Barf - Anfänger und einige Fragen

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    Mir ist bewusst, dass das hier bestimmt der 100tste Thread für diese Thematik ist und ich habe mich im Forum und Youtube auch schon ordentlich informiert, dennoch bin ich sehr unsicher!


    Bei Maya wurde eine Futtermilbenallergie festgestellt, dass und die Tatsache, dass Sie bei Dosenfutter wirklich extrem mäkelig ist und ich oft und viel wegwerfen muss, haben mich langsam aber sicher, dem Barfen näher gebracht. Vor ein paar Tagen habe ich Ihr fettarmes Rinderhack gekocht, dazu Wurzeln und Kartoffeln getan, ebenso wie ein geschreddertes Ei, Leinsamen und körniger Frischkäse (noch die war der Napf so schnell alle!!!). Während ich dann im Internet nach Informationen gesucht habe..stellte ich erschreckt fest, dass ich Sie mit diesen Portionen ordentlich mit zuviel Proteinen bombardiert habe, auch wenn Sie das Fressen förmlich inhaliert hat....


    Ich würde es dennoch gern mal probieren. Maya wiegt immer zwischen 9-10 Kilo..bei Haustierkost.de habe ich dann mal den Barf Rechner benutzt und mich auf der Seite umgeschaut und bin ziemlich überforert. Reicht es wenn man ein Vorteilspaket kauft? Ist da dann alles an Fleisch samt Knochen und Knorpel drinn? Wenn dann noch Gemüse, Öle und Kalzium dazu kommt, müsste das dann doch so stimmen oder? Oder fehlt noch etwas? Bisher hat Maya bei rohem Fleisch eher das Gesicht verzogen, könnte man es vielleicht auch kochen oder wie bekommt man seinen Hund dazu Roh zu essen?


    Ich möchte nichts falsch machen, besonders bei der Nährstoffverteilung...das schreckt mich inmoment doch noch etwas ab, weil ich Angst habe, Maya am Ende mehr zu schaden, als zu helfen..

  • Du solltest Dir gute Fachliteratur zu dem Thema besorgen und Dich gründlich informieren, bevor Du anfängst Deinen Hund mit frischem oder gekochtem Futter zu ernähren. Du mußt wissen, was Dein Hund braucht und womit Du diesen Bedarf decken kannst. Wenn dabei konkrete Fragen auftauchen, kannst Du sie ja hier stellen.


    Ich habe mir gerade die Produkte von Haustierkost angesehen. Da sie nicht komplett deklariert sind, kann ich dazu nichts sagen. Aus diesem Grund würde ich sie auch nicht kaufen. Beim Huhn ist mir aufgefallen, daß viel zu wenig Proteine und Fett enthalten sind.


    Informier Dich, mach einen Futterplan oder laß Dir einen von einem Ernährungsberater erstellen. Dann stellst Du die Fütterung von Deinem Hund um.


    LG


    Doro

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  • laß Dir einen von einem Ernährungsberater erstellen.

    Unbedingt von einem auf Ernährung spezialisierten TA eine Rationsberechnung machen lassen!

    Für Selbststudium im Internet ist das Thema viel zu komplex (Du müßtest dann von sämtlichen Inhaltsstoffen, also Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe...... den Tagesbedarf des Hundes kennen und auch noch wissen, in welchen Lebensmitteln dann die jeweils richtige Menge enthalten ist).

    Da kommt es dann ganz leicht zu Mangelernährung, die sich aber manchmal erst nach Jahren bemerkbar macht ( wenn der Hund dann irgendwelche Symptome zeigt, geht das Rätselraten los, woher das kommt).

    Du findest im Internet Tierärzte, die solche Beratung anbieten.

    Da gibst Du Rasse, Alter, Gewicht, Aktivität usw. an und bekommst individuell für Deinen Hund dann einen Futterplan .


    LG,Gisela

  • Mit der entsprechenden guten Literatur, der Bereitschaft sich das nötige Wissen anzueignen und einer guten Nährwerttabelle, kann das jeder einigermaßen intelligente Mensch ohne fremde Hilfe. Dafür braucht man keinen Tierarzt. MMn.


