Tipps Deckentraining bei renitentem Pudel
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Hallo,
Onno, mittlerweile 10 Monate alt, bleibt nicht auf seiner Decke
. Und wir sind mit unserem Latein am Ende: erst haben wir es probiert mit Anleitungen aus Büchern , dann habe ich YouTube bemüht und auch unsere Trainerin war deswegen schon da- es klappt nicht
.
Also Onno geht schon auf seine Decke auf Kommando, bleibt aber nur liegen, wenn wir weiter trainieren, sprich jemand schaut auf ihn und es gibt Belohnung. Ansonsten steht er wieder auf. Unsere Trainerin meinte, wir sollen nicht üben im Sinne Trick mit Belohnung sondern über Beziehung, also zurück schicken und mit Körperlichkeit wieder auf den Platz befördern. Haben wir probiert , artet in einen Dauerkampf aus. Onno ist egal wie noch nie!!!! so zur Ruhe gekommen auf dem Platz, er bleibt liegen , so lange wir ihn zwingen. Beim Anleinen fängt er entweder an zu fiepen oder gar zu Kreiseln- kriegt also richtig Stress.
Klar, wenn er was zur Kauen bekommt bleibt er liegen, ruhen ist das ja aber auch nicht. Wir lästern schon, dass Onno für das Bleiben auf seinem Platz einen Schnuller braucht :/ .
Und nun? Gerne detaillierte Anleitung, ich bin für alles offen ( ausser Box
).LG Steph
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Hi,
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warum genau soll er auf diesem Platz bleiben? Und wie lange?
Kann er woanders die Platz und Bleib Geschichte?
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich keinem meiner 3 Dackel lernen musste, dass er sich auf seine Decke (egal ob im Wohnzimmer oder in der Küche) legt.
Das haben die alle von selbst gemacht wenn ich sie komplett ignoriert habe und das tue ich fast den ganzen Tag. Dadurch ist dem Hund ziemlich langweilig und er geht von selbst auf einen seiner Plätze und legt sich hin zum Schlafen. Ob das dann seine Decke ist oder der Teppich oder der Parkettboden (im Sommer) ist mir ehrlich gesagt, relativ egal. Meist wird aber von selbst die bequemere weiche Decke gewählt.
"Bleib" kann meine Hündin trotzdem, das habe ich aber nicht in Verbindung mit ihrem Liegeplatz geübt. Ich könnte sie aber trotzdem auf ihre Decke schicken indem ich dort mit ihr hingehe, ihr sage, dass sie da jetzt drauf gehen soll und dann "bleib" sage.Für mich liest sich das so als wenn bei euch allgemein ziemlich viel "Aktion" ist und euer Hund dadurch von selbst nie zur Ruhe findet weil ihm nie langweilig wird, sodass er sich einfach mal von selbst hinlegt. Dadurch, dass ihr dann dauernd "übt", wird das ganze sowohl für euch als auch für den Hund sehr stressig und dann klappt das umso weniger, je stressiger das alles ist.
Was passiert denn wenn ihr Onno mal komplett ignoriert den ganzen Tag, außer halt mit ihm Gassi geht und ihn füttert und sonst mal von morgens bis abends nichts mit ihm macht und ihn auch nicht beachtet?
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Für einen 10 Monate jungen Hund ist so ein Deckentraining natürlich schon ordentlich fordernd. Vielleicht ist euer Hund dafür noch nicht so weit, dann würde ich mal ein paar Wochen mindestens abwarten, eine andere Lösung finden für diese Zeit, und später ganz neu (auch mit neuem Liegeplatz, denn den jetzigen verbindet er inzwischen wahrscheinlich mit Druck du Stress) aufbauen.
In welchen Situationen soll er denn dort liegen? Und wie lange? Beschreib doch mal, wie ihr das geübt habt bis jetzt.
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Ich habe das Kommando BLEIB von klein auf ganz langsam aufgebaut. Draußen beim Spaziergang, hinsetzen und ich bin erst einen, dann mehrere Schritte weggegangen, zurück Belohnung und Spiel. Habe das gar nicht oft gemacht, manchmal nur 2 oder 3 x.
Wichtig war mir das BLEIB beim Füttern. Napf runter, Hund sitzt und auf Kommando darf gefressen werden. Hat beim Welpen 3 Tage gedauert, dann konnte ich sogar den Raum verlassen. Wir hatten damals 3 Hunde und ich hasse Chaos.
Das Schicken auf eine Decke und das Bleiben hat sich dann einfach so ergeben.
Wird hier aber kaum genutzt, außer wenn es klingelt oder ich mit dem Staubsauer hantiere. Ansonsten ist mir egal wo der Hund liegt, Hauptsache nicht im Weg.LG Terrortöle
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Mit Pech hat Dein Hund das "zur Decke laufen und hinlegen" mit der Belohnung verknüpft - steht also auf, um wieder hin geschickt zu werden und die Belohnung zu kassieren. Richtig wäre, wenn der Hund das Liegenbleiben positiv verknüpft hätte.
