Ratlos..
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Wenn ihr sie erst seit April habt und die Probleme vor 4-5 Monaten anfingen ist es sehr wahrscheinlich, dass der Juckreiz mit der Ernährung zusammenhängt.
Nimm dir den Tipp von @ Dackelbenny zu Herzen und füttere mal weniger Fleisch und mehr Gemüse / Kohlehydrate. Du kannst auch Haferflocken beimischen oder Nudeln, sind sehr gehaltvoll, damit der Hund zunimmt.
Wenn die Kleine aus Rumänien kommt, ist sie ernährungstechnisch vermutlich nicht gerade verwöhnt worden, d.h. es könnte durchaus sein, dass ihr Organismus mit der fleischlastigen Ernährung überfordert ist.
Ich würde sie die nächste Woche mit einem Drittel der bisherigen Tagesration Fleisch füttern und den Rest dazu kochen. Und keine Kauartikel. Alternativ könnten es noch ein Befall mit Demodex-Milben sein, ist darauf mal getestet worden?
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Hallo,
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Momentan bekommt sie Lamm und Süßkartoffel.
Und noch die ganzen Sachen von der THP mit Vitalpilzen, Darmkapseln und Co oder nicht?
Wenn ja, bist Du ja schon wieder bei zig Einzelkomponenten, je nachdem, was da alles drin ist. Kennst Du z. B. die Inhaltsstoffe von den Darmkapseln?
LG, Chris
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Ich würde auch zunächst einmal die ganz klassische Ausschluss-Diät machen - und dabei alles an Kapseln, Vitalpilzen, Pülverchen und Co weglassen.
Ich hab auch schon einige Allergiker-Hunde gehabt und nach reichlich diagnostischem Brimbosium hat uns jedes Mal erst eine konsequent durchgeführte Ausschlussdiät zu einem beschwerdefreien Hund gebracht.
Hier gibts einen Info-Thread zum Thema Ausschlussdiät:
Die Ausschlussdiät - Infos und persönliche Erfahrungen@AnnetteV hat das Allergiker-Tagebuch schon empfohlen, dazu kann ich auch nur raten, es gibt von Laboklin sogar ein Fertiges, das kann Dein TA Dir dort (kostenlos) bestellen.
LG, Chris
Ja das dachte ich mir auch schon, die ganzen Kapseln usw. sind mit Sicherheit super, aber ob es nicht einfach zu viel auf einmal für sie ist. Ich werde es mal versuchen alles wegzulassen und eine Ausschlussdiät zu machen. Ich bin bisher nur sehr zurückhaltend damit gewesen, da meine THP meinte, die Kleine würde neue Allergien entwickeln, deshalb lieber etwas abwechseln. Aber hat ja ohnehin bisher nicht geholfen...Danke für deine Tipps!
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Erst mal finde ich es super, was du bisher alles unternommen hast.

Allerdings ist ja schon viel rumgedoktort worden und das Immunsystem wurde mit allem möglichen bombardiert, inklusive Kortison.
Versuch es am besten wirklich erst mal mit nur wenigen Komponenten ohne Zusätze, evtl. noch Biotin, ein Mangel daran kann auch zu Juckreiz führen.
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Es ist wirklich enorm wichtig, dass nur eine einzige Komponente in den Hund kommt, wenn Du eine Ausschlussdiät machst. Diese ist für so ein geschundenes Immunsystem in sich schon komplex genug.
