Private Hundebetreuung

  • Hallo =)

    Was für Ansprüche habt ihr an eine private Hundebetreuung? Was muss man da beachten gerade im Bezug auf Versicherung/Haftpflicht?
    Oder ist für euch so was ein NoGo? :hilfe: Wenn ja, warum?

    Da ich die nächsten 2 Wochen beruflich bedingt sehr eingespannt bin habe ich mich auf die Suche gemacht nach einer Hundebetreuung und habe auch eine private bei mir in der Nähe gefunden, morgen werde ich mit ihr telefonieren zwecks mehr Details. Und am Wochenende dann ein gemeinsamer Spaziergang zum Kennenlernen.
    Was sollte ich da noch fragen? Art der Unterbringung, wie viele anderen Hunde, Tagesablauf, ob die Betreuerin mobil ist zwecks im Notfall Besuch eines Tierarztes wären jetzt so Dinge, die mir spontan einfallen würden.
    Privat bzw im kleinen Rahmen wäre mir deutlich lieber, da Hugo große Hunde nicht umbedingt pralle findet (nachdem er gebissen wurde sowie mehrfach überrannt) und Oskar ist immer so gestresst und nervös, im kleinen Rahmen wäre ihm da bestimmt lieber.

    Danke euch =)

  • Hallo,

    ich habe bisher nur Erfahrungen gesammelt mit Hundebetreuungen die auch ein Gewerbe angemeldet hatten.
    Das in München waren Gruppen von 10 Hunden und das jetzt in Braunschweig sind 1 bis 3 Hunde. War beides super. Habe immer auf die Bewertungen über Google usw geachtet.

    Die Fragen die du selber schreibst sind schon die wichtigsten und ansonsten schau es dir in Ruhe an und hör auf deinen Bauch.
    Gemeinsamen Spaziergang hatten wir nie gemacht ;) Am Schluss muss man sich eh auf das Besprochene verlassen weil man es nicht prüfen kann.

  • Ich habe eine Hundesitterin, die das hauptberuflich macht. Damit fühle ich mich wohler und ich weiß, dass sie z.B. auch mit ängstlichen, unsicheren Hunden gut umgehen kann, da sie Seminare und Fortbildungen besucht hat und schon seit über 2 Jahrzehnten selbst Hunde hält. Mein Rex ist zwar sehr unkompliziert und recht souverän, trotzdem finde ich es gut, eine Sitterin zu haben, die auch über ein gewisses Fachwissen besitzt. Letztlich denke ich aber auch, dass eine private Betreuung gut funktionieren kann, wenn man die passende Person findet.

    Ach ja, aber eine professionelle Hundebtreuung muss auch nicht "riesig" sein; meine Sitterin hat maximal 3 Tageshunde und auch beim GAssigehen kommen eigentlich nie mehr als 4 Fremdhunde mit (die einander aber meist auch schon kennen und sich verstehen).

    Zur Rechtslage kann ich jetzt nicht so viel sagen; meine Sitterin hat ja ein Gewerbe und ist entsprechend versichert etc. BEi einer Privatbetreuung muss man sich da natürlich mehr Gedanken machen, aber da bin ich leider kein Experte.

  • Hallo =)

    Was für Ansprüche habt ihr an eine private Hundebetreuung? Was muss man da beachten gerade im Bezug auf Versicherung/Haftpflicht?
    Oder ist für euch so was ein NoGo? :hilfe: Wenn ja, warum?

    Da ich die nächsten 2 Wochen beruflich bedingt sehr eingespannt bin habe ich mich auf die Suche gemacht nach einer Hundebetreuung und habe auch eine private bei mir in der Nähe gefunden, morgen werde ich mit ihr telefonieren zwecks mehr Details. Und am Wochenende dann ein gemeinsamer Spaziergang zum Kennenlernen.
    Was sollte ich da noch fragen? Art der Unterbringung, wie viele anderen Hunde, Tagesablauf, ob die Betreuerin mobil ist zwecks im Notfall Besuch eines Tierarztes wären jetzt so Dinge, die mir spontan einfallen würden.
    Privat bzw im kleinen Rahmen wäre mir deutlich lieber, da Hugo große Hunde nicht umbedingt pralle findet (nachdem er gebissen wurde sowie mehrfach überrannt) und Oskar ist immer so gestresst und nervös, im kleinen Rahmen wäre ihm da bestimmt lieber.