Meine Hunde haben es (obgleich andere sie als hyperaktiv empfinden würden) alle so gelernt:
Erst das Kommando "legen" eingeführt (Hund soll sich hinlegen, wie er liegt ist im Gegensatz zu "Platz" egal). Bestätigung für richtige Ausführung.
Dann das Kommando "Körbchen" eingeführt - Hund soll ins Körbchen gehen und sich hinlegen. Bestätigung für richtige Ausführung.War beides verstanden, ging es so weiter:
Wurde aufgestanden, Strafkommando "NA"! (muss Hund natürlich auch kennen) und der Hund wurde einfach ohne Belohnung (!) zurück gebracht/geschickt.
Da muss man anfangs eben wirklich auf den Hund achten....Raum verlassen geht erstmal nicht.
Blieb der Hund liegen, wurde immer mal wieder bestätigt, d.h. hingehen, Futter. Erst alle 2 Min, dann 5, dann 10, mal wieder nach 2 Min (variabel).Ab der Phase ging es dann sehr schnell, dass die Hunde kapiert haben: Körbchen heißt "Sendepause", aufstehen bringt nix.
Das klappt, obgleich ich selten ins Körbchen schicke - sie legen sich inzwischen alle freiwillig zum Ruhen und dürfen sich i.d.R. die Liegeplätze frei wählen.
"Körbchen" brauche ich meist nur in besonderen Situationen, wenn die Hunde aus dem Weg sein müssen (Einkäufe rum schleppen, Putzen usw.).Davon, dass Hunde bei einigen Leuten bis auf Gassi- und Trainingszeiten ständig wie angetackert im Körbchen liegen müssen, halte ich gar nichts. Das verknüpft das Körbchen negativ und ein junger Hund kann das auch kaum durchhalten.
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Davon, dass Hunde bei einigen Leuten bis auf Gassi- und Trainingszeiten ständig wie angetackert im Körbchen liegen müssen, halte ich gar nichts.
So einen Hund kenne ich leider. Dem werden nach dem Gassi die Pfoten im Eimer vor der Haustüre gewaschen (ist ein Briard), dann muss er gleich hinter der Haustüre auf seine 4qm große Decke gehen und sich hinlegen und dann wird er samt Decke ins Wohnzimmer gezogen und darf sich da nicht mehr runterbewegen damit er in der Wohnung nichts schmutzig macht. Wenn er dann komplett sauber ist nach ewigen Zeiten, dann erst darf er aufstehen und die Decke verlassen.
Meine Hündin darf sich aussuchen wo sie liegen will. Meist liegt sie auf meiner Decke auf der Couch weil sie von dort aus besser fernsehen kann.
Wenn ich mich selbst dort hinlegen möchte, dann wandert sie meist von selbst in ihr Körbchen welches neben mir auf der Couch steht. Nach einem Gassi in der Kälte liegt sie meist erst mal vor der Heizung auf einem ihrer Kissen und wenn wir in die Küche gehen zum Kochen oder Essen, dann kommt sie meist mit und legt sich dort auf ihre Decke und schaut zu. Oder sie legt sich mitten in die Küche wenn dort die Sonne auf den Boden scheint. Wenn sie ihm Weg liegt, sage ich ihr das, dann legt sie sich woanders hin.Ich würde mit Onno das "Bleib" die nächste Zeit nicht in Verbindung mit seinem Platz üben.
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Ich hab es ganz ähnlich wie @Querida aufgebaut, funktionierte auch bei meinem 5jährigen, der bis zu seinem Einzug hier von Erziehung allgemein noch nicht viel wusste - dafür aber viel eigenen Kopf hatte.
Bei uns war es wichtig das "NA!" schon anzubringen, bevor Hund aus dem Korb war - also schon den Ansatz aufzustehen & loszudackeln zu blockieren. -
Das Wichtigste ist, dass DU ruhig bleibst und nicht genervt/gestresst reagierst wenn der Hund sehr ausdauernd bei seinem Tun ist. Das überträgt sich nämlich sofort auf den Hund und dann macht der sich da evtl. ein lustiges Spiel draus.
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Ich fasse mal zusammen: also Sitz Platz Bleib kann er. Er soll dort vor allem bleiben, wenn wir am Couchtisch etwas essen wollen. Ansonsten nervt er nämlich, er ist doch so verfressenen
, oder wenn Besuch kommt o.ä. Programm haben wir schon seit einigen Wochen komplett runtergefahren, keinerlei Spielzeug mehr in der Wohnung usw. Dadurch ist das Kreiseln schon deutlich besser. Und er kommt schon zur Ruhe, aber nur dort, wo er will
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