Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut - Teil IX

  • Mir widerstrebt es irgendwie, die Hunde länger als nötig in dieser Enge zu lassen. Deswegen gab und gibt es bei mir auch keine Boxen zuhause.Dazu ist mein Auto irgendwie "öffentlich". Also, klar schließe ich es ab. Aber vom Gefühl her, könnte ich sie gleich an einen Baum binden und weggehen :ugly: Ist wohl Quatsch, aber ich habe da ein blödes Gefühl bei.
    ....

    Das ist natürlich ein wichtiger Grund - aber der fällt bei Zwergpudel und kleinem Terrier weg: die haben von der Fläche her im Kombi immer den ganzen Kofferraum gehabt und somit quasi ein "Penthouse" für sich alleine im Auto bei mir *gg Im neuen Van wird´s noch größer (sodaß dann alle 3 reinpassen, getrennt mit Trennwand) - aber die Box kommt erst noch....

    Und wenn ich sie da alleinlasse, kommt immer ne Decke über die Box, sodaß sie nicht gleich entdeckt und belästigt werden, und auch nicht auf die Idee kommen, die Karre zu bewachen und deswegen Passanten anzupöbeln aus dem Hinterhalt :-) Das gibt einem auch ein bissel mehr Privatsphäre, erstens sehen die Leute die Hunde nicht gleich, gaffen dann auch net rein, und zweitens: wer die Hunde nicht sieht, schreit auch nicht gleich nach dem Tierschutz, wenn der Hund 5 Minuten im Auto sitzt.... *gg Gibt ja genügend Verrückte.....

  • Es gibt also keine Horrorszenarien in Deinem Leben?

    Naja - wenn man nur mit allen Horrorszenarien egal welcher geringen Wahrscheinlichkeit plant, darfst Du einerseits weder die Wohnung verlassen (könnt Dich ja einer über den Haufen fahren) noch andererseits in der Wohnung bleiben (könnt ja ne Bombe drauffallen). Und was machste dann - rausgehen oder bleiben? *ggg

    Wenn man nach sowas geht, muß man sich rundum-vollkaskoversichern, und auch da übernehmen Versicherungen nicht alles (mal abgesehen davon, daß das Leben der Familie/des Hundes ja net in dem Sinne versicherbar ist - egal, was die zahlen, macht´s den Menschen/Hund im Zweifel nimmer lebendig).

    Ich denke, man muß halt abschätzen, wie wahrscheinlich was ist (innerhalb der eigenen persönlichen Umgebung und Gegebenheiten!), und dann für sich und seine Situation individuell entscheiden. Ist sicherlich auch nochmal ein Unterschied, ob ich den Hund im Auto lasse und fröhlich ins Kino gehe für n paar Stunden, wo ich keinerlei Möglichkeit habe, mal nach dem Hund zu gucken, oder ob der im Auto vorm Supermarkt auf mich wartet, wo ich im Notfall (welchem überhaupt? Hund ist eingesperrt und in der Box gesichert, und ich parke da sicherlich net bei 30 Grad im Schatten) gerufen werden könnte, bzw. den Hund u.U. im Blick habe oder nach ner Viertelstunde wieder da bin.

    Manche Menschen haben halt kein gutes Gefühl, wenn sie den Hund in Situation xy bringen, für andre liegt das noch im Bereich des Normalen. Aber normalerweise geht man ja bei der Planung auch net von Horrorszenarien aus, ansonsten müßtest für jede Fahrt in den Urlaub schonmal ein Zugtickent präventiv lösen und mitführen, falls die Karre unterwegs plötzlich streikt *gg

  • Hi,
    zur Wohnung: Ich vermute stark, dass eine Wohnungsgesellschaft unfexibel ist, was die Größe eines Hundes betrifft. Da hängt für die organsiatorisch ein Rattenschwanz dran, wer alles zu befragen ist, Entscheidungsbefugnisse,Abstimmung usw.. Die Chance dass die also von vorne herein nein sagen ist relativ groß.
    Andererseits wird sich kaum einer hinstellen und Deinen Hund messen wenn Du einmal eingezogen bist, und keiner beschwert sich. Ein privater Vermieter möglicherweise schon, aber bei einer Genossenschaft eher nein.
    Nur so Gedanken, so was kann man nur nach Bauchgefühl entscheiden. Objektive Parameter gibts nicht. Ich hätte so eine Tendenz was ich machen würde, aber dies muss für niemanden sonst gelten...

