„Hier“ funktioniert einfach nicht
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Wir wohnen in einer sehr ruhigen Gegend mit kaum Verkehr und sie rennt mit Spiky gemeinsam runter zum Auto in die offene Tiefgarage...sie macht dann sicher ein Spiel daraus, nicht zu kommen, und ich gehe dann auch immer weg, sie rennt mir nach, ich versuche nochmals ein ruhiges „hier“ mit Leckerli aber sie spielt gleich wieder... ich verstehe es ja....sie ist noch quasi ein Baby. Auch gestern, wir waren auf unserem Sommercampingplatz, und die Beiden durften sich frei austoben. Als wir fahren wollten, ist Spiky gleich rein ins Auto und die kleine Maus hatte wieder gar keine Lust. Ich bin dann weg, sie nach, ich runter mit einem Leckerli, aber nix, immer nur auf ein paar Zentimeter, so dass ich die grad nicht erwische. Das geht so eine Zeit lang, und nervt irgendwann, ich möchte sie ja nicht quasi mit Gewalt schnappen, aber anders schaffe ich es fast nicht. Schade einfach, da wir sie halt ohne Leine gerne mal laufen lassen würden und das aber jetzt mal sein lassen.
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Hallo,
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Hab jetzt eure Antworten erst gelesenen und Danke euch sehr für all die super Tipps!!!!!! Werde sie auf jeden Fall ausprobieren....ich wusste ja....hier wird mir geholfen

Danke !!!!!!!!!

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Das geht alles nicht so zackzack

Wichtig ist - haben glaube ich auch schon einige geschrieben: Mach kein Spiel aus dem Rückruf, kein Locken. Sondern bau das Ganze langsam auf.
Und außerdem - zumindest meiner bescheidenen Meinung nach: Mein Hund sollte jede Form des Laufens entspannend finden. Ob Freilauf, Schleppleine, Leine am Geschirr, Leine am Halsband oder Retrieverleine. Daher wechsel ich das alles durch - und leine auch bei einem ausgedehnten Spaziergang zwischendurch an, damit das normal ist und keine Strafe.
Hab Geduld, sie ist noch jung

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Du kannst deinen Hund dann frei laufen lassen, wenn es SICHER ist, oder wenn er sehr gut hört.
„Freiheit muss man sich verdienen“
das gilt für Hund UND Mensch. Beide müssen zusammen am Gehorsam arbeiten, über Monate und Jahre.
Einen so jungen Hund einfach mal eben frei sausen lassen ohne Begrenzung kann auch gefährlich werden.
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Wenn du sie ranlockst mit einem Leckerli in der Hand und dann versuchst, nach ihr zu greifen, bringst du ihr nur bei, dass Futter in der Hand Strafe ankündigt. Das würde ich ganz schnell lassen, sonst meidet sie dich noch mehr. Futter sollte man zum Belohnen nutzen, nicht zum Locken.
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Für mich ist gerade der Rückruf das einzige und wichtige was ich schon in der Zeit aufbaue in der der Folgetrieb noch vorhanden ist. Dann habe ich nämlich nachher wenn der nicht mehr da ist, das ist ja ungefähr so euer Alter, keine so großen Probleme mehr damit.
Alles andere ist schön, aber Spielkram. -
Super, dass du die Tipps hier umsetzen möchtest :)
Ich kann auch nochmals betonen, was hier schon geschrieben wurde: Ruf den Hund nicht nur dann, wenn du ihn anleinen möchtest! Hunde sind ja nicht doof, die lernen dann sehr schnell: "Aha, wenn ich auf "Hier" angetrabt komme, werde ich angeleint und der Spaß ist vorbei!" Und dadurch kommen sie dann eben immer unzuverlässiger.
Besser ist es, den Hund zwischendurch immer wieder mal, wenn eigentlich gar nix los ist, zu sich zu rufen, hochwertig zu belohnen (Lieblingsgleckerlis/Lieblingsspielzeut etc.) und den Hund dann wieder laufen zu lassen.
Und wie auch schon erwähnt: Der Rückruf sollte zuerst nur in ablenkungsarmen Situationen geübt werden. Wenn er noch nicht sicher sitzt, ist es kein Wunder, dass der Hund darauf bei großer Ablenkung, z.B. auf der Hundewiese, nicht reagiert. Je öfter man ruft, obwohl der Hund in der Situation noch nicht so weit ist, gehorchen zu können, desto mehr schwächt man das Kommando dadurch.
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Für mich ist gerade der Rückruf das einzige und wichtige was ich schon in der Zeit aufbaue in der der Folgetrieb noch vorhanden ist. Dann habe ich nämlich nachher wenn der nicht mehr da ist, das ist ja ungefähr so euer Alter, keine so großen Probleme mehr damit.
Alles andere ist schön, aber Spielkram.Ist nur dann schwierig, wenn der Folgetrieb beim Hundekind nicht sonderlich ausgeprägt ist
Und offen gestanden finde ich schon auch einige andere Kommandos mehr als "Spielkram" - bei uns waren das zum Beispiel "Pfui" (dürfte klar sein, wofür
) und "Warte" an Straßenkreuzungen, Ampeln etc.Das mit dem Schwächen des Kommandos sollte man sich immer wieder einprägen - z.B. auch, dass man das Kommando nicht ständig ruft, wenn Hundekind schon auf dem Weg ist und/oder noch abgelenkt.
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Und wenn der Folgetrieb nicht ausgeprägt ist kommt erst recht eine Leine dran. Dann bleibt der Hund halt an der Schleppe bis es klappt.
Je nach Hund sind natürlich andere Befehle keine Spielereien, mir ist das Sitz wichtig weil er nicht der geduldigste ist .
Aber ich finde halt das" hier" geht für jeden Hund, das andere muss man dann eben anpassen.Und was du sagst dass man sich das immer wieder einprägen sollte stimmt natürlich, jeder erwischt sich sicherlich mal dabei dass er ruft wenn er weiß dass der Hund sowieso nicht kommt. Finde ich gut dass du das noch mal erwähnst.
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@Frankyfan Ging mir erst neulich durch den Kopf. Wir waren mit einem HH und dessen Ridgeback unterwegs, unsere Hunde beide im Freilauf. Es kam noch eine weitere (freilaufende) Hündin hinzu, die Halterin wollte aber wohl in eine andere Richtung und rief daher alle paar Sekunden ihr "Hier"-Kommando. Hündin kam natürlich nicht..
Während ich innerlich etwas erleichtert war, dass es auch anderswo ab und zu so gar nicht klappt, meinte der Ridgeback-Halter nur, dass die Dame doch nicht ständig rufen müsse, der Hund käme schon, auch ohne dass man ständig rufe.Obwohl ich mir dessen nicht ganz sicher war, wusste ich in dem Moment was er meinte - und habe in den Tagen danach auch bei uns wieder stärker darauf geachtet. Nemos Folgetrieb war übrigens nie sonderlich ausgeprägt

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