Alter Dobi mit Urin-/ Kot-Inkontinenz und Kinder zuhause - eine Belastungsprobe. Was tun?

  • ich würde noch einmal einem versuch mit schmerzmitteln und begrenzung versuchen. Mindestens nachts. So hab ich veim letzten oldie meinen nachtschlaf sichergestellt. Und wenn dann gar keine Besserung der Situation entsteht, nochmal entscheiden. Ganz sicher hat dein hund massive schmerzen. Der “ will“ ja nicht laifen, weil er keine lust hat. Hunde lrbrn im.moment. schau, ob die noch überwiegend gut sind.

  • Oft ist es doch nur menschlicher Egoismus, der es länger hinauszögert, weil man sich nicht trennen kann, weil man die Entscheidung/Verantwortung scheut.

    Sehe ich jetzt in dem Fall nicht unbedingt so. Nur weil der Hund inkontinent ist, heißt das nicht, dass er sterben will.

    Man könnte ja mal schauen, ob es sich mit einer entsprechenden Schmerzbehandlung auch wieder etwas einpendelt und was der Tierarzt sagt. Denke das Problem ist auch oft, dass sich sowas einschleicht und nicht von heute auf morgen kommt.

    Vielleicht können wir erst mal warten, bis sie sich wieder meldet. Möglicherweise ist sie erschlagen.

  • Ist in Würde sterben die Spritze? Womöglich nicht zu Hause, sondern beim Tierarzt?

    Wenn, würde ich ihn zu Hause einschläfern lassen.

    Ich weiß nicht, ob Tiere darauf bedacht sind in Würde zu sterben.... Sterben ist ein Prozess.

  • Ist in Würde sterben die Spritze? Womöglich nicht zu Hause, sondern beim Tierarzt?

    Wenn, würde ich ihn zu Hause einschläfern lassen.

    Ich weiß nicht, ob Tiere darauf bedacht sind in Würde zu sterben.... Sterben ist ein Prozess.

    Das hat mit Sicherheit mehr Würde als noch lange Zeit mit Schmerzen zu leben oder einfach nur vor sich hinzudämmern.

    Was beim Menschen leider oft nicht zu ändern ist, kann man seinem Hund ersparen.


    Und ich weiß, wie es ist, einen nahestehenden Menschen beim langsamen Sterben begleiten zu müssen.....


    Bei meinen Hunden habe ich übrigens auch immer zu lange gewartet, würde ich jetzt im Nachhinein zumindest so sehen....Es ist einfach auch verdammt schwer, wenn man für den treuesten Begleiter, der einen 17 Jahre des eigenen Leben begleitet hat, den Tag des Gehens bestimmen soll...…


    Meine Hunde sind bis auf eine Ausnahme bei mir zuhause in meinen Armen eingeschlafen.....

  • Sterben ist ein Prozess.

    Ja, aber nicht der Romantische zu den ihn immer mehr Hundehalter zur Zeit verklären.


    Das schrittweise Nachlassen von physischen und psychischen Prozessen bis hin zum Totalversagen ist natürlich, aber nichts Schönes und Romantisches und da muss man sich als Hundehalter einfach fragen, ab welchem Stadium man seinem Hund den Rest erspart.

    Über Würde möchte ich an der Stelle nicht diskutieren, das ist ein Konzept, dass mir in dem Zusammenhang ehrlich keinen Platz (und Sinn) hat.


    Auch der Glaube, dass der Hund noch "leben will", weil er die notwendigen Körpernfunktionen trotz dauernden Schmerzen noch aufrechterhalten kann, finde ich an der Stelle gefährlich romantisiert.



    Ob der Punkt beim Hund der TE schon erreicht oder eventuell schon überschritten ist oder ob da ein paar unterstützende Anwendungen in Form von Schmerzmittel und Physio zu einem guten weiteren Leben helfen hönnen, gehört von der TE und einem seriösen TA abgeklärt.

  • Hm,hier hörte sich die Aussage noch ganz anders an, als jetzt beim letzten Post :ka:

    Und ich finde die Frage was zu tun ist sollte sich schon noch stellen.!

    Aber das obliegt einzig und allein der TE.

  • ich wünsche Euch viel Kraft, raten kann ich Euch nichts.

    Mein Alter war etwa 2 Jahre inkontinent, bevor er dann starb. Er hatte Spondylosen, es ging ihm an sich recht gut, aber er sprang dann aus dem Auto, weil ich nicht schnell genug war und brach sich Spondylosen los. Danach brach er hinten regelmäßig ein und hatte vermehrt Schmerzen. Habe ich ihn behandelt konnte ich es ihm für kurze Zeit erträglicher machen, aber Lebensqualität ist anders.

    Drei Wochen haben wir mit Medis versucht ihn zu stablilisieren, es waren 2 Wochen zuviel, das weiß ich jetzt. Er fraß immer weniger, an seinem letzten Tag hat er mich angesehen, als würde er mich bitten ihn gehen zu lassen. Der TA kam zu uns. Ich hatte meinen Liebling den halben Tag auf dem Schoss, er dämmerte immer mehr weg und ich glaube, er wäre von alleine am gleichen Tag in meinen Armen gestorben. Er hat weder auf den TA, noch auf die Spritze in irgendeiner Weise reagiert.

    Ich habe zu lange gewartet und er hat sich gequält. Heute weiß ich das, aber er war mein erster Hund und ich war zu egoistisch um ihn gehen zu lassen.


    Daher versuche wirklich realistisch die Lebensqualität Deines Hundes ein zu schätzen und entscheide für ihn. Und ja, du wirst dich fragen, ob du ihn nur einschläfern willst, damit du es einfacher hast, das war auch eins der Dinge die mich zu lange vom letzten Schritt abgehalten haben. Aber es ist ok, wenn die Euthanasie nicht nur für Deinen Hund, sondern auch für Dich eine Erleichterung ist.

  • Hm,hier hörte sich die Aussage noch ganz anders an, als jetzt beim letzten Pos

    Nö, ist die gleiche Aussage.

    Nimm dir Zeit und bewerte SACHLICH ob das Leben des Hundes noch Lebenswert ist oder nicht.


    Aus dem ersten Beitrag klingt es gerade nicht danach. Aber ob dieser Eidnruck zutrifft oder täuscht, muss die TE (am besten mit fachlicher Hilfe) vor Ort bewerten.

  • Hm,hier hörte sich die Aussage noch ganz anders an, als jetzt beim letzten Pos

    Nö, ist die gleiche Aussage.

    Nimm dir Zeit und bewerte SACHLICH ob das Leben des Hundes noch Lebenswert ist oder nicht.


    Aus dem ersten Beitrag klingt es gerade nicht danach. Aber ob dieser Eidnruck zutrifft oder täuscht, muss die TE (am besten mit fachlicher Hilfe) vor Ort bewerten.

    Ob das Leben noch lebenswert ist können wir hier alle nicht beurteilen.

    Und das Leben meines Hundes würde ich auch nie durch ein Forum beurteilen lassen .

    Zum Rest hatte ich ja schon was geschrieben.

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