Schlafen außerhalb des Schlafzimmers

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    Jetzt auch mal ich, mit der Bitte um Hilfe:


    Unser erster Hund - Cocker Spaniel, Hündin, 4 Jahre alt - ist seit einer Woche bei uns. Sie ist total verschmust und anhänglich. Das Einzige, was nicht klappen will, ist das alleine schlafen:


    1. Versuch: Neben meinem Bett im Schlafzimmer - Ergebnis: Stand ständig neben meinem Bett und/oder tigerte im Schlafzimmer herum (Laminat-Boden)

    2. Versuch: Neben Bett im Gästezimmer - Ergebnis: siehe oben.

    3. Versuch: Vor der geschlossenen Schlafzimmertür im Flur in ihrer Kudde - Ergebnis: 5 von 6 Stunden Kratzen an der Tür

    4. Versuch: Vor der offenen Schlafzimmertür, diese aber mit Kindergitter gesichert - Ergebnis: 5 von 6 Stunden Kratzen am Gitter

    5. Versuch: Vor der offenen Schlafzimmertür in textiler Transportbox (reichlich groß) - Ergebnis: 3 von 6 Stunden Kratzen an der Box und leises Fiepen...


    Unsere Cockerine war vorher in einem Rudel mit mehreren Hündinnen in einem extra Raum - konnte ins Freie, wann sie wollte , war aber nie wirklich allein.


    Wir haben sie wahnsinnig lieb, doch die Zuneigung leidet, wenn man (als Mensch) nicht genügend Schlaf hat ..

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  • Naja, bei 5 Versuchen in einer Woche habt ihr ja so ziemlich jeden Tag etwas anderes ausprobiert.

    Vielleicht solltet ihr einfach mal die Variante, die ihr bevorzug, auch durchziehen.

    Klar kann das ein paar Tage dauern, bis sie isch gewöhnt hat. Es ist ja auch noch alles ganz neu. Kinder schlafen auch meistens nicht direkt an einem fremden Ort durch (...ich freu mich schon wieder auf die nächste Klassenfahrt tears-of-joy-dog-face). Das kann eben ein wenig dauern.

  • Der Hund ist eine Woche bei Dir und Du hast schon fünf (!) verschiedene Varianten für die Nacht ausprobiert? So kann sie doch gar nicht zur Ruhe kommen...:|

    Da sie ja offensichtlich eine räumliche Trennung doof findet, würde ich Version 1 nochmal testen - dann aber mehrere Nächte lang, damit sie die Chance hat, sich an diese Regelung zu gewöhnen.

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  • Ich würd auch bei einer Variante bleiben. Da muss man dann wohl auch einfach mal durch.


    Wir haben (aufgrund des bald erwarteten menschlichen Nachwuchses) unsere Hunde aus dem Schlafzimmer verbannt.


    Mithilfe eines Kindergitters. Unsere Althündin hat einmal dran gekratzt, dies nach einer Aufforderung unterlassen und dann war sie ab da zufrieden damit, vor der Tür in ihrem Körbchen zu schlafen und uns zu sehen, zu riechen, zu hören.


    Der kleine Mann war etwas unzufriedener damit. In der ersten Nacht ist er noch oft zum Gitter gekommen und hat gejammert. Das war anstrengend und nervenzermürbend, weil man ja auch wahnsinniges Mitleid hat. Wir sind aber hart geblieben. In der zweiten Nacht kam er schon nur noch ein einziges Mal in der Nacht. Darauf folgten noch 1-2 Nächte, wo er beim ins Bett gehen gejammert hat. Inzwischen geht er, sobald mein Mann ins Bett geht (der geht immer deutlich nach mir ins Bett), direkt ins Wohnzimmer und legt sich auf seinen derzeitigen Lieblingsplatz.


    Ich glaub, wenn ich jede Nacht die Taktik verändert hätte, wären die Probleme größer gewesen.

  • Wie gestaltet ihr denn, die Schlafmöglichkeit neben dem Bett im Schlafzimmer?

    Wir haben da sowas in der Art.
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    Man muss den Hund anfangs immer zurück schicken. Das kann schon dauern bis er das kapiert. Wir haben das Ding aber nie zugemacht. anfangs was da vorgestellt, dass man hörte, wenn er raus kommt, als er noch nicht stubenrein war.


    Er muss da jetzt auch nicht mehr immer drin liegen, liegt auch am Bettende oder an der Tür. Ein Hund bewegt sich nachts , ich auch. ;-)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Beim Welpen hättest du Monate keinen Nachtschlaf...

    Die müssen dann ganz dringend mitten in der Nacht.

    Ist normal, dass man mit neuem Hund weniger Nachtschlaf hat.

    Schade, wenn deine Zuneigung da leidet.

  • Beim Welpen hättest du Monate keinen Nachtschlaf...

    Naja, so verallgemeinern kann man das auch nicht, wobei ich persönlich der Meinung bin, wenn DAS der Fall ist, dann läuft was falsch.

    Keiner meiner bisher 5 Welpen musste monatelang nachts raus, alle haben nach 2-3 Wochen nachts durchgehalten und von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr durchgeschlafen.

    Meine Tamy die ich mit 10 Wochen bekam musste sogar nur die ersten beiden Nächte raus, ab dann nicht mehr.

  • Ich würde auf jeden Fall nur eine Variante durchziehen.

    Wenn sie bei euch im Schlafzimmer bleiben darf, dann legt am besten Teppiche aus. Das klappern von Krallen auf Laminat kann echt nervig sein.

    Macht nicht jede Nacht was neues, das wird sie nur noch mehr verunsichern. Sie braucht zum Eingewöhnen einfach nur eine konstante Struktur.

  • @Dackelbenny: Glückwunsch! Meine Welpen mussten 8 Wochen nachts....Und alles Winterwelpen. Fand ich aber auch nicht schlimm

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