Wer hat hier keinen Anstand?
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Ich habe irgendwann aufgehört zu lesen und bin wieder gegen Ende des Threads eingestiegen.
Oh man... ... ja, es ist doof gelaufen und ich hätte meinen Hund auch auf jeden Fall immer auf der abgewandten Seite geführt(zu dem Ort der Ablenkung).
Und ne, ich finde es auch nicht okay, dass der kleine Hund immer wieder Terror gemacht hat - ich glaube auch Kleinhundebesitzer würden es nicht gut finden, wenn sie immer einen Großhund treffen würden, der geifernd in der Leine auf sie zuzerrt - und dann auch offenbar nichts weiter gemacht wird(den kleinen Hund blocken z.B.).
Zoey wurde z.B. als junger Hund öfter angegangen und von einer Hündin besonders - da gibt es auch noch eine andere, die farblich und von der Statur ähnlich ist - und auch die hatte unsere Hündin früher mal angemacht.
Resultat - unsere Hündin geht nun an die Decke, wenn sie die sieht.
Also auch der jüngere Hund von @charly2802 könnte evtl. negativ beeinflusst werden... .Ich stelle mich in den Fällen, wo unsere Hündin nach vorne geht dann davor, blocke/lenke sie ab/gehe - oder gehe halt gleich frühzeitig in eine andere Richtung.
Von großen Hunden wird so oft erwartet, dass sie alles über sich eregehen lassen sollen - während kleinen Hunden oft ihre 'Unsicherheit' zugestanden wird - somit hätte der Fahrradfahrer durchaus auch einmal Rücksicht nehmen können und evtl. auch mal nen Bogen machen können etc. .
Das mit dem "Die Leine rutscht aus der Hand" war vermutlich was im Eifer des Gefechtes und der Emotionen - in der Realität würde man sowas ja (hoffentlich) nie absichtlich machen. ;-)
Nicht okay - aber ja, wenn man so sauer war... .Ich würde auch versuchen das einfach jetzt mal abzuhaken... - wenn Dir danach ist, könntest Du ja nochmal das Gespräch suchen... ansonsten eben versuchen die Situation in Zukunft (noch mehr) zu vermeiden.
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Hi,
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ich kenne einige fälle die sind schwerwiegender als dass man sich einfach davor stellen kann und gut ist. und die probleme haben manchmal auch schon bestanden bevor der hund übernommen wurde.
wenn wir ein verhalten mit einer sehr langen verstärkungsgeschichte haben, dann lässt sich dieses problem nicht so schnell einfach verändern. das braucht zeit.
ich seh aber nicht ein warum der kleinhundehalter nicht sowieso grossen abstand zu anderen hunden hält, das würde auch das training der leinenpöbelei vereinfachen. oder sonst einfach hund auf den arm und gut ist.
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"Einfach davorstellen" ist ja nicht gemeint. Unsere bleibt dann auch (noch) nicht ruhig, aber ich blocke und sie kann dann auch nicht nach vorne gehen - darum geht's ja auch - dass man zeigt, dass man