• Die Angst in der Klinik, die Narkose, die Schmerzen nach der OP - soll ich meinem (im Moment noch unbeschwerten) Hund das antun, wenn man nicht weiss, ob es alles evtl. noch schlimmer macht ?

    Dein Hund ist erst 10 und noch fit. Da würde ich über das was kommen könnte nicht nachdenken.

    Stell Dir vor Dein Hund lebt mit diesen Knoten - was durchaus vorstellbar ist, da der Krebs unter der Haut ist - noch 4 Jahre. Bis dahin sind die Knoten grösser geworden und dann doch OP oder doch einschläfern.

    Mit der OP hat der Hund eine Chance die Knoten loszuwerden; wie es letztendlich wirklich weiter gehen wird, kann Dir keiner sagen.

  • Ich würde es auch ein bisschen davon abhängig machen wie schnell die Dinger wachsen.
    Meine Hündin hat seit sie ca. 10 ist etliche Beulen bekommen die aber nicht größer werden, deshalb lasse ich es erst gar nicht untersuchen sie hat keine Probleme und ist jetzt 13,5 Jahre alt.
    Meine Meinung ist auch das Krebszellen nicht schlimm sind solange sie nicht ohne ende und sehr schnell wachsen und am besten ist es dann wenn man die in ruhe lässt, unter Umständen motiviert man sie dadurch zum wachsen, wenn ein kleiner Rest zurück bleibt.
    Ein Arzt hat sogar bei Menschen das mal erforscht und sie nach dem Tod untersucht und viele hatten Krebszellen in sich die aber nicht gestört haben der mensch ist einfach an Altersschwäche gestorben. Klar gibt es Fälle wo man eingreifen muss aber es muss eben nicht immer sein.
    Ich finde es gut auch diese Seite in die Entscheidung einzubeziehen.

    Ich denke was das Thema betrifft wird auch von den Medien viel Angst verbreitet und die darf nicht in die Entscheidung einfließen.

  • unsere Hündin hatte Darmkrebs (sie war fast 10) sie war ein pauerpaket , wir haben die op gemacht , sie hat alles gut überstanden , ich würde es immer wieder tun , auch die ältern haben noch Freude am leben , ich hätte mir bestimmt immer vorwürfe gemacht hatte ich es nicht getan

  • Heute waren wir wieder in der Tierklinik. Es wurde ein Bluttest gemacht und die Lunge geröntgt. Die Werte für Leber und Niere waren unauffällig. Das Röntgenbild hat jedoch leider gezeigt, das es bereits Metastasen in der Lunge gibt. Die OP ist somit abgesagt.

    Frieda hatte in letzter Zeit vermehrt gehustet, was nun wohl doch auch mit dem Krebs in Zusammenhang steht. Sie hat Medikamente bekommen, die den Husten lindern sollen und wir sollen die Ernährung etwas umstellen, auf Kohlehydratarm. Da wir für die Hunde selber kochen ist das ja auch kein Problem.

    Nun ist uns die Entscheidung also abgenommen worden. Die Ärztin gibt ihr noch ca. 6 Monate. Wenn ich meinen fröhlichen Hund so vor mir sehe, kann ich es kaum glauben. Die Zeit wird zeigen, wie es weitergeht. Wir werden alles tun, dass Frieda sich auf keinen Fall irgendwie quälen muss.

    Es wird sicher sehr schwer werden...

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