Wenn Du eine Ausschlussdiät machst, musst Du die Hand dafür ins Feuer legen können, dass der Hund währenddessen nichts - aber auch wirklich gar nichts - anderes isst, als die eine einzige Komponente (später hoffentlich die verschiedenen Komponenten, die er nachweislich verträgt) als das, was Du ihm gibst. Jegliche Art von Fertigfutter (Trockenfutter und Nassfutter und was es noch dazwischen gibt) besteht aus sehr vielen verschiedenen Komponenten und ist dafür deshalb nicht geeignet. Jeder Keks, jedes Gewürz, jeder 'gesunde' Zusatz, jedes Pülverchen und Säftchen, jedes noch so kleine 'Aber-es-ist-doch-nur-ein-kleines-Stück' wirft Dich während der Ausschlussdiät zurück an den Anfang und verlängert das Leiden des Hundes unnötig. Der Körper Deines Hundes sollte endlich die Chance erhalten, sich zu erholen und zur Ruhe zu kommen. Es schadet dem Hund mehr, ihm ungeeignetes Futter zu geben (egal wie 'toll' es in der Zusammensetzung oder als 'Unterstützung' auch sein soll und bei anderen Hunden sicher sein kann), als ihm das zu füttern, was er auch tatsächlich verträgt.
Sogenannte Allergikerfutter enthalten oft speziell behandelte Inhaltsstoffe, die Allergikern helfen können, es aber nicht in jedem Fall tun müssen. Ein Futter kann nur gut oder schlecht für einen bestimmten Hund sein. Wenn mein Hund zum Beispiel Trockenfutter generell nicht verträgt, kann ich ihm noch so lange das beste Spitzen-Premium-Trockenfutter füttern und dem Hund damit trotzdem schaden.
Häufig verträgt ein Hund das, was bereits seine Mutter und er dann auch als Welpe bekommen hat. Das kann bei Strassen- oder Auslandhunden durchaus altes, trockenes Brot, Pasta und Ähnliches sein, wobei ich damit jetzt nicht unbedingt eine Ausschlussdiät anfangen würde (zu viele verschiedene Komponentnen), wenn nicht bereits bekannt ist, dass der Hund das verträgt. Verträglichkeiten, bzw. Unverträglichkeiten sind individuell. Es hilft nichts, wenn ich Dir mein Futter als das Beste anpreise, weil mein Hund es verträgt. Deiner muss damit klarkommen. Genau dabei hilft die Ausschlussdiät: sie zeigt Dir, was der Körper Deines Hundes verarbeiten kann und was ihn krank macht. Aber sie kann nur funktionieren, wenn man währenddessen hundert Prozent konsequent ist.
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Hunde, die aus dem Ausland kommen, werden vor der Ausreise in der Regel zugedröhnt mit einer Menge Chemie (Nervengifte gegen Ektoparasiten, Wurmkuren, neuerdings wird dort auch gern Bravecto oder Nexguard in den Hund gegeben) hinzu kommt meist auch noch eine 6-fach-Impfung mit Impfverstärker und Allergieauslöser Aluminiumhydroxid, die dann der Supergau für den Organismus ist, der aufgrund der Bedingungen in den dortigen Tierheimen (z.B. hoher Infektionsdruck, Befall mit Giardien und allen möglichen anderen Darm-Parasiten etc.) und dem meist schlechten Futter ohnehin geschwächt ist. Es ist nicht überraschend (bzw. für mich eher normal), dass dann Allergien ausgebildet werden. Häufig ist die Darmschleimhaut dieser Hunde nicht intakt, sondern durchlässig, so dass sich durch den Übertritt von Bestandteilen aus der Nahrung in den Hundekörper immer weitere Allergene bilden. Das macht es so schwierig, längerfristig Nahrung zu finden, die verträglich ist.
Ich habe bei meinen Hunden viel mit Bioresonanz gemacht (Test und sehr erfolgreiche Behandlungen), allerdings war nicht jeder Test zuverlässig bzw. jeder Therapeut absolut fähig, das richtige Ergebnis zu ermitteln. Ich würde daher ggf. noch einen zweiten Test bei einem anderen erfahrenen Therapeuten machen lassen.
Nur, um einen Anhaltspunkt zu haben, womit Du die Ausschlussdiät beginnen und dann ausweiten kannst.
