Zum ersten Mal einen Zweithund im Haus.. Fragen

  • Wir haben ja die gleiche Konstellation.

    Ich habe die Hund am Anfang komplett getrennt gefüttert. Beide waren im Wohnzimmer, ich habe das Futter zubereitet, dann Ersthund in die Küche zum fressen, zurück ins WZ, Zweithund in die Küche, fressen, fertig. Kauartikel gab es nur in getrennten Zimmern und die Türen waren zu.

    Es ist halt eine große Veränderung für beide Hunde.

    Mittlerweile fressen sie gemeinsam (mit Abstand) und beide haben gelernt zu warten und dann werden gegenseitig die Näpfe geputzt. Ebenso beim Kaukram, kein Problem mehr, wenn beide im selben Raum oder Garten sind.

    Wenn ich einen Hund streichle und sich einer dazwischen drängeln will, wird der Drängler weggeschickt und muss waren bis er dran ist.

    Das haben beide wirklich schnell gelernt und es klappt sehr gut. Am Anfang braucht es einiges Management, das muss sich ja alles erst mal einspielen, aber da der Anfang bei Euch ja gut lief, denke ich, dass das gut klappen wird. Man muss halt immer ein Auge drauf haben.

    Meine haben am Anfang auch beim spielen kein Ende gefunden, das musste ich oft abbrechen, weil es zu wild wurde. Ist mittlerweile auch kein Thema mehr. :smile:

  • Wenn er bei Dir steht, schick ihn weg. Er hat über Dich nicht zu bestimmen! Genauso wie er nicht zu bestimmen hat, wer sich dem Futter nähert, solange es nicht sein Napf ist, an dem er nach Freigabe fressen darf. Seinen Schlafplatz darf er verteidigen, wenn er dort gerade ruht.

  • Hier knurrt nur die Hündin den/die Kater an wenn sie meint "das! ist zu nah!" - auf'm Sofa oder im (Hunde)Bett - ich sage nur "hör' uff" :roll: "sei nicht so arschig" :roll: "wer mault fliegt raus" - Spaß beiseite...

    Dein Rüde muss sich damit abfinden, dass ihm ungefragt+ungebeten ein Weib auf's Auge gedrückt wurde ;) ich würde ihn auf eine Seite lotsen und die Hündin auf die andere Seite einladen?!

    Er "mault" noch aber demnächst (toitoitoi) ist das "seine Angebetete" und wenn sie nicht total Haare auf den Zähnen hat läuft ALLES geschmeidig miteinander und/oder nebeneinander her...

  • aber so für den Anfang würd' ich da den Druck rausnehmen.

    Genau so sehe ich das auch, ich hatte das hier genau so- ressourcenverteidigende Ersthündin, zu der dann noch ein Hund kam.

    Lässt ihr eure Hunde einfach in Ruhe wenn sich mal gegenseitig angeknurrt wird?

    Naja, das kommt auf die Situation an und wie gut man die Hunde lesen kann.
    So ein leises Gebrumm mit hochgezogenen Lefzen war die Erziehungsmethode meiner älteren Hündin gegenüber dem dann wiederum dazugekommenen Rüden- und ich habs beobachtet und hätte auch eingegriffen- musste das aber nie.
    Die hat das klasse gemacht und heute gibts keine Probleme.
    Der Jung hat das aber auch ratzfatz kapiert, was bei der Queen geht ;) und was nicht.

    Mittlerweile fressen sie gemeinsam (mit Abstand) und beide haben gelernt zu warten und dann werden gegenseitig die Näpfe geputzt.

    So auch hier, ich lass da einige Meter dazwischen, jeder weiß, so sein Napf ist und anschließend wird friedlich kontrolliert, ob da zufällig was vergessen wurde.

    Gib den Hunden Zeit, achte drauf und mach Dich nicht verrückt!
    14 Tage sind ja nun nichts.

  • Also ich würde konsequent getrennt füttern.
    Das kann sonst richtig nach hinten los gehen.
    Warum auch sollte man die Hunde so einem Stress aussetzen :???:
    Also mit meinen damaligen Hunden Rüde und Hündin habe ich das so gemacht und alles lief Bestens.
    Nachdem sie sich vorher mal so richtig in den Haaren hatten.
    Kommt wahrscheinlich auch immer auf die Hundetypen an.
    Und das sich der Rüde damit abfinden muss würde ich so nicht unterschreiben.
    Manche Hunde passen einfach nicht zusammen.
    Nun ist Eure ja gerade mal ein paar Tage da, beobachte das einfach und fütter getrennt.
    Viel Erfolg und berichte mal.

  • Die Näpfe standen ca. 3 m auseinander.

    Warum sollen die Hunde so nah zusammen gefüttert werden?
    Wenn man die Hunde zwingen will, in Sichtweite mit dem anderen zu fressen, hat man ein hausgemachtes Problem.

    Ich habe die Hündin auf ihr Bett geschickt und Mika auf seinen Kissen und habe es ihm hingestellt "frei" gegeben und dann das selbe bei Caya und wieder aufgepasst, dass jeder an seinem Napf bleibt.

    Möchtest Du das in den nächsten Jahren immer so machen?
    Ressourcenverteidigung ist bei Hunden ein genetisches Programm.

    Ich habe auch zwei Hunde. Bei denen würde keine Erziehung wirken. Der Terrier meint, dass alles seins ist, und die Colline frisst nur, wenn keiner guckt.
    Also werden sie weit auseinander gefüttert, und gut isses.

  • Hier werden vier Hunde gleichzeitig und nebeneinander gefüttert.
    Die waren natürlich nicht alle auf einmal da.
    Jeder Neuzugang hat gelernt, wo sein Platz ist, dass keiner motzen muss, dass es nicht erlaubt ist, sich an fremden Näpfen zu bedienen, wenn diese nicht ausdrücklich freigegeben worden sind.
    Wer mit dem Fressen fertig ist, tritt zurück und verlässt die Küche.
    Als Belohnung gibt es dann außerhalb der Küche noch einen kleinen Kauartikel/ etwas zur Zahnreinigung etc.

    Ausser ein wenig Grummeln ist hier aber nie etwas gewesen. (und das war in dem Moment harmlos und keineswegs ernst gemeint, eher der Gier geschuldet)

    Hunde, die das Potenzial haben, Ressourcen mit den Zähnen zu verteidigen, würde ich nicht in die Verlegenheit bringen, das tun zu müssen.
    Bei Spannungen würde ich immer sofort durch räumliche Trennung entschärfen, um keine Probleme zu schaffen.
    Sei es durch Boxen, Kindergitter, geschlossene Türen usw.

    Und zum Thema Streicheln/ Aufmerksamkeit- du entscheidest, welchen Hund du gerade streichelst/ in deine Nähe lässt und nicht dein Rüde.
    Das fällt dann, wenn du es ihm überlässt, auch in das Thema Ressourcenverteidigung und kann das Problem beim Füttern verstärken und sich auch noch auf andere Bereiche auswirken.

    Dein Rüde darf gerne sagen, wenn er seine Ruhe haben möchte, da solltest du ihn unterstützen.
    Aber ganz besonders in der ersten Zeit, wenn beide ausloten, wie weit man beim anderen gehen kann, würde ich das nicht einfach "laufen lassen" sondern managen.

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