Körperbewusstsein, Muskelaufbau und Co - der Weg zum gesunden (Sport-)Hund

  • Ich hab jetzt nicht nur ein, sondern zwei Ballkissen. Eines gekauft ein gebrauchtes geschenkt.
    Lina lernt gerade ihre Hinterpfoten drauf zu stellen. Das wird aber noch ein ziemliches Stück Arbeit. ^^

  • Sie wirkt nicht fokussiert darauf, was ihre Hinterhand macht. Du hilfst ihr (glaub ich) zu viel. Das wirkt wie Zufallstreffer eines aufs Futter fokussierten Hundes. Sie müsste selbst aktiv etwas machen bzw. mit dem Fuß das Target suchen. Ist es das was du willst? Oder hab ich dein Ziel falsch verstanden?

    Ja, das ist genau mein Problem.

  • Sporthunde (darunter verstehe ich Hunde, die in einem Sport zu Höchstleistungen gebracht werden) habe ich nicht (mehr).


    Allerdings bin ich wegen der Schafe auf einsatzfähige Hund angewiesen und habe auch mit sehr kranken Hunden bezüglich Bewegungsapparat leider viel Erfahrung.


    Bei uns ist die allerbeste Therapie und Vorsorge: Spaziergänge in normalem Tempo durch extrem unwegsames Gelände. Das machen wir quasi täglich. Meine Physio-Tierärztin bestätigt, dass ich damit richtig handele.


    Die Vorteile darin sind: Ich muss nichts extra machen, kann es ganz einfach in das normale Gassi einbinden und habe damit alle Hunde auf einen Schlag "abgehandelt". Mir tut es auch gut. (Und außerdem begegnet man da weniger komischen Hundehaltern mit Tut-Nixen. =) :p )

  • @flying-paws
    Glücklich der, der solches Gelände in Reichweite hat - vor allem wegen der fehlenden Tutnixe, die Extra-PhysioArbeit finde ich gar nicht so schlimm :D


    @anfängerinAlina


    Ich würde das erstmal anders machen. Ich würde ihr beibringen von dir von der Hand vor der Nase "geschoben" rückwärts zu gehen.
    Wenn sie das kann, das Target hinlegen, dass sie drankommt, wenn sie rückwärts geht.
    Wenn sie dann beginnt es auch mal zu vermeiden kein Click, wenn sie wieder dran kommt Click - bis ihr klar wird, dass sie das Ding beim rückwärtsgehen suchen muss.


    Es ist hilfreich, das Target vor eine Wand zu legen - damit schließt du ein "Drübertreten" schon mal aus.



    Edit: Gestern war Hilde dann das erste Mal in Vollbewaffnung unterwegs.


    40 Minuten mit Therabändern für hinteren Rücken und Oberschenkel, Gewichtsmanschetten für die Vorderläufe und dem Gewichtsdummy für Nacken und vorderen Rücken.


    Ich war aber nett, bin zumindest gejoggt mit ihr, damit ich kein so schlechtes Gewissen hatte, meinem Hund bei der Schwerstarbeit zuzusehen.

  • Spaziergänge in normalem Tempo durch extrem unwegsames Gelände.

    Da hab ichs leicht, für meine Dackelbeinhündin ist schon eine normale Wiese oder ein Wegrand extrem unwegsames Gelände. :/


    @Hummel Danke! Ist das Schieben mit der Hand dabei unabdingbar? Das habe ich nämlich nicht hinbekommen, irgendwann aufgegeben und ihr das Rückwärtsgehen dann anders beigebracht. Frei kann ich sie rückwärts auf ein größeres Target schicken, zum Beispiel mit der Hinterhand aufs Balancekissen oder eine Handtuchtreppe hoch. Das haben wir lange so gemacht und machen es auch immer noch nebenher. Aber entgegen aller Vorhersagen ergab das bei ihr irgendwie kaum mehr Gefühl für ihre Hinterbeine, die werden halt immer sehr unkoordiniert durch die Gegend geschmissen. (Davon mache ich später auch noch ein Video.)
    Deshalb wollte ich noch mal versuchen, die Beine einzeln zu benennen und dafür eine neue Bewegung (also vorwärts statt rückwärts) zu nutzen. Irgendwie in der Hoffnung, dass ich es mit einem kompletten Neustart besser hinbekomme/ dass sie mehr nachdenken muss, wenn es eine neue, noch nicht automatisierte Bewegung beinhaltet.
    Was hältst du von der Hilfestellung mit dem Bein-anfassen? Gäbe es da Nachteile?