Futtermittelallergien sind das eine, Umweltallergien das andere. Dagegen kann man oft nur wenig ausrichten, da man den Belastungen einfach nicht ganz aus dem Weg gehen kann. Dagegen könnte man u.U. eine Desensibilisierung versuchen. Bei mir selbst wurden Allergien mal mit Bioresonanz gelöscht, allerdings weiß ich nicht, ob das beim Hund auch funktioniert - bisher hat kein Therapeut davon gesprochen. Ich musste dafür auch die Allergene einige Wochen komplett meiden, was bei Umweltallergenen ja nicht möglich ist.
Aber wenn man weiß, was es ist, ist man natürlich schon ein Stück weiter. Ich musste bei den Hunden z.B. auch in jedem Zimmer für einige Tage leere Teefilter (die nehmen Staub und andere Stoffe in der Luft gut auf) aufhängen, die dann getestet wurden, um zu sehen, ob bzw. in welchem Raum etwas Allergenes ist.
Ganz wichtig ist natürlich bei Futtermittelallergien, die Darmschleimhaut so weit zu stabilisieren, dass sie keine Nahrungspartikelchen mehr durchlässt. Dafür sind tatsächlich der Vitalpilz Hericium oder Beta Glucan hilfreich. Aber selbstverständlich muss man im Rahmen einer Ausschlussdiät zuallererst auf alles Weitere verzichten.
Wenn's mein Hund wäre, der so sehr leiden würde, und Cortison geholfen hätte, dann würde ich nach einem weiteren Bioresonanztest erst mal wieder Cortison geben. Das kann man ja nach eingetretener Besserung vorsichtig herunterdosieren, bis man dem Hund auf andere Weise helfen kann, wenn man mehr herausgefunden hat. Und wenn man nicht alle Allergene herausfindet/beseitigen kann, dann ist ein Leben mit einem dauerhaften Minimum an Cortison (und dadurch bedingt ggf. etwas verkürzt) sicherlich besser als gar kein Leben, wie es der TA angesprochen hat ...
Gute Besserung für die Kleine und viel Glück
VG Petra -
Mit Hilfe von THP kann man in einigen Dingen schon viel erreichen. Aber wenn ich hier lese, dass der Hund weitere Allergien entwickeln kann, wenn man das Futter umstellt ist absoluter Quatsch. Vielleicht sollte die THP sich mal darüber informieren was eine Allergie eigentlich ist. Nämlich eine Reaktion des Körpers. Da der Körper deines Hundes im Moment schon massiv auf irgendwas reagiert, können keine weitere Allergien auftreten, weil diese schon vorhanden ist. Aber egal!!!
Mein Gedankengang geht jetzt sogar dahin den Hund mal über 24-36 Stunden nicht zu füttern und zu beobachten, ob die Symptome schwächer werden. Danach würde ich dann anfangen für ein paar Tage wirklich nur ein bestimmtes Gemüse abgekocht zu füttern und auch hier die Reaktion zu beobachten.
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Hunde, die aus dem Ausland kommen, werden vor der Ausreise in der Regel zugedröhnt mit einer Menge Chemie (Nervengifte gegen Ektoparasiten, Wurmkuren, neuerdings wird dort auch gern Bravecto oder Nexguard in den Hund gegeben) hinzu kommt meist auch noch eine 6-fach-Impfung mit Impfverstärker und Allergieauslöser Aluminiumhydroxid, die dann der Supergau für den Organismus ist, der aufgrund der Bedingungen in den dortigen Tierheimen (z.B. hoher Infektionsdruck, Befall mit Giardien und allen möglichen anderen Darm-Parasiten etc.) und dem meist schlechten Futter ohnehin geschwächt ist. Es ist nicht überraschend (bzw. für mich eher normal), dass dann Allergien ausgebildet werden. Häufig ist die Darmschleimhaut dieser Hunde nicht intakt, sondern durchlässig, so dass sich durch den Übertritt von Bestandteilen aus der Nahrung in den Hundekörper immer weitere Allergene bilden. Das macht es so schwierig, längerfristig Nahrung zu finden, die verträglich ist.
Gibts für diese 'interessante' Theorie auch wissenschaftliche Studien? Die würden mich nämlich brennend interessieren.