    Danke euch =)

    Private Betreuung: da mußt Du drauf achten, daß Fremdsitting/Fremdgassi in Deiner Hundehaftpflicht mit versichert ist.

    Ansonsten: NoGo wäre für mich Freilauf der Hunde. Meine Hunde hören auf mich - aber nicht auf andre Leute, will heißen, ich hätt bei meinem Jagdmonster Bossi ständig Angst, daß der abhaut. Und der Sitter müßte Körpersprache vom Hund gut lesen können und adäquat reagieren. Dann müßte er in der Lage sein, auf Biene aufzupassen, daß sie nicht von Fremdhunden bedrängt wird. Die wird da echt krätzig, seit sie mal angefallen wurde mit schwersten Verletzungen als Folge - und das muß nicht sein, daß sie erst krätzig werden muß. Und aufpassen, daß sie nicht vorstürmt und Leute/Hunde mobbt (aber das hat sich mit no-freilauf eh erledigt). Die is nämlich gern Anstifterin für "laßt uns diese Leute zu Tode erschrecken" und rennt kläffend hin. Bisher hab ich keinen Hund kennengelernt, der sich nicht freiwillig mit ins Getümmel gestürzt hätte mit ihr *gg

    Du mußt regeln, ob der Sitter füttern soll, oder Du was mitbringen sollst, ob er am Hund rumerziehen soll oder nicht (ich mag sowas gar net - wenn der Hund net horcht, sich durchsetzen is was Andres, das muß ja sein! Aber ne mit ihm arbeiten.), ob Dein Hund mit dort vorhandenen Hunden zusammenkommen sollen oder nicht. Mußt Infos geben, falls Allergien vorhanden sind oder Unverträglichkeiten bzgl. Leckerlies.

    Ich würd generell drauf gucken, wie die Person mit dem eigenen Hund umgeht - eher liebevoll-konsequent, oder schonmal "handgreiflich". Wenn hier überhaupt mal einer "handgreiflich" wird (im Sinne von Wegschieben oder so), dann bin das ich. Fremde sollten da doch eher die Füße stillhalten.

    Frag, was der Hund darf dort - wenn Dein Hund es kennt, auf Sofa zu dürfen, und die das dort nicht möchten, weise darauf hin, ihn dann ins Körbchen zu schicken, oder nicht allein im Wohnzimmer zu lassen oder so.

    Frag, was passiert, wenn die Sitterin mal weg muß - meine Hunde würd ich jetzt nicht unbeaufsichtigt mit Fremdhunden in fremdem Haushalt alleinlassen wollen, wo keiner eingreifen kann, wenn mal ne Prügelei entsteht. Will heißen, entweder Deine Hunde oder die eigenen muß sie dann schon mitnehmen. Oder räumlich trennen. Zuverlässig!

    Und: NoGos von Dir auch mitteilen. Wenn Du zB nicht magst, daß vom Tisch gefüttert wird. Oder daß Hund frei läuft bei der Person.

    Deinen Arzt nennen (und ihm das auch mitteilen wer betreut), falls mal was sein sollte, daß sie dort hingeht, weil der den Hund kennt (und Dir dann die Rechnung schickt, sodaß der Sitter die nicht zahlen muß).

    Klären, wenn Hund zB keine Kinder mag/kennt, und wie vorgegangen werden soll, wenn welche zu Besuch kommen (zBN Hund in getrenntes Zimmer).

    Klären, ob Hund spazierengehen soll, wenn er nur wenige Stunden dort ist, oder ob Betreuung daheim mit pipi im Garten reicht - wird auch für die Bezahlung nen Faktor darstellen, wenn Du regelmäßig 2 Stunden Gassi forderst zB.

    Mitteilen, wenn Hund zB. Ressourcenprobleme hat o.ä.

    Man muß nicht alles fragen - aber halt die Punkte davon, die gerade für Dich und Deinen Hund relevant sein könnten. Gerade, wenns auf Dauer angelegt sein soll, kein einmaliges Aufpassen. Wie in Urlauben der Sitterin und von Dir verfahren werden soll (manche verlangen in der Zeit weiterhin Geld).

    Und: wenn die Person Geld verlangt, müßte sie da nicht eigentlich ne Bescheinigung nach §11 haben? Denn dann fiele sie unter gewerbliche Sitter.....

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