BARF Zusätze

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    Es gibt ja Unmengen verschiedener BARF Zusätze.
    Was nutzt ihr?
    Was ist nötig, sinnvoll, überflüssig?
    Kann man mit "zu viel des Guten" vielleicht sogar gesundheitliche Schäden anrichten?

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Kann man mit "zu viel des Guten" vielleicht sogar gesundheitliche Schäden anrichten?


    Ja.
    Es gibt sehr wenige Stoffe, die in Überdosis nicht irgendeine Nebenwirkung hätten. Gerade Kalzium, aber auch die fettlöslichen Vitamine sind da durchaus kritisch zu betrachten.


    Auch wenn Hunde eine hohe Vit A Toleranz haben, ist zB seit langem bekannt, dass Überdosierung gerade bei trächtigen Hündinnen und Hunden im Wachstum sehr bedenklich ist. Es kann zu Missbildungen und Gaumenspalten bei ungeborenen Welpen führen, stört das Längenwachstum der Knochen und kann Arterien und Herz schädigen. Darum kriege ich immer die Motten, wenn gerade Junghunden im Wachstum Lebertran eingeflößt wird, um auch ja den Bedarf zu decken ...


    Sehr viele Stoffe stehen in Wechselwirkung und hemmen sich zB gegenseitig, wenn zu viel aufgenommen wird.


    Was sinnvoll ist und was Müll ist sehr häufig eine Einzelfallentscheidung. Je nach dem wie gefüttert wird, kann es notwendig sein, bestmmte Zusätze zu füttern, um die Lücken zu füllen, während die selben Zusätze bei anderen Hunden vollkommen überflüssig bis gefährlich sein können.


    Ich hab für meine Hunde kaum etwas.
    Omega 3 reiches Öl, Salz, für Ekko Grünlipp und Ingwer und für Azog Glucosamin Chondroitin und Power Plus. Wobei die Sonderzusätze für die Jung nix mit der Rohfütterung zu tun haben, die würden auch bei FeFu mit in den Napf wandern.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Hoppla, ist mir ganz durchgegangen, dass du hier geantwortet hast.


    Mein Junior bekommt ausser Omega3 Öl und Knochenmehl und 1x die Woche Dorschlebertran auch generell nichts zu. Dass man den Lebertran nicht überdosieren darf, weiss ich, aber dass es bei Junghunden generell nicht gegeben werden soll, höre ich zum ersten mal.
    Ich hab aber hier ein Töpfchen mit gemahlenen Hagebuttenschalen stehen und wollte das aufgrund des hohen Vitamin C Gehaltes jetzt Richtung Herbst/Winter mal fürs Immunsystem zugeben. Zu menschlich gedacht..?
    Bierhefe soll ja toll für Haut und Fell sein...Ist das so? Dann gibt man es aber besser kurmässig?
    Andere Pülverchen hätten ja eher medizinische Indikationen...

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  • Kur schadet meistens nicht, egal ob jetzt Bierhefe oder Vitamin C. Ob es was bringt ist halt die andere Frage.


    Wie gesagt, ich würde Lebertran überhaupt nicht füttern, weil ich ihn von der Dosierung zu heikel finde und keinen wirklichen Sinn darin sehe.

    LG Raphaela


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  • Als Vitamin A und D Spender, so steht es geschrieben. Ich sprech mal mit meiner Hundefutterfrau. Woran würde ich denn eine Überdosierung erkennen? Nur durch Blutabnahme?

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein 2 Jahre alter Beagle hat von einem Tag auf den anderen sein Futter nicht mehr angerührt. Ein Jahr lang habe ich ihn ohne Probleme gebarft. Es ist ihm gut bekommen und er hat gerne gefressen. Ich habe weder den Fleischlieferanten gewechselt, noch ihm andere Fleischsorten gegeben.


    Nach einigem Hin und Her bin ich jetzt dazu übergegangen, das rohe Fleisch ganz kurz abzukochen, möglichst im eigenen Saft. Ich füge kein Gemüse mehr hinzu und gar keine Zusätze. Jetzt frisst er es sehr gerne und auch richtig mit Begeisterung.
    Ich habe jetzt jedoch Angst, dass er nicht genug Vitamine bekommt. Viele Zusätze habe ich eigentlich nie gegeben. Knochenmehl, weil er keine normalen Knochen verträgt. Diesen Zusatz verschmäht er jedoch nicht. Ganz schlimm ist es bei Seealgenmehl. Schon bei Zugabe der kleinsten Menge rührt er das Essen nicht mehr an. Dann habe ich noch diverse Öle im Wechsel gegeben. Lachsöl und Hanföl ist in Ordnung. Bei anderen Ölen wie Leinöl Nachtkerzenöl usw. gibt es wieder Essensverweigerung.


    Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben, wie ich die Zusätze, vor allem Seealgenmehl, wegen dem Jodgehalt ersetzen kann

  • Ich füttere jetzt erstmals Calzium, weil 3 von 4 aus gesundheitlichen Gründen keine Knochen mehr dürfen und einem Lebertran, weil er keine Innereien mehr darf.
    2 bekommen VItamin Bund Czusätzlich,und auch je eine andere Kräutermischung.


    2 bekommen Biotin zusätzlich, einer was für Kot geschmeidig halten und alle bekommen Barfers Omega Öl....


    Ich esse Ravioli aus der Dose. Und ab und an von Lidl ne Brausetablette Multivitamin :ugly:

    Aruna meine Morgenröte, mein Stern

    23.02.2005 bis 25.12.2019 meine Begleiterin durch dick und dünn. Danke

  • Halloooooo :winken:


    Ich BARFE meinen Hund erst seit ein paar Tagen und habe mir auch Zuästze gekauft, die hoffentlich nötig sind. Dazu habe ich einige Fragen.

    In Facebook in diesen BARF-Gruppen sagt leider jeder was anderes dazu :fear:
    ich habe Knochenmehl, Seealgenmehl und Dorschlebertran gekauft.
    mein Hund frisst keine rohen Knochen - deshalb das Knochenmehl. Das muss jeden Tag gefüttert werden, richtig? Bei meinem 30kg Hund sind das 5-6g pro Tag, oder? Und wenn mein Hund doch mal Hühnerknochen oder Entenhälse frisst, dann kann ich das Knochenmehl doch einfach den Tag über weglassen, richtig?
    das Seealgenmehl dient der Jodversorgung, richtig? auch das kann man doch jeden Tag verfüttern, richtig? Oder man gibt diese Gesamtmenge von 5g einmal die Woche, oder?
    hier behaupten viele Seealgenmehl kann durch Lachsöl ersetzt werden (was mein Hund auch mal alle paar Tage bekommt) - stimmt das?

    Und das Dorschlebertran muss nicht gefüttert werden, wenn der Hund Leber frisst oder Fisch, wurde immer gesagt. Dabei dachte ich, dass es beim Dorschlebertran um die Vitamine A und D geht? Vitamin A finden wir zwar in der Leber, die wir füttern aber Vitamin D sollten sie mit dem Dorschlebertran doch trotzdem zugefüttert bekommen, oder?


    Es ist so unglaublich verwirrend, wenn jeder dazu was anderes sagt. :fear:


    Ich dachte jedenfalls, dass ich meinem Hund jeden Tag Knochenmehl und Seealgenmehl gebe - sofern er denn weiterhin keine Knochen mag. Und das Dorschlebertran gebe ich 1x die Woche.
    Ist das so in Ordnung? :verzweifelt:


    Bitte helft mir!!:bindafür:

    Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht!

  • Um genau zu wissen, was da richtig ist, müßte man Deine Gesamtration kennen.


    Zum Knochenmehl: Dein Hund braucht 50 - 80 mg Ca/kg KG tgl. (Dein Hund ist erwachsen?). Sind bei 30 kg Hund 1500 - 2400 mg. Jetzt mußt Du nachsehen, wieviel Ca Dein Knochenmehl enthält und ausrechnen, wieviel Dein Hund davon braucht um diesen Bedarf zu decken. Ja, wenn Dein Hund Knochen frißt, kannst Du es ganz oder teilweise weglassen. Nein, bei einem erwachsenen Hund muß Ca nicht tgl. zugefüttert werden.


    Leber und Lebertran gebe ich beides, mehr Leber als Lebertran.


    Seealgenmehl: Bei einem Bedarf von nur 5 g/Woche würde ich es mir einfach machen und es auf 2-3 Portionen pro Woche verteilen.


    Bei der frischen Fütterung gibt es nicht DIE Regel, wie man es machen muß. Das kann man ganz individuell an den Hund, die eigenen Möglichkeiten, seinen Haushalt, seine Bezugsquellen usw. anpassen.


    LG


    Doro

  • Wie häufig fütterst du denn Leber und wie häufig Lebertran pro woche?

    Ja, mein Hund ist mit seinen 30 kg ausgewachsen, aber er soll noch ein wenig zunehmen. Für einen Schäfi Rüden ist er doch arg leicht. :nicken:


    Leber ist nämlich bei mir im Innereien Mix vom Rind von Barfer's Wellfood mit drin. Und das bekommt er jeden Tag. Lebertran wollte ich dann nur 1x pro geben, ist das ok? :fear:
    Im Internet finde ich dazu nur Angaben, die besagen, man soll das 1-2x pro Woche geben 1-2 TL voll. :ka:

    Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht!

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