Zwei HH und zwei Varianten, an der Leine zu gehen - bei einem Hund?
-
-
Hallo allseits,
wir bekommen in ca. einer Woche einen 1,5 jährigen belgischen Schäferhund vom Tierschutz :-) - der zieht fürchterlich an der Leine.Da ich die konsequentere bin - also das "böse" Frauli, möchte ich mit ihm an der 3 m Leine mit Halsband die Leinenführigkeit üben. Und meine Idee wäre, dass mein Mann - für den sind Hunde einfach lieb und zum spielen da, was ja auch gut ist - sollte dann wenn er mit ihm spazieren geht die Flexileine benützen mit Brustgeschirr.
Nun meine Frage: Meint ihr, dass ich so eine Chance, ihm das "ordentliche" an der Leine gehen beizubringen?
Danke schon mal für eure Antworten. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Zwei HH und zwei Varianten, an der Leine zu gehen - bei einem Hund? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Mir erschließt sich der Sinn hinter dieser Unterscheidung nicht ganz.
-
Ja, solange es für den Hund einen Unterschied gibt. Dein Mann kann auch mit der 3m-Leine gehen, aber halt dann am Brustgeschirr an welchem Ziehen erlaubt ist.
-
Sicher

Hunde können sehr gut unterscheiden was bei welcher Person mit welchen Hilfsmitteln gilt.
Wichtig ist "nur", dass du eine Schiene fährst und reflektierst, wenn sich so gar keine Fortschritte einstellen wollen. Ein Hund, der Leineziehen lange einüben konnte, wird wahrscheinlich einige länger Zeit brauchen sich umzugewöhnen.
-
Der Hund wird, wenn er nicht komplett hohl in der Birne ist, auch schnell den Unterschied zwischen dir und deinem Mann herausgefunden haben. Mein Hund ist auch leinenführig - zumindest bei mir, meinem Bruder und mittlerweile auch meiner Mutter. Mein Vater ... Naja...

-
-
Ja, das kann man so machen - die Unterscheidung zwischen Halsband und Brustgeschirr sollte für den Hund verständlich sein.
Wenn er wirklich so arg zieht, brauchst Du das Geschirr wahrscheinlich auch selbst zwischendurch - ist nämlich schwierig, im Alltag immer konsequent zu sein ;-)
Der Hund verknüpft erziehungstechnisch natürlich noch andere Sachen als nur sein Zubehör. Kann also sein, dass der Hund bei Deinem "Der-will-nur-spielen-Mann" dann sowieso macht, was er halt machen will. Will man bei einem Hund in der Größe nicht unbedingt, aber da kommt Ihr schon hinter
. -
Ich würde diesen Hund selbst grundsätzlich am Geschirr führen - und das Halsband dabei haben, um zwischendurch zu wechseln und dann eben konsequent Leinenführigkeit trainieren.
So dass der Hund lernt "Halsband = nicht ziehen". Denn Du wirst es im Alltag nicht wirlich schaffen, 100% konsequent darauf zu bestehen, dass Hund nicht zieht. Zumindest nicht dauerhaft. Denn "mist, muss nochmal mit dem Hund raus, aber in 50 min habe ich einen Arzt-Termin, also muss es schnell gehen" = Hektik, Stress .... wenn jetzt Hund am Halsband bei Dir ziehen darf, weil Du eben doch schnell machen musst und nicht konsequent auf "Nicht ziehen" bestehen kannst - lernt Hund nichts anderes, als dass es auch am Halsband völlig ok ist zu ziehen.
Ist aber nur meine Überlegung dazu - muss im Endeffekt jeder selbst wissen.
-
Bei unserem Stinker klappt das wunderbar. Geschirr = meist Schleppleine und gemäßigter Zug wird von uns akzeptiert.
Halsband und verstellbare 3m Leine = es wird gesittet und ohne Zug spazieren gegangen.
Lang eingestellte 3m Leine = schnüffeln und Zeitung lesen erlaubt.
Kurz gestellte 3m Leine = wir haben ein Ziel und da gehen wir ohne Unterbrechungen hin.Hat 1,5 Jahre
gedauert bis er zufriedenstellend leinenführig war. In hoher Reizlage hängt er immernoch kurzweilig in der Leine. Aber da reden wir von wenigen Sekunden bis er sich an seine Erziehung erinnert. -
Danke für eure tollen Tipps. Ich werde es so machen, dass grundsätzlich das Geschirr dran kommt. Und wirklich nur ganz konzentriert mit dem Halsband gearbeitet wird.
LG UlrikeSpoiler anzeigen
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!