    Wenn es schnell gehen soll, kann man für die erste Zeit einen Ernährungsberater um Hilfe bitten. Langfristig muß man die Rationen selbst zusammenstellen können.


    LG


    Doro

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Naja, also ich seh das so beim Barfen:

    Kein gesunder Mensch auf der Welt rechnet sich seine Essensrationen aus. Weder bei sich, noch bei seinen Kindern.

    Beim Hund macht es aber durchaus Sinn, da Hunde und Menschen halt ein ganz unterschiedliches Fressverhalten haben und andere Ansprüche.

    Aber übertreiben braucht man es auch da nicht. Rechne es dir aus und wechsel Beutetiere und Gemüsesorten ab, dann noch 2, 3 verschiedene Öle und dann sollte das passen.

    Zusatzstoffe braucht ein junger, gesunder Hund dann normaler Weise nicht, außer du kannst/willst z.B. keine Knochen füttern.


    Von Komplettpaketen, die nicht vollständig deklariert sind würd ich die Finger lassen. Wenn dein Hund dann z.B. Dünnpfiff, oder nen Ausschlag bekommt weißt du nicht worans gelegen hat. Und auch bei den deklarierten Paketen hab ich schon oft gesehen, dass die Zusammensetzung teils wenig Sinn macht. Also auch da Vorsicht.


    Ich find den Barfrechner gut, weil man haufenweise Einstellungsmöglichkeiten hat:

    https://www.das-boxerforum.de/…e4457224284187b2d4fa8f76e


    Beim Kochen sieht das wohl wieder ein wenig anders aus, weil da anscheinend hier und da Nährstoffe durch Erhitzen verloren gehen, aber da kenn ich mich überhaupt nicht aus.

  • Diesen Rechner habe ich gerade mal für meine Hunde ausprobiert. Über die Mengen würden sich meine Rabauken riesig freuen und in spätestens 3 Wochen könnte ich sie kugeln. Meine Hunde bekommen alle sehr viel weniger Futter als dieser Rechner vorschlägt.


    LG


    Doro

  • Diesen Rechner habe ich gerade mal für meine Hunde ausprobiert. Über die Mengen würden sich meine Rabauken riesig freuen und in spätestens 3 Wochen könnte ich sie kugeln. Meine Hunde bekommen alle sehr viel weniger Futter als dieser Rechner vorschlägt.


    LG


    Doro

    Bei meinen Hunden passts so wie der Rechner es sagt. Bzw. der Tara muss ich sogar mehr geben als er sagt.

  • Ich find den Barfrechner gut, weil man haufenweise Einstellungsmöglichkeiten hat:

    https://www.das-boxerforum.de/…e4457224284187b2d4fa8f76e


    Finde ich zB einen der schlechtesten Rechner überhaupt, weil er zu große Mengen ausspuckt und man die wichtigen Punkte selbst nicht einstellen kann. Man kann viele Sachen eingeben, aber der Rechner "erklärt" einem weder wie er zu den Eregbnissen kommt und welche Grudngedanken der Berechnung zu Grunde liegen, noch kann man die Parameter richtig einstellen.


    Der beste "Fertigrechner" war mMn der von dubarfst, keine Ahnung ob es den noch irgendwo zum download gibt.


    Die Aussage, dass es nicht ohne progessionell errechneten Portionsplan geht, finde ich auch übertrieben - wie haben wir das nur früher gemacht, bevor Rohfütterung als lukrativer Einkommenszweig entdeckt wurde - aber blind und ohne Basiswissen geht es auch mit so einem Rechner in die Hose.

    Vor allem, wenn es dann noch ein so zweifelhafter Rechner ist, wie der aus dem Boxerforum...

  • Man muß es eben für jeden einzelnen Hund ausprobieren.


    Da hilft: "Schick dem Tierarzt die Daten von Deinem Hund und Du bekommst den perfekten Futterplan!" genau gar nichts.


    Da muß der gesunde Menschenverstand und das nötige Fachwissen ran.


    LG


    Doro

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