der Hund und das Fahrrad
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So, heute habe ich es dann mal ausprobiert, mit Ares Fahrrad fahren zu gehen. Fand er toll.
Im Freilauf ist er locker mit gelaufen, als hätten wir noch nie irgendwas anderes gemacht. Ist schön in der Nähe geblieben, hat nach mir geschaut. Einfach toll.
Aber bei dem wirklich kurzen Stück an der Leine zieht er. Und ich glaube er findet das richtig geil.

also hat jemand ne Idee, wie ich daran arbeiten könnte?
Ansprechen und neben mich beordern funktioniert schon. Allerdings muss ich das gefühlt dann im Sekundentakt wiederholen..
So ganz grundsätzlich hätte ich später kein Problem damit, wenn er am Fahrrad auch mal kontrolliert zieht, also Richtung Bikejörung. Allerdings ist er dafür mit 14 Monaten ja noch zu jung.Also her mit euren Ideen

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Hallo,
Leine ans Rad (Sattelstange) und laufen.
Zieht er kann man das recht gut und schmerzfrei unterbinden indem man kurz stoppt und das Frontrad quer stellt.
Da kommst du zu Anfang nicht recht weit
Begreift Hund, auch ohne Worte, recht schnell.
Anfänglich bin ich extra langsam gefahren, bis hin, das ich mit dem Rad fast stand.
Unbedingt auch im Kreis oder in Schlangenlinien fahren.
Viel reden muss man da nicht.
Schnell fahren war am Anfang nicht machbar.Gruß Ramona
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Aber bei dem wirklich kurzen Stück an der Leine zieht er.
Dann würde ich erstmal zu Fuß üben, dass Ziehen an der Leine nicht geht *never*.
Das in der aufgeputschten Situation am Rad (*yippie* Wir rennen! Wieso soll ich jetzt geregelt an der Leine laufen?) zu trainieren, finde ich einen Schritt zu weit. -
Leine ans Rad (Sattelstange) und laufen.
Stell ich mir bei einem großen Hund mit ordentlich Wumms schwierig bis gefährlich vor...
Grad wenn man nicht auf dem Rad sitzt.Wenn die Leine ans Rad soll, dann bitte entweder mit Halterung (die sind gefedert) oder so, dass man Leine notfalls sehr schnell loslassen kann.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mit Leinenhalter ein Ruck beim Fahren kaum spürbar ist (auch wenn 36kg rucken), am stehenden Rad oder beim Schieben hingegen reicht ein kleiner Ruck schon aus und das Fahrrad fliegt.
Ansprechen und neben mich beordern funktioniert schon. Allerdings muss ich das gefühlt dann im Sekundentakt wiederholen..Was spricht denn dagegen, so weiterzumachen?
Auch wenn es vielleicht eine Weile dauert, bis es funktioniert, aber das hört sich doch vielversprechend an.
Ares ist doch lernfähig.
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Ich trainiere das auf dem Fahrrad genauso wie daneben. Bei mir basiert Leinenführigkeit auf Belohnung.
Meine Hunde dürfen am Rad gar nicht ziehen. Ich habe manchmal bis zu fünf Stück neben mir mit Leine laufen. (An einer Bundesstraße ...) Da gilt die Regel: An lockerer Leine laufen, sonst nix!
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Ich habe das Radfahren mit den DSH damals so begonnen:
Die Leine in die rechte Hand, der Hund rechts neben dem Rad, ich links neben dem Rad und dann habe ich mit dem Kommando "Rad" zu schieben begonnen. Natürlich hat dann der Hund erst mal gedacht, er müsse da irgendwie zu ziehen beginnen, das war aber sehr schnell kein Thema mehr, weil ich sofort den Lenker/das Vorderrad nach rechts geschwenkt habe und es gar nicht so verkehrt war, wenn der Hund dann dagegen gestoßen ist und dadurch automatisch etwas Abstand vom Rad hielt und auch nicht mehr nach vorne Richtung Vorderrad lief. Dann war das Thema Ziehen erledigt. Auch habe ich beim Schieben Kreise nach links (Hund außen) und Kreise nach rechts (Hund innen) gemacht, damit der Hund kapiert, dass er Abstand vom Rad halten muss und schneller oder langsamer laufen muss.
Nach ca. 10min Schieben bin ich dann aufgestiegen und losgefahren. Unser Kommando war dann immer "Rad", damit der Hund wusste, dass er neben dem Rad herlaufen musste. Mit meiner Eyka konnte ich sogar ohne Leine durchs Dorf fahren, sie lief brav auf dem Gehweg, ich fuhr auf der Straße nebenher.
Wenn ich auf dem Feldweg war, habe ich das "Rad"-Kommando aufgelöst und der Hund konnte laufen wie er wollte. -
Bei uns klappt bremsen, sobald ein Hund zu weit vorne läuft, am besten.
Nur neben mich beordern, ohne die Konsequenz des Ausbremsens, wurde dagegen zum Jojospiel. -
Bei uns klappte Leinenfuehrigkeit am Rad von Anfang an recht gut. Komplett im Gegensatz zu zu Fuß. Meiner kennt es, wenn er vorstuermt, dass ich ihn u.a. mit der Hand an der Brust ausbremse. Das mache ich, wenn nötig beim Fahrradfahren mit dem Fuß. Dazu muss er recht weit hinten laufen, so fühle ich mich aber eh am wohlsten. Variante zwei, kurz verbal ans Kommando erinnern. Dazu sagen möchte ich aber, dass er (33kg) keine Senkrechtstarter hinlegt, das wäre mir zu gefährlich glaube ich.
Kreise und sowas fahren fand ich auch sehr hilfreich. Auch immer wieder (mit verbaler Ansage) Tempowechsel.
"Umfahren" würde ich nicht machen. Da schiebe ich ihn schon vorher mit dem Fußweg.
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