    LG

    Mikkki

  • Naja - wenn man nur mit allen Horrorszenarien egal welcher geringen Wahrscheinlichkeit plant, darfst Du einerseits weder die Wohnung verlassen (könnt Dich ja einer über den Haufen fahren) noch andererseits in der Wohnung bleiben (könnt ja ne Bombe drauffallen). Und was machste dann - rausgehen oder bleiben? *ggg
    Wenn man nach sowas geht, muß man sich rundum-vollkaskoversichern, und auch da übernehmen Versicherungen nicht alles (mal abgesehen davon, daß das Leben der Familie/des Hundes ja net in dem Sinne versicherbar ist - egal, was die zahlen, macht´s den Menschen/Hund im Zweifel nimmer lebendig).

    Ich denke, man muß halt abschätzen, wie wahrscheinlich was ist (innerhalb der eigenen persönlichen Umgebung und Gegebenheiten!), und dann für sich und seine Situation individuell entscheiden. Ist sicherlich auch nochmal ein Unterschied, ob ich den Hund im Auto lasse und fröhlich ins Kino gehe für n paar Stunden, wo ich keinerlei Möglichkeit habe, mal nach dem Hund zu gucken, oder ob der im Auto vorm Supermarkt auf mich wartet, wo ich im Notfall (welchem überhaupt? Hund ist eingesperrt und in der Box gesichert, und ich parke da sicherlich net bei 30 Grad im Schatten) gerufen werden könnte, bzw. den Hund u.U. im Blick habe oder nach ner Viertelstunde wieder da bin.

    Manche Menschen haben halt kein gutes Gefühl, wenn sie den Hund in Situation xy bringen, für andre liegt das noch im Bereich des Normalen. Aber normalerweise geht man ja bei der Planung auch net von Horrorszenarien aus, ansonsten müßtest für jede Fahrt in den Urlaub schonmal ein Zugtickent präventiv lösen und mitführen, falls die Karre unterwegs plötzlich streikt *gg

    Ich bin ja nun nicht total daneben. :lachtot:

    Einige haben Angst überfahren, überfallen oder sonst was zu werden, andere vor Krankheiten, Arbeitslosigkeit o. ä.

    Mein Horror besteht halt darin, dass meinem Hund etwas passiert, wo ich nicht drauf einwirken kann. Und 1 Horrorszenario erlaube ich mir. :D

  • @02wotan: ok - EIN Horrorszenario sei Dir gestattet..... :ugly: Jeder hat sein eigenes Laster, warum also kein Horrorszenario *gggg

    Mein Horrorszenario ist übrigens, daß ich unterwegs bin und heimkomme und sehe, daß es einem der Viecherln schon seit geraumer Zeit ganz schlecht geht..... Das sind so die Zeitpunkte, an denen man sich fragt, ob es für die Zeiten, zu denen man arbeitet, nicht doch besser wäre, nen Hundesitter zahlen zu können......Allerdings, als mir das (bislang zum Glück nur) einmal passiert war, war meine Tochter daheim, während ich bis nachts um 1 unterwegs war. Im Schlaf hat sie halt aber auch grad net auf den Hund gucken können. Insofern: muß ich halt hoffen, daß sowas net nochmal passiert, und darauf setzen, daß meine Wuffs (bislang) unverwüstlich waren und sind... Das Risiko jedoch besteht natürilch immer, je älter die Hunde, desto wahrscheinlicher, daß es mal passiert. Fazit: Hund lieber einmal mehr mitnehmen und im Auto warten lassen als ihn lange daheim alleinzulassen - wenn er dabei ist, komm ich mit ihm schneller zum Doc. - Und schon sind wir wieder beim Thema und haben einen Grund gefunden, den Hund mal im Auto alleinzulassen *gg Elegant gelöst, gell? *gggg

  • Wenn Du Hund im Büro mit hast: hast Du echt noch nie im Leben auf dem Hin- oder Heimweg vom Büro getankt oder schnell noch was eingekauft? :-)
    Ich mach das gerne - spart doppelte Fahrten und damit Sprit, und natürlich auch Zeit.

