Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 10

  • Hier sind die 2 Quatschköpfe :pfeif::herzen1: ich muss die Tage mal ein schöneres Bild machen

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  • @Läufigkeit

    Ja da ist oft alles anders als gewohnt. Ich würde es beobachten

    Dummy

    Hast du mal versucht einen Futterbeutel zu nehmen?

    @ Welpe

    Ich würde es auch unterbinden. Und vor allem überlege dir ob sie im Haus spielen dürfen. Ich möchte keine zwei Raketen im Wohnzimmer flitzen haben.

  • Sarah42 Wie habt ihr das Apportieren denn aufgebaut? Gerade wenn der Hund sich anfangs mit Halten und Vorsitzen schwer tut, kommt da leicht Frust auf.

  • Jaa, auf dem Bild sieht er viiiel größer aus, als er eigentlich ist. Er ist ein richtiger Minion.:cuinlove:

    Ein super süßer Welpe - sein Name ist „Tön“ :lol::herzen1:

    In Zukunft werde ich hoffentlich was öfter von den beiden berichten können. Ich hoffe auf eine gute Hunde Freundschaft. :ops::smile::D

    Und bitte noch mehr Fotos hochladen!

    Ich geb mein bestes :smile:

    Haylee

    Also das was ich beschrieben habe war draußen, im Haus haben die 2 nur nebeneinander geschlafen und sich quasi nicht weiter beachtet. :smile:

    Wo würdest du denn unterbinden? Genau da wo Julie bellt? Oder wenn der Welpe sie zu sehr auffordert?

    Ich werde es einfach mal austesten, es war jetzt alles nicht dramatisch und ich konnte Julie problemlos mit einem Kommando aus dem Bellen raus holen. Aber ich will natürlich, dass es erst gar nicht so weit kommt, dass einer von beiden frustriert ist.

    Teilweise hat sich das anbellen dann ja auch wieder in spielen aufgelöst.

    Und das war alles echt über einen kurzen Zeitraum, die 2 waren meistens mit zusammen schnüffeln, und die Welt entdecken beschäftigt.

  • Haylee also mich hat das ja nachdem ich hier meine Gedanken niedergeschrieben habe so angefuchst, dass ich mir dachte ich probier's nochmal mit Futterdummy + sein Abendessen (= er hatte großen Hunger und war bereit alles dafür zu tun xD).

    Es hat heute auch wirklich gut funktioniert, nach ein paar Mal werfen hat er es mir sogar (mehr oder weniger zielgerichtet) in die Hand gelegt. Ich habe mir gedacht, dass er jetzt täglich eine Mahlzeit (meistens das Abendessen) aus dem Futterdummy bekommt und wir darüber weiterarbeiten können?

    @Schnappschildkroete also als er noch sehr jung war mit dem Futterdummy ohne Impulskontrolle, also er durfte gleich hinterher flitzen und ich hab jedes bringen in meine Richtung gelobt. Bin dann aber glaub ich zu schnell dazu übergegangen es draussen beim Spaziergang zu üben, da hat's anfangs funktioniert aber dann wurde die Umwelt deutlich spannender.

    Zwischendurch haben wirs dann auch mit dem normalen Dummy probiert, das fand er richtig langweilig nach 3x werfen.... Der liegt jetzt also wieder im Schrank.

    In der Wohnung mit dem Futterdummy waren wir schon so weit, dass er ihn erst auf meine Freigabe holen durfte und ich ihn nicht nur geworfen habe sondern auch (leicht) versteckt habe. Aber nach kurzer Zeit hat er es mir dann nur noch so halbherzig 3m vor mir vor die Füße gespuckt und das war's.... Vorsitzen bzw. halten hab ich zweimal trainiert (unabhängig vom apportieren) und das war eine Katastrophe :tropf:.

    Ich habe mir überlegt es jetzt Mal min eine Woche mit dem Futterdummy in der Wohnung zu üben, er soll es mir zumindest halbwegs in die Hand legen, muss es aber nicht halten oder vorsitzen und verdient sich so sein Abendessen? Da ist er klarerweise auch deutlich motivierter weil er hungrig ist. Und erstmal ohne Impulskontrolle, also er darf gleich hinterher. Kommando hatten wir auch schonmal ("Bring") aber das hab ich heute weggelassen weil ich nicht genau weiß, ob er wirklich verstanden hat was das heißt (wurde auch nie so super konsequent trainiert).

    Nach dieser Woche würde ich schauen, ob's auch mit warten nach dem werfen funktioniert (die Impulskontrolle dafür hat er prinzipiell).