  • Für den Aufbau bevorzuge ich auch den guten alten Waldspaziergang. Verschiedene Bodentiefen, verschiedene Untergründe, bergauf, bergab, ausbalancieren in den Furchen.


    Richtiges Warm-up vorm Training habe ich noch nicht begonnen, steht aber noch auf der To do Liste. da wir im Augenblick allerdings nur Fuß- und Positionsarbeit machen, vernachlässige ich das noch ein wenig.

  • Ui da sind wir dabei :D mache zwar momentan zu Hause noch nichts mit Zubehör, aber plane mir bei Gelegenheit mal was anzuschaffen.
    Vor allem ein Balance Pad, diese halben Bälle für aufd den Boden & eine Erdnuss möchte ich gerne haben.


    Im Agility arbeiten wir oft an der Sprungtechnik. In-Outs sozusagen. Hier muss sich der Hund nach dem Sprung direkt wieder abdrücken. Das werde ich im Frphjahr dann auch wieder in Angriff nehmen um die Muskulatur wieder zu trainieren für die Saison :-)

  • Da hab ichs leicht, für meine Dackelbeinhündin ist schon eine normale Wiese oder ein Wegrand extrem unwegsames Gelände. :/
    @Hummel Danke! Ist das Schieben mit der Hand dabei unabdingbar? Das habe ich nämlich nicht hinbekommen, irgendwann aufgegeben und ihr das Rückwärtsgehen dann anders beigebracht. Frei kann ich sie rückwärts auf ein größeres Target schicken, zum Beispiel mit der Hinterhand aufs Balancekissen oder eine Handtuchtreppe hoch. Das haben wir lange so gemacht und machen es auch immer noch nebenher. Aber entgegen aller Vorhersagen ergab das bei ihr irgendwie kaum mehr Gefühl für ihre Hinterbeine, die werden halt immer sehr unkoordiniert durch die Gegend geschmissen. (Davon mache ich später auch noch ein Video.)
    Deshalb wollte ich noch mal versuchen, die Beine einzeln zu benennen und dafür eine neue Bewegung (also vorwärts statt rückwärts) zu nutzen. Irgendwie in der Hoffnung, dass ich es mit einem kompletten Neustart besser hinbekomme/ dass sie mehr nachdenken muss, wenn es eine neue, noch nicht automatisierte Bewegung beinhaltet.
    Was hältst du von der Hilfestellung mit dem Bein-anfassen? Gäbe es da Nachteile?

    Nein, erlaubt ist, was hilft!


    Und vielleicht macht es für euch ja auch einfach mehr Sinn, einzelne Beine zu benennen.


    Ich glaube, ihr ist das gezielte Suchen nach dem Target einfach noch nicht bewusst. Viel Erfolg auf jeden Fall.


    Wir machen heute mal wieder ein schönes Sprungtraining.

  • Danke noch mal. So sieht das rückwärts bei uns aus momentan:
    [media]https://youtu.be/11aMxjv70s0[/media]


    Ich bin gespannt, mit welcher Methode ich den Rest jetzt noch hinbekomme. Als ich ihr eben die Mini-Bandagen dran- und abgemacht habe, gab sie mir das rechte Bein sofort in die Hand (ohne, dass ich das wollte.) Die Handbewegung, mir der ich sonst das Target hinlege, scheint also ihr Signal fürs Hochheben geworden zu sein. Das war zwar so nicht geplant, aber da werde ich jetzt versuchen, drauf aufzubauen.


    Die Arbeit mit Therabändern wurde hier noch nicht so groß thematisiert, oder? Muss ich dafür in andere Threads gucken? Wo bekäme man die Bänder am besten her? Sind die zu breit/schwergängig für einen Kleinsthund? (Ich würde natürlich vorher die Physio fragen, ob das was für uns wäre.)

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