Erbrechen, Entzündungswerte erhöht, T4 niedrig...

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    Hallo ihr Lieben,


    Bisher hatte ich ja immer viel Glück was Krankheit der Hunde angeht. Nun scheint Sirius doch eine Baustelle zu haben.

    Symptome: Seit gestern erbricht er. Zuerst nur etwas Galle, daher gab es gestern normal Abendessen. Heute Nacht dann wieder eine große Menge erbrochen, heute morgen 2x und mittags nochmal. Immer viel Flüssigkeit und er trinkt auch was mehr. Sonst abgeschlagen, schmatzen...


    Wir waren dann heute Abend beim TA. Leicht erhöhte Temperatur. Blutbild machen lassen. Entzündungswerte deutlich erhöht. Also gibt es Antibiotikum, was gegen die Übelkeit und Novalgin. Wenns nicht besser wird Ultraschall.


    Was mich etwas wundert ist dass der T4 Wert niedrig ist (1.05). TSH-Wert ist angefordert und kommt hoffentlich morgen.

    Also noch eine Schilddrüsenunterfunktion? TA meinte schon ggfl bräuchte er Tabletten usw.

    Nun hat der Hund aber keine wirklichen Symptome. Fell normal, Haut normal, Gewicht im Moment eher 1kg zu viel als zu wenig. Sirius ist eher ein ruhiger, vll auch mal fauler und gelassener Hund, der aber aber auch mal Vollgas geben kann, gerne stundenlang wandern geht - wenn auch nicht joggen aber in flottem Wandertempo mit Zeit zum schnuppern ist er immer dabei. Er fordert das auch ein und mault wenn Gassi Zeit ist ;) und ist enttäuscht und bleibt stehen wenn er merkt wir sind auf dem Heimweg.


    Also stelle ich mir die Frage: Ist der T4 evtl durch den Entzündungsvorgang im Körper so niedrig? Hat er eventuell sogar ein schwerwiegenderes Problem wie Bauchspeicheldrüsenentzündung. Also niedriger T4 wert wegen ESS. Pankreaslipase ist erhöht mit 25.0.


    Bevor der Hund Schilddrüsentabletten bekommt werde ich das definitiv nochmal ansprechen und kontrollieren lassen wenn wir das Problem mit Erbrechen und Fieber im Griff haben. Eventuell auch mit zweiter Meinung von einem TA der sich gut mit der Schilddrüse auskennt.


    Ich dachte aber eventuell hatte jemand schonmal ähnliche Symptome beim Hund oder ähnliches bei den Blutwerten beobachtet und möchte seine Erfahrung dazu mit mir teilen :)


    Die Medikamente zeigen bei Sirius auf jeden Fall schon Wirkung und er hat gerade die erste Portion Schonkost bekommen.

  • Ich kenne es so, dass der T4 durch Krankheit erniedrigt sein kann. Den würde ich jetzt erst mal hinten anstellen, so wie Du es auch vor hast.


    Ich würde auch zuerst den erhöhten Pankreaslipasewert angehen und den Körper nicht noch zusätzlich mit Schilddrüsenhormonen belasten. Die Einstellung mit den Hormonen ist für den Körper ja auch nicht ohne.


    Elly hatte zu Ihrer SDU eine Pankreatitis entwickelt und die regelmässige Kontrolle der Schilddrüsenwerte haben wir dann nach hinten geschoben. Auch Medikamente beeinflussen den Schilddrüsenwert.


    Ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte und es Sirius schon wieder besser geht!

  • Erstmal die akute Erkrankung behandeln und wenn es ihm besser geht und er keine Medikamente mehr bekommt macht eine erneute Kontrolle des T4 Sinn.


    TSH ist nicht zwingend aussagekräftig; das kann trotz SDU recht gut gegenreguliert werden im Blut. Wenn, dann macht ein ganzes SD Profil Sinn, wenn der T4 immer noch niedrig ist.

    Es gibt in Deutschland 4 TÄ die sich sehr gut mit SDU auskennen, die Namen findest du in einer SDU Facebook-Gruppe ("Schilddrüse und Verhalten" heißt sie glaube ich)





    Eine SDU kann die verrücktesten Symptome machen auf die man erstmal gar nicht kommt. Seit der Einstellung hat sich bei meinem Hund so viel gebessert das ich überhaupt nicht mit der Schilddrüse in Verbindung gebracht habe.

    U.a. hatte er immer wieder leicht auffällige Leber- und Nierenwerte und immer mal erhöhte Entzündungswerte für die wir keine Ursache gefunden haben.

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  • Danke euch für die Antworten!

    Das bestätigt mich in meinem ersten Gefühl, dass der Wert nochmal nach der akuten Krankheit kontrolliert gehört und das ganze jetzt dadurch keine eindeutige Aussagekraft hat.


    Sirius geht es übrigens schon deutlich besser. Hat sich die vorgekochte Schonkost vom Herd geklaut (habs eigentlich extra so hingeschoben, dass er nicht ran kommt :D), weil er so Kohldampf hat. Vom Verhalten und Fitness kein Vergleich zu gestern. Da lag er wirklich rum und wollte absolut nicht aufstehen, man hat richtig gesehen wie unwohl er sich fühlt. Heute eigentlich den Temperaturen entsprechend wieder total normal :bindafür:

  • Ich hab bislang zwei Hunde auf Schilddrüsenfehlfunktion untersuchen lassen, in beiden Fällen wurde eine sdu festgestellt, in beiden Fällen wurde nach einem erneuten Blutbild die Gabe von Forthyron wieder eingestellt. Es scheint mir sehr als würden diese Werte einfach Schwankungen unterliegen. Bei Bedarf den gesunden Hund nochmal untersuchen.

    Nicht umsonst ist es beim Menschen eine eigene Facharztausbildung, bei Hunden macht halt.alles der vet.

    Gute Besserung dem Franzosen.

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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