Morgendliche Bauchschmerzen

Es gibt 31 Antworten in diesem Thema, welches 2.822 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Mapeleca.

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    Hallo Ihr Lieben,


    Dexter hat immer wieder mal morgens Bauchschmerzen. Mal ist es scheinbar so schlimm, das er mich gegen 5 Uhr schon wach macht bzw. ich auch von lauten Magen/Darmgeräuschen wach werde und er dann dringend in den Garten zum Gras fressen muss, mal ist beim Aufstehen (so gegen 6/7 Uhr) erstmal noch nichts, aber wenn wir dann unten sind hör ich die Geräusche schon. Er nimmt dann auch absolut nichts zu fressen an und streckt sich durch. Nach dem spazieren gehen oder laufen (er will dann unbedingt raus und sich bewegen) ist es dann meistens gut und er frisst ganz normal sein Frühstück und für den Rest des Tages kommt das dann auch nicht wieder vor. Sein Abendessen bekommt er zu unterschiedlichen Zeiten, aber doch in der Spanne von 19.00 Uhr-20.30 Uhr. Etwas später bekommt er dann ein "Feierabend Leckerli", meist so gegen 21.00 Uhr. Bisher war das immer eine Möhre. Nun dachte ich irgendwie, das es an der Möhre liegt und habe die ausgetauscht gegen ein Stückchen Pferdelunge oder einen Bisquitkeks. Aber mal ist es morgens dann gut, mal aber auch nicht. Er hat auch schon mal richtig gelb Galle gespuckt morgens, aber nicht jedes mal. Er tut mir wirklich leid, obwohl ich das Gefühl habe, Bewegung tut ihm gut und während dessen scheint er auch keine Probleme zu haben, aber ich bin gerade etwas ratlos.

    Nun bekommt er aktuell morgens und abends aniforte Magensanft zum Futter (er wird gebarft), aber ich habe das Gefühl, dadurch wird es nicht wirklich besser :verzweifelt:

    Habt Ihr noch eine Idee, womit ich die Magensäure binden könnte? Ich gehe jetzt erstmal davon aus, das überschüssige Magensäure das Problem ist oder könnte es ebenso eine Allergie gegen irgendetwas sein? Sein Futter ist inhaltlich eigentlich seit ca. 2,5 Jahren das Gleiche und bisher sind wir damit wirklich gut gefahren, haben sogar sein Ohrenproblem damit in den Griff bekommen. Seinen nachmittäglichen Kausnack bekommt er ebenfalls seit ewigen Zeiten :ka:

    Unsere Physio meinte, es könnte aber auch genauso vom Rücken kommen. Ich hab jetzt mal einen Termin bei ihr gemacht. Er spackt ja manchmal so rum, das er öfter schon die Wirbel verschoben hatte.


    Schon mal lieben Dank und LG

  • Ich habe meine Hündin auch 3 Jahre gebarft, nachdem ich sie übernommen hatte. Anfangs lief auch alles super und dann fing sie an immer öfter morgens nüchtern zu erbrechen .

    Habe spät gefüttert und vorm schlafen noch ne Scheibe Toast oder Zwieback.

    Aber auch das hat es meistens nicht gebracht.

    Wir Barfen jetzt nicht mehr ich habe komplett umgestellt und jetzt läuft alles super. Denke für sie war das Barfen auf Dauer nicht geeignet.

    Aber Du kannst es ja erstmal noch mit Weißbrot oder Zwieback probieren ob das langfristig Besserung bringt.

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  • Ich danke Euch schon mal. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob er Weißbrot oder Zwieback frisst :/ werde das aber ausprobieren. Das Problem ist, ich gehe meißt schon früher ins Bett als Dexter :lol:

    Der liegt mit meinem LG dann immer noch auf der Couch und der vergisst eh, ihm was zu geben. Also hab ich ihm letzte Nacht einfach einen Hundekeks ins Körbchen neben mein Bett gelegt und einen Keks ans Bettende |) Er hat beide irgendwann heute Nacht gefressen und heute Morgen hatte er keine Probleme. Ich werde auf jeden Fall versuchen, das so beizubehalten, sofern er nicht direkt mit mir ins Bett geht.

    Allerdings kann das ja auch kein Dauerzustand sein (es ist kein Problem für mich, aber das Grundproblem ist ja damit nicht behoben). Ich würde zwar ungerne vom Barfen weg, weil er seitdem keine entzündeten Ohren mehr hat, aber auf Dauer muss ich mir wohl was überlegen.

    Ach so, Weißbrot hart werden lassen, oder? Also gehen da einfach Toastscheiben?


    Ganz lieben Dank nochmal für Euer Feedback :gut:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Und ich glaube ich würde das Aniforte Magensanft mal ganz weglassen. Das ist ja eh keine Dauerlösung.

    Für mich käme das nicht in Frage.

    Der Hund sollte das Futter doch auch ohne Zusatzmittel gut vertragen.

    Zur Not musst Du wirklich umstellen.

    Bei uns ging es auch mal 3 Wochen gut und dann wieder alle paar Tage Nüchternerbrechen.

    Wie gesagt ich bin jetzt total zufrieden und mein Hund auch.

    Euch alles Gute.

  • Gib ihm einfach 1 Scheibe Toast, notfalls schmierst Du ein wenig Leberwurst drauf. Dann frisst er es

    Auch weich? Oder getoastet bzw. getrocknet? Ein bißchen Leberwurst ist super, dann sollte es kein Problem sein :smile: Dankeschön

    Ja, ungetoastet.


    Es muss nicht am Futter liegen, denn es gibt Hunde, die produzieren viel Magensäure. Bei Menschen gibt es das auch.


    Dago hatte das auch, gleich, was er gefressen hat. Bekam jeden Abend sein Brötchen, damit war alles gut und er wurde 16 Jahre alt

  • Das Problem hatte ich mit meiner Berta auch immer. Die bekam abends kurz vorm Schlafengehen ein Stückchen Trockenfleisch. Das half immer. Da sie auf allen und jeden Scheiß allergisch war, behielt ich das einfach für immer bei und wäre nie auf die Idee gekommen die Fütterung für sie,wegen eines solch einfachen Problems, zu ändern.

  • Das Problem hatte ich mit meiner Berta auch immer. Die bekam abends kurz vorm Schlafengehen ein Stückchen Trockenfleisch. Das half immer. Da sie auf allen und jeden Scheiß allergisch war, behielt ich das einfach für immer bei und wäre nie auf die Idee gekommen die Fütterung für sie,wegen eines solch einfachen Problems, zu ändern.

    Leider klappt das nicht bei allen, wie z.B bei uns. Sonst hätte ich wohl nicht umgestellt. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

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