    Oder wie würdet ihr mir das Vorgehen empfehlen? Wann/wie soll ich die Kommandos dazu nehmen? Explizit trainieren oder einfach immer sagen, während er es gerade macht?

    EDIT: habt ihr Buchempfehlungen für die Dummyarbeit? Muss nicht suuuper hochprofessionell sein aber auch nicht sowas a la "brings und spucks vor die Füße, das reicht schon"... Zeit zum lesen hab ich ja jetzt ?

  • Sarah42 Ich hab keinen Schimmer von Dummyarbeit habe mir mal Labbis apportieren sehen und diese Freude und Passion finde ich so beeindruckend :herzen1:

    Das was du beschreibst klingt eher so nach Aufbau a la Rütter ohne besonders viel Anspruch. (Das ist nicht böse gemeint, auch wenn es seltsam formuliert ist. Ist schon zu spät)

    Ich glaube wenn ich schon einen Hund aus jagdlicher Zucht hätte würde ich das richtig aufbauen. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Hund da auch mehr Spaß dran hat als an lapidarem Werfen und Zurückbringen. Da funktioniert bei Rütter ja auch nur weil er die Hunde erpresst: Dummy bringen oder hungern.

    Denn prinzipiell ist das ja ganz schön langweilig; selbst wenn man noch bisschen Gehorsam draufpackt.

    Haben die Labrador/Retrieververbände nicht solche Dummygruppen wie die Gebrauchshundverbände even Hundeplätze betreiben? Vielleicht kannst du dir da den richtigen Aufbau zeigen lassen? Mit Sicherheit haben die auch Lösungen für seine fehlende Motivation (wenn die nicht bei korrektem Aufbau von alleine kommt).

  • Wenn das Futterdummy apportieren drinnen klappt, ist das doch schon mal super.

    Ich würde den Apport wirklich ganz kleinschrittig von hinten trainieren. Bei uns hat es gut funktioniert dem Hund erst das Halten zu clickern (und das hat wirklich ewig gedauert). Wenn du nicht jagdlich arbeiten willst, brauchst du theoretisch auch keinen Vorsitz, der wird sonst soweit ich weiß nirgends verlangt.

    Es könnte also eine Option sein, dass du deinem Hund neben dem Halten ein Handtarget beibringst. Der Luvi kann, wenn ich meinen Arm einfach neben dem Körper runterhängen lasse und die Handfläche flach nach vorne halte, mit seiner Nase da ran stupsen.

    Dann hat der Hund im nächsten Schritt ein Sitz Kommando bekommen und sollte dabei das Dummy im Maul halten. Dann gan es die Freigabe zum loslaufen und ich habe meine Handfläche nach vorne gedreht. Hund ist zu mir gekommen, hat mit der Nase in die Handfläche gestupst und Zack, Dummy ist in der Hand.

    Wenn dein Hund vorsitzen soll, würde ich den Vorsitz separat, ganz ohne Dummy aufbauen. Schon zu dir kommen, stoppen, hinsetzen ist eine ordentliche Verhaltenskette, die der Hund erst mal können muss. Ganz ohne noch zusätzlich das Dummy festzuhalten.

    Im nächsten Schritt habe ich das Verhalten (Dummy in die Hand bringen) mit einem Kommando belegt. Sprich: Hund mit Dummy im Fang abgesetzt, neues Kommando zum Apport gegeben, Auflösekommando, gleichzeitig Handflächen nach vorne gestreckt.

    Also für den Hund dann klar war Apport = Frauchen was in die Hand bringen, habe ich das Dummy im nächsten Schritt zwischen uns gelegt. Der Hund saß also mit Blickrichtung zu mir, das Dummy lag auf dem Weg zu mir. Das sollte er dann auf Kommando aufheben und zu mir tragen.

    Als das gut saß, habe ich ihn das erste Mal vom Bein aus geschickt. Wenn man sich das mal überlegt, ist ein Apport eine mega Leistung, die der Hund da bringt.

    Sitzen, auf Kommando warten, zum Dummy laufen, Dummy aufnehmen, zum Halter orientieren, zum Halter laufen, dabei das Dummy tragen, (Vorsitzen), Dummy abgeben. Das ist, wenn man es sehr früh verlangt, unheimlich mühsam und anstrengend für den Hund.

    Ich würde mich auch mal nach einer Gruppe umsehen. Nicht alle Gruppen vom DRC/ÖRC sind gut, aber schauen wird auf keinen Fall schaden :)

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