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"Bald zieht ein Hund ein!" - Der Wartezeit - Laberthread Teil II
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Gast41354 -
16. August 2017 um 10:51 -
Geschlossen
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Im Bereich des Möglichen ist das, auch wenn es natürlich extrem unwahrscheinlich ist. Worst Case eben. Insofern denke ich, ja, auch für solche Fälle sollte man als Züchter einen Plan B haben.
Der Plan B - der dann auch der heutigen Zeit umsetzbar wäre - heißt dann schlicht und ergreifend Boxenhaltung oder für die Glücklichen, die genug Platz haben, Zwingerhaltung mit verminderter Fläche. Ist dann auch wieder nicht Recht und mit Sicherheit nicht ideal für den Welpen.
Nein, ich würde nicht dazu raten, gegen das Gesetz zu verstoßen und auch Züchter werden sich wohl hüten, weil es dann auch Ärger vom Verband gibt, aber man sollte sich einfach vor Augen führen, was "dann muss man den ganzen Wurf halt mal länger behalten" bedeutet, wenn man nicht gerade kleine Gesellschaftshunde züchtet.
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21. März 2020 um 14:14
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"Bald zieht ein Hund ein!" - Der Wartezeit - Laberthread Teil II - Vor einem Moment
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Aber wie soll so ein Plan B denn aussehen?
Klar geht einfach behalten und gucken was kommt, aber für mich ist es kein Qualitätskriterium, dass ein Züchter bereit ist einfach alle Welpen zu behalten
Zeit, Platz und Geld, um alle vernünftig zu versorgen und unterzubringen und ihnen ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit und Förderung zukommen zu lassen. Dass das nicht optimal ist, in vielen Fällen eine Zwingerhaltung/Aufzucht in getrennten Zimmern bedeutet und eine organisatorische Herausforderung darstellt, bestreitet niemand. Die Alternative, wenn ich einen Wurf oder einen Teil davon nicht wie geplant verkaufen kann, darf aber nicht sein, das Gesetz zu umgehen (oder die Hunde zu verscherbeln, an Zajac zu verkaufen etc.) . Einem seriösen Züchter bleibt da nunmal nichts anderes übrig, als die Welpen/Junghunde zu behalten. Und für solche Situationen, mögen sie auch unwahrscheinlich sein, muss ich mir doch Gedanken machen, bevor ich einen Wurf plane.
Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei. Ich spreche nicht speziell von Corona oder bestimmten Rassen, sondern ganz allgemein davon, dass ein Züchter in der Lage sein sollte, Übrigbleiber so lange zu behalten, bis er sie in geeignete Hände vermitteln kann. Um unverhofft auf gleich mehreren Jungtieren sitzen zu bleiben, braucht es keine Pandemie. Auch wenn ich für den Großteil der Welpen schon Interessenten habe, kann es passieren, dass diese aus verschiedenen Gründen doch abspringen.
Ganz Europa hat keinen richtigen Plan B für die aktuelle Situation aber Züchter sollen einen haben?

Züchter sind auch schon vor Corona auf ihren Tieren sitzen geblieben. Wenn ich dafür keinen Plan B habe, wäre das für mich ein klares Argument gegen eine Zucht.
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Das finde ich ehrlich gesagt bisschen Realitätsfern.
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Ich kenne KEINEN Züchter, der aus seinem Wurf bis zum Abgabetermin nicht einen einzigen Welpen verkauft hat.
Und nochmal, es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich 2,3 Welpen zuhause behalte, bis sie evtl zwei Wochen später gekauft werden, ob ich die im Notfall gegen Bezahlung in Aufzucht geben kann oder ob ich den kompletten Wurf auf unbestimmte Zeit bei mir im Haus und auf dem Grundstück behalten muss.
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Züchter sind auch schon vor Corona auf ihren Tieren sitzen geblieben. Wenn ich dafür keinen Plan B habe, wäre das für mich ein klares Argument gegen eine Zucht.
Es ist aber doch auch was anderes, ob im Wurf mal einer (oder meinetwegen auch zwei) übrig bleiben oder zurückkommen oder ob der ganze Wurf nicht abgegeben werden kann.
Meine Züchter hatten einen 13er Wurf.
Ich hab auch schon einen 18er Wurf Ridgebacks gesehen. Die nicht abgeben zu dürfen... So was kann m.M.n. niemand planen, so seriös, vorausschauend und verantwortungsvoll er auch züchten mag.
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Im Bereich des Möglichen ist das, auch wenn es natürlich extrem unwahrscheinlich ist. Worst Case eben. Insofern denke ich, ja, auch für solche Fälle sollte man als Züchter einen Plan B haben.
Der Plan B - der dann auch der heutigen Zeit umsetzbar wäre - heißt dann schlicht und ergreifend Boxenhaltung oder für die Glücklichen, die genug Platz haben, Zwingerhaltung mit verminderter Fläche. Ist dann auch wieder nicht Recht und mit Sicherheit nicht ideal für den Welpen.
Nein, ich würde nicht dazu raten, gegen das Gesetz zu verstoßen und auch Züchter werden sich wohl hüten, weil es dann auch Ärger vom Verband gibt, aber man sollte sich einfach vor Augen führen, was "dann muss man den ganzen Wurf halt mal länger behalten" bedeutet, wenn man nicht gerade kleine Gesellschaftshunde züchtet.
Richig, genau das sollte man sich vor Augen führen, wenn man plant, einen Wurf Welpen in die Welt zu setzen. Und ja, wenn ich eine große Rasse züchten will, brauche ich eben andere Voraussetzungen und muss mir für solche Fälle noch umfassendere Gedanken machen als ein Kleinhundezüchter. Das ist dann eben so, es zwingt einen ja niemand, große Hunde mit großen Würfen zu züchten, aber wenn, dann doch bitte auch durchdacht und mit allen Konsequenzen. Genau das sollte doch einen verantwortungsvollen Züchter ausmachen.
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Das finde ich ehrlich gesagt bisschen Realitätsfern.
Was findest du realitätsfern? Dass man als Züchter auch auf mehr als ein oder zwei Welpen sitzen bleiben kann? Da kann ich dir gern sagen, dass sowas durchaus passiert, sogar schon bei einem Bekannten erlebt.
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Auf einzelnen Welpen sitzen bleiben aus welchen Gründen auch immer ist aber ein Himmel weiter Unterschied zu kompletten Wurf auf unbestimmte Zeit zwangsweise behalten .
Und auch wenn es immer viele Eventualitäten zu bedenken gibt- sowas ist keine der üblichen.
Aber nunja , groß rumtönen ohne gewisse Erfahrungen zu haben ist immer leicht .
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Züchter sind auch schon vor Corona auf ihren Tieren sitzen geblieben. Wenn ich dafür keinen Plan B habe, wäre das für mich ein klares Argument gegen eine Zucht.
Es ist aber doch auch was anderes, ob im Wurf mal einer (oder meinetwegen auch zwei) übrig bleiben oder zurückkommen oder ob der ganze Wurf nicht abgegeben werden kann.
Meine Züchter hatten einen 13er Wurf.
Ich hab auch schon einen 18er Wurf Ridgebacks gesehen. Die nicht abgeben zu dürfen... So was kann m.M.n. niemand planen, so seriös, vorausschauend und verantwortungsvoll er auch züchten mag.
Aber wo zieht man denn die Grenze? Zwei oder drei Welpen wären nach der 12. Woche noch ok, 4-5 aber finanziell und zeitlich nicht mehr tragbar? Und was dann?

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Aber nunja , groß rumtönen ohne gewisse Erfahrungen zu haben ist immer leicht .
Ich wüsste nicht, dass wir uns persönlich kennen. Also spare dir doch bitte solche Kommentare.
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