12.2020 einen Labrador Rüden hier zuhause und er ist mittlerweile 12 1/2 Wochen alt.

    Bis zum 4.1. hatten wir Urlaub und seitdem gewöhnen wir ihn an das Büro hier zuhause und versuchen ihm beizubringen vormittags über zur Ruhe zu kommen. Manchmal klappt es nur mit der Box, denn sonst läuft er im Raum nur umher und möchte alle Kabel anfressen.

    Es ist in der letzten Woche schon besser geworden aber auch bei uns ist es vor allem vormittags noch schwierig, wobei die wirkliche Aufdreh-Zeit bei uns eher ab 10 Uhr bis zum Mittagessen ist.


    Ich denke das Wundermittel ist Geduld, so hat sich auch die Beißerei gelegt und mittlerweile auf ein Minimum reduziert.

    Uns war auch klar, dass das alles super anstrengend wird aber die Realität ist noch mal anstrengender als gedacht tears-of-joy-dog-face

  • Guten Morgen :)

    Man ist auch einfach mal froh zu hören, dass es nicht nur Wunderwelpen gibt die sofort alles können und stubenrein sind ?

    Mittlerweile hab ich den Dreh bisschen raus durch viiiiel beobachten. Wir haben gute Tage und auch mal wieder schlechtere Tage aber im Großen und Ganzen checkt sie langsam den Ablauf. Nächste „Baustelle“ ist, dass sie merkt, dass absolut nichts spannendes passiert wenn ich mich in der Wohnung bewege. Momentan rennt sie mir durchgehend hinterher aber auch hier merkt man kleine Fortschritte. Sobald ich die Badtür zumache, bleibt sie zwar davor sitzen aber winselt schon mal nicht mehr. Man muss sich selbst einfach in unglaublicher Geduld üben ?

  • Stubenrein ist der kleine auch noch nicht. Hier ist es genau wie du sagst, mal gibt es gute und mal gibt es schlechte Tage.


    Leinenführigkeit funktioniert auch noch nicht problemlos und bei Spaziergängen ist auch noch der Drang da zu allen Menschen hinzulaufen tears-of-joy-dog-face bei anderen Hunden hingegen ist erst noch die Unsicherheit im Vordergrund. Wir haben leider eben auch nicht die Möglichkeit für eine Hundeschule und auch nur letzten und diesen Samstag einen Termin im Welpenkindergarten. Der restliche Januar wird wieder schwieriger in Sozialkontakten.


    Auch wenn die Zeit momentan beruflich super passt durch Homeoffice-Möglichkeiten, umso schwerer ist es doch was die Sozialkontakte und die Erziehung für die Hunde angeht.

  • lottelocken wo wohnt ihr denn? Vielleicht findet sich ja jemand mit dem ihr euch treffen könnt? Andere Hunde sind bei uns kein Problem. Marley ist da eher forsch und schei*t sich gar nichts. Sie spielt auch recht schön. Wir haben ein ähnliches Problem mit der Hundeschule. Welpenkindergarten findet nur in abgeschwächter Form statt. Wir bringen die Hunde und sie können unter Aufsicht miteinander spielen. Trainiert wird aufgrund der Abstandsregelung leider nichts. Auch Einzelstunden finden momentan nicht statt.

    Ich üb mit ihr auf unserer Nachmittagsrunde und da klappt es ohne Ablenkung ganz gut, spanned wird es halt, sobald andere Reize da sind.

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