Ganz wichtig ist natürlich bei Futtermittelallergien, die Darmschleimhaut so weit zu stabilisieren, dass sie keine Nahrungspartikelchen mehr durchlässt. Dafür sind tatsächlich der Vitalpilz Hericium oder Beta Glucan hilfreich. Aber selbstverständlich muss man im Rahmen einer Ausschlussdiät zuallererst auf alles Weitere verzichten.
Genau auf solche - sicher gut gemeinten - Ratschläge, was Pülverchen und andere Heilmittel betrifft, würde ich verzichten. Die können meinetwegen dann zum Einsatz kommen, wenn dem Hund überhaupt schon mal vernünftig den Magen gefüllt werden kann und zwar mit Komponenten, die er nachweislich auch verträgt. Vorher würde ich darauf in jedem Fall verzichten.
Wenn's mein Hund wäre, der so sehr leiden würde, und Cortison geholfen hätte, dann würde ich nach einem weiteren Bioresonanztest erst mal wieder Cortison geben.
Aha - den Hund erst mit Scharlatanerie kurieren wollen und dann, wenns nicht per Zufall funktionieren sollte, doch zum Hammer greifen?
Ich würde, wie gesagt, erst einmal eine vernünftige Ausschlussdiät machen, bevor ich aus Verzweiflung zu solch fragwürdigen Methoden und Mittelchen greife.
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Sag' mal, haben sie Dich gebissen, oder was ? Was soll denn dieser aggressive Ton, nur weil meine Ansicht der Deinen nicht entspricht ? Du hast im Übrigen offensichtlich auch nur herausgelesen, was Du lesen wolltest. Denn alles gelesen hast Du definitiv nicht ! Das, was Du mir da weiter unten unterstellst, habe ich überhaupt nicht geschrieben und finde Deine Unterstellungen ziemlich unverschämt.
Wenn Du über die Behandlung von Auslandshunden vor der Ausreise, von den Zuständen in den meisten ausländischen Tierheimen und Tötungsstationen sowie von den Wirkungen von Aluminiumhydroxid und über die Entstehung von Futtermittelallergien keine Ahnung hast, dann belies' Dich halt. Nach einem solchen Post werde ich Dich sicherlich nicht noch darüber aufklären.
Gibts für diese 'interessante' Theorie auch wissenschaftliche Studien? Die würden mich nämlich brennend interessieren.
Genau auf solche - sicher gut gemeinten - Ratschläge, was Pülverchen und andere Heilmittel betrifft, würde ich verzichten. Die können meinetwegen dann zum Einsatz kommen, wenn dem Hund überhaupt schon mal vernünftig den Magen gefüllt werden kann und zwar mit Komponenten, die er nachweislich auch verträgt. Vorher würde ich darauf in jedem Fall verzichten.
Aha - den Hund erst mit Scharlatanerie kurieren wollen und dann, wenns nicht per Zufall funktionieren sollte, doch zum Hammer greifen?
Ich würde, wie gesagt, erst einmal eine vernünftige Ausschlussdiät machen, bevor ich aus Verzweiflung zu solch fragwürdigen Methoden und Mittelchen greife. -
Bei einem solch heftigen Krankheitsbild würde ich Dir dringend zu einem Dermatologen raten. Viele Tierkliniken haben diese Fachrichtung in ihrem Angebot. Ausschlußdiät, jetzt auf die Schnelle natürlich erst mal begleitet von lindernden Medikamenten und dann eventuelle weiterführende Diagnostik kann Dir nur diese Fachrichtung bieten. Bitte nicht herumexperimentieren, das kann alles nur schlimmer machen. Laßt Euch helfen, denn wenn man keine Erfahrung mit einem an Allergien leidenden Hund hat, irrt man nur durch irgendwelche Vermutungen. Diese Hölle haben wir auch durch. Das Wichtigste ist eine gesicherte Diagnose und nicht eine rumdoktorei an Symptomen.
Ich wünsche Eurer armen Maus alles Gute.
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