Trainings-unmotivierter Hund
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So, wie der Titel schon sagt habe ich eine Hund der irgendwie unmotiviert beim Training ist. Kira (4 Jahre) ist der mega Streber und eifrig (manchmal zu eifrig) dabei. Stella dagegen hat nur Bock auf Sachen die IHR Spaß machen. Zum Beispiel apportieren. Daher unser Plan mit dem Dummy Training anzufangen. Sie apportiert schön und sauber und mit voller Motivation und Begeisterung. Nur die "trockenen" Basics macht sie nicht mit. Da ist nach 1 Minute Schluss. Soll heißen:
Ich möchte gerne das einweisen üben. Dazu brauchen wir aber erst Mal sitz & bleib. Oder impulskontrolle. Ich trainiere aktuell mit Leine/schlepp und Helfer. Sie verweigert mir dann nur regelrecht die Arbeit. Fußarbeit ist auch so ein Thema. Also eigentlich eben die gesamte Basic - Erziehung löst bei ihr so eine "fi** dich da hab ich kein Bock " Haltung aus. Wie ein bockiger Teenie. Ginge es nach ihr würden ich den Dummy werden und sie bringt.
Sie hat eigentlich wirklich Spaß am lernen und erlernen...
Sie ist im Mai 1 Jahr alt geworden und ein Spitz. Sie ist eigentlich super mit Futter / spielis oder verbalen und körperlichem Lob motivierbar...Bin für jeden Tipp sehr dankbar
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Hallo,
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Warum muss sie denn Dummytraining machen? Als Spitz ist das nun nicht sooo rassetypisch.
Wie motivierst du sie?
Woran hat sie Spaß?
Wie spielt ihr miteinander? -
Kannst Du nicht das Apportieren eben als Belohnung einsetzen, wenn sie eher ungeliebte Übungen gut macht?
Die meisten Hundehalter arbeiten ihre Hunde regelrecht sauer, weil sie viel zu schnell viele Forderungen stellen, ohne gleichzeitig an der Motivationslage zu arbeiten. Nicht, daß Dir das auch passiert ist....
Also KLEINE Forderungen stellen und KLEINE Erfolge belohnen, und dann ZWEI KLEINE Forderungen stellen und wieder belohnen, wenn EINE sauber, freudig und 100 % stabil befolgt wird.
Die Erwartungshaltung darf nie zusammenbrechen!
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Warum muss sie denn Dummytraining machen? Als Spitz ist das nun nicht sooo rassetypisch.
Wie motivierst du sie?
Woran hat sie Spaß?
Wie spielt ihr miteinander?Also Dummy deshalb weil sie einfach wirklich Spaß hat das Ding zu bringen, zu suchen etc. Da ist sie sehr motiviert. Sie ist schon motiviert wenn ich nur den Dummy nehmen.
Anfang des Jahres hat mich eine Grippe ziemlich ans Bett gefesselt und weil der Mann arbeiten musste müsste ich sie irgendwie ein wenig bespaßen. Da hab ich den Futterdummy an die Schlepp gehängt und ihn aus dem Bett geworfen. Das hatte sie ziemlich schnell Begriffen und seitdem ist der Dummy das tollste auf der Welt.
Sie hat eigentlich an allem Spaß. Wir spielen miteinander. Klingt jetzt ein bisschen komisch aber entweder wir rennen gemeinsam und rangeln oder wir haben ein Tau oder einen ball an der Schnur.
Nur "schnöde" UO ist für sie die PestKannst Du nicht das Apportieren eben als Belohnung einsetzen, wenn sie eher ungeliebte Übungen gut macht?
genau den Dummy zu bringen ist für sie sozusagen die belohnung. Ich erwarte mich dass sie wie ein retriever arbeitet. Möchte einfach im Laufe der Zeit die Dummy Arbeit aufbauen mit einweisen, suche etc. Es muss nicht perfekt und tunierreif sein aber schon sauber und ordentlich. Kein wischiwaschi.
Aktuell mache ich eine kurze Leine dran um sie bei mir zu halten damit sie einfach durch wiederholen lernt wie es sein soll.
Wenn sie sitz macht, der Helfer das Dummy fallen lässt und sie mich angucken und auf Signal wartet darf sie holen. Klappt wunderbar. Möchte ich aber Mal sitz / Platz Fuß Wechsel üben ist sie nicht Mal halb so motiviert.
Ich hoffe man versteht wie und was ich meine
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Sie hat eigentlich an allem Spaß. Wir spielen miteinander. Klingt jetzt ein bisschen komisch aber entweder wir rennen gemeinsam und rangeln oder wir haben ein Tau oder einen ball an der Schnur.
Nur "schnöde" UO ist für sie die PestUnd warum soll sie dann UO machen?
Beschäftige sie doch so wie es ihr am besten gefällt, egal was es ist.
Ich baue bei meiner Dackelhündin während des Spielens kleine Dinge ein. Z.B. darf sie 5x sofort dem Zergel hinterherlaufen sobald ich es geworfen habe und beim 6. Mal verlange ich ein sitz+bleib, ich werfe und dann darf sie erst auf Kommando hinterher.
So hat meine Hündin Spaß an den eingebauten Übungen und für sie ist es trotzdem ein Spiel und sie verliert den Spaß nicht daran. -
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Dann musst du nicht das Bringen belohnen, sondern kannst den Dummy erstmal nur zur Belohnung einsetzen, aber viel viel kleinschrittiger. Sitz im Fuß und direkt ins Maul geben. Sitz im Fuß, kurz warten und dann zusammen mit dem Dummy spielen. Dummy nicht werfen und sie in die Leine springen lassen, sondern den Dummy später kurz vor ihr ganz ruhig ablegen, ein Wartekommando einfordern und erst dann losschicken.
Wenn du Richtungen angeben willst, bist du viel zu weit. Nimm den Dummy ls Superspielzeug, übt eine ganz kurze Sequenz und dann gibst du den Dummy aus der Hand zu spielen. Immer so, dass sie die Belohnung vor Augen hat und für den Dummy mitmacht. -
10000 Dank für eure Antworten. Werd ich direkt Mal so umsetzten. Manchmal steht man einfach auf dem Schlauch
Ich glaube das Problem liegt einfach bei mir. Eigentlich trainiere ich intuitiv. Nun habe ich aber n Buch und ne DVD zum Dummy gelesen und gesehen und die fangen bei den Basics und gehen dann erst zum Dummy. Daher wollte ich mich nach deren Training richten statt mir anzugucken WIE die Übung fertig aussehen soll und meinen eigenen Weg zum Ziel gehen (der bisher immer gut geklappt hat). Ich werde einfach so weiter machen wie Vor den Büchern.
Ich stehe bspw mit dem Fuß so auf der Leine dass sie gar nichts anderes kann als sitzen zu bleiben. Damit haben wir direkt die richtige Position. Ich Belohnen, Helfer lässt 4-5m vor uns fallen und ich belhone erneut das sitzen. Dann fordere ich den Blickkontakt, gehe von der Leine und gebe mein Signal zum los und bringen. Das hat ihr Spaß gemacht. Da war sie auch dabei. -
ich würde das genauso nicht machen, aber das ist wahrscheinlich einfach eine andere Art zu üben. Wenn der Hund nicht mal sitzen bleibt, wenn der Dummy 1m weg liegt, muss ich ihn 1. nicht 4-5m weglegen und 2. ist der Dummy die Belohnung, wieso soll ich dann noch Leckerlis drücken und dann auch dem Fuß auf die Leine tun? Dann über ich wieder Dummyholen statt sitzenbleinen. Ich würde gar nicht erst die Gelegenheit geben den Reiz so stark wegzulegen, dass der Hund doch wieder aufsteht. Dann lieber Dummy unter die Achsel klemmen. -
Das musst du m.E. viel kleinschrittiger aufbauen. Das übe ich gar nicht mit Leine, sondern drinnen wo ich den Hund besser unter Kontrolle habe weil er nicht so stark abgelenkt ist.
Hund sitzen lassen, etwas seitlich vor dem Hund mit Blick zum Hund hinknien, Dummy oder Leckerlie oder Ball langsam 50cm - 1m vor ihm auf den Boden legen und den Hund genau dabei beobachten und sobald er Anstalten macht aufzustehen, mit Körpersprache/Handzeichen und Kommando "bleib" dazubringen, dass er sitzenbleibt. Und erst auf Kommando darf er aufstehen und dort hin.
Steigern tut man das dann indem man das Teil nicht mehr vorsichtig ablegt sondern aus 20cm Höhe fallen lässt, dann noch höher und dann auch den Abstand zum Hund vergrößert.
Und irgendwann kann man in Grundstellung neben seinem Hund stehen, wirft 5m und der Hund läuft erst auf ein Kommando los. -
Mh im Endeffekt macht der Hund doch gerne UO weil er die Hoffnung hat du bestätigst ihn. Mein Rüde verspannt sich z. B. bei Beute, also Training nur über Futter und als Jackpot darf er mit MIR rangeln, dass ist das höchste für ihn - aber er hat eben gelernt, wenn er was schnell macht dann kann er damit MICH aktivieren ihn zu bestätigen
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