    Nein, hab ich noch nie. Liegt aber auch daran, dass ich sehr vieles in meinem Leben plane, ich bin da so ein Mensch der nichts auf sich zukommen lassen möchte. Von daher verbinde ich Erledigungen wie Tanken (was ich sowieso nur einmal im Monat muss) am Wochenende vor dem Großeinkauf. Genauso wie den Rest, der so anfällt.
    Es kommt schon mal vor, dass ich nach der Arbeit zum Fressnapf fahre, aber auch da kommt mein Hund mit rein- darf sie ja.
    Sprit sparen tu ich ja auch, da ich ja zu Fuß einkaufen gehe (unter der Woche) :lol:

  • @02wotan: ok - EIN Horrorszenario sei Dir gestattet..... :ugly: Jeder hat sein eigenes Laster, warum also kein Horrorszenario *gggg

    Mein Horrorszenario ist übrigens, daß ich unterwegs bin und heimkomme und sehe, daß es einem der Viecherln schon seit geraumer Zeit ganz schlecht geht..... Das sind so die Zeitpunkte, an denen man sich fragt, ob es für die Zeiten, zu denen man arbeitet, nicht doch besser wäre, nen Hundesitter zahlen zu können......Allerdings, als mir das (bislang zum Glück nur) einmal passiert war, war meine Tochter daheim, während ich bis nachts um 1 unterwegs war. Im Schlaf hat sie halt aber auch grad net auf den Hund gucken können. Insofern: muß ich halt hoffen, daß sowas net nochmal passiert, und darauf setzen, daß meine Wuffs (bislang) unverwüstlich waren und sind... Das Risiko jedoch besteht natürilch immer, je älter die Hunde, desto wahrscheinlicher, daß es mal passiert. Fazit: Hund lieber einmal mehr mitnehmen und im Auto warten lassen als ihn lange daheim alleinzulassen - wenn er dabei ist, komm ich mit ihm schneller zum Doc. - Und schon sind wir wieder beim Thema und haben einen Grund gefunden, den Hund mal im Auto alleinzulassen *gg Elegant gelöst, gell? *gggg

    Wenn jemand seinen Hund im Auto lässt und es dem Tier dort gut geht, ist das ja OK. Ist bloss eben nicht meins.

    Bei meiner Katze war der Horror "Auto und Hund". Damit habe ich 17 Jahre mit einer Teilfreigängerin gelebt und es ist nichts passiert. Die Gefahr konnte ich nicht verhindern, Hundeklau schon. :hust:

  • Meine warten regelmäßig im Auto.
    Egal ob beim Training, auf Turnieren, bei Seminaren oder auch im Alltag. Ich fahr nach dem Morgengassi wenn ich die große Runde gedreht habe oder nach einer Trainingseinheit nicht erstmal 15 Kilometer Umweg, um den Hund erstmal zuhause abzusetzen und dann wieder zum Einkaufen zu fahren. Oder auch am Stall ahtte ich nicht immer wen, der Hundesitter spielen konnte, während ich geritten bin oder longiert habe.

    Auch wenn ich Azog mal mit ins Büro nehme, muss er in den Zeiten in denen ich in hygienesensiblen Bereichen unterwegs bin im Auto warten. Ich hab ihn einmal bei Kollegen im Büro gelassen, war keine so gute Idee :lol:

    Azog und ekko schlafen prnizipiell in der Box, da merkt niemand, dass ein Hund im Auto ist. Cardassia ist eher der Typ Wächter, der schon mal anschlägt.

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