Für die Leseratten - Der Bücherthread - Teil 2

  • Von Frau Link habe ich einiges gerne gelesen, die zuletzt erschienenen Bücher fand ich aber nicht mehr so gut- bisschen Schema F.

    Habe gerade ein sehr spannendes Lesie, einen Krimi, der allerdings mMn nichts wäre für Frauen mit (unerfülltem) Kinderwunsch.

    Es geht um Leihmutterschaft in den USA. Ein Geschäft.

    Sehr spannend, etwas dramatisch, aber ich bleib schon dran.

    Will wissen, was aus den beiden Protagonistinnen wird.

    Haylen Beck, I lost you

    erscheint Ende August.

  • Von Charlotte Link muss ich auch nochmal unbedingt eins lesen.... welches ist das Must-Read schlechthin von ihr?

    Ich lese gerade mit Freude die Geschichte der Bienen. Ich habe noch 150 Seiten vor mir.... Taos Geschichte reißt mich am meisten mit...

    Für danach habe ich noch eine SUB-Leiche mit nach Borkum mitgebracht: Kaninchenherz von Annette Wieners

    Ein Krimi/Thriller.... habe ich mal geschenkt bekommen. Hohe Erwartungen habe ich nicht, aber vielleicht werde ich überrascht.

  • @Brauni2012 : Meine Empfehlungen bzgl. Charlotte Link sind:

    Das andere Kind

    Das Haus der Schwestern

    Die Rosenzüchterin

    Die Sturmzeit-Trilogie.


    Sehr berührend ist der autobiografische Band „6 Jahre“, in dem sie über die schwere Krankheit ihrer Schwester schreibt und deren Tod verarbeitet.

  • Ich mochte von Charlotte Link "Die Täuschung" (der Anfang ist allerdings sehr grausam, aber dann wird es besser), "Das Haus der Schwestern" und "Die Rosenzüchterin". Die Bücher der letzten Jahre waren mir zu Larifari. Gelesen und gleich wieder vergessen.

  • So "The Hunger" ist durch und werde definitiv auch den Titanic/Britannic Roman der Autorin lesen.

    Historic Fiction ist immer so eine Gratwanderung, aber ich finde, bei "The Hunger" ist es gut geglückt. Einzig die schiere Masse an Charakteren macht es bisweilen etwas schwierig und sorgt dafür, dass manche nur Red Shirts bleiben und viele nur sehr rudimentär entwickelt werden. Das ist allerdings dem hirstorischen Fakt geschuldet, dass die Donner Party fast 90 Personen umfasste.

    Die Autorin verrät nie zu viel, hält immer die Waage zwischen realistischem Survivalhorror auf dem Trek mit der menschlichen Brutalität, die aus Verzweiflung und Angst erwächst und dem Übernatürlichen. Es ist spannend, gruselig, bisweilen brutal und manchmal auch einfach nur ergreifend. Es wird einem sehr schnell klar, dass man hier nicht in Hollywood ist und auch wenn man aus den historischen Hintergründen weiß, dass einige die Strapazen und den Horror überleben werden, ist es doch schnell klar, dass es auch für Überlebenden kein einfaches Rund-Um-Happy End geben kann.

    Interessante Story, mitreißend umgesetzt.

  • Boah, ich hab's geschafff und eendlich "Die Arena" von King fertig gelesen :gott: Mit fast 1300 Seiten ist es natürlich ein dicker Wälzer, aber ich hatte zwichendurch auch einfach ein Lesemotivationstief und es gab auch ein paar Tage, an denen mir Zeit und/oder Konzentration fehlten.

    Wie sieht mein Fazit also aus? Die Grundidee finde ich genial: Über die neuenglische Kleinstadt Chester's Mill stülpt sich urplötzlich eine Art unsichtbare Kuppel. Niemand kann die Stadt somit verlassen oder von außen hinein. Und so beschaulich und zivilisiert Chester's Mill stets wirkte, entspannt sich sehr rasch ein ziemlich grausamer Überlebenskampf auf Leben und Tod...

    Ich mag Romane, die ein solches Anbgeschnittensein behandeln, und das Buch ist wieder total anders als zB "Die Wand" und "Blackout Island".

    Insgesamt liest es sich auch sehr flüssig, angenehm und dennoch nicht allzu seicht - ein typischer King eben. Leider war es mir dennoch manchmal einen Ticken zu langatmig - ich bin mir sicher, 200 Seiten weniger hätten dem Roman auch nicht geschadet, da manche Passagen doch äußerst ausführlich waren.

    Zum Verlauf des Plots an sich schwanke ich ein wenig. Der Gebrauchtwagenhändler und Zweite Stadtverordnete Big Jim Rennie, der in der Stadt schon vor Erscheinen der Kuppel eine Machtpoaition hatte, wittert durch die neue Situation die Chance, ganz Chester's Mill unter seine Kontrolle zu bekommen und schreckt dabei vor nichts zurück - allerdings nehmen sein Größenwahn und seine Pläne in dem Buch ziemlich viel Raum ein, was mir manchmal schon etwas zu viel des Fiesen war. Generell wirkte die Kleinstadt zwar insgesamt realistisch gezeichnet, aber irgendwie hätte ich diese ganze Superschurke-Story nicht gebraucht, viel spannender fand ich, wie die "Normalos" mit ihrer plötzlichen Gefangenschaft umgehen und sich verzweifelt bemühen, dass nicht alles komplett aus den Fugen gerät.

    Nichtsdestotrotz ist das Buch überwiegend spannend, psychologisch klug und an manchen Stellen überaus berührend.

    Achtung, Spoiler zum Ende!

    Spoiler anzeigen

    Leider fand ich das Ende ziemlich daneben und unglaubwürdig - gig es jemandem vielleicht genauso? Dass die Bewohner Chester's Mill diese außerirdischen "Kinder" nur anzuflehen brauchen, und auf einmal ist die Kuppel futsch... das fand ich sehr mau und einfallallsund war wirklich enttäuscht, weil ich mir einfach eine raffiniertere Auflösung gewünscht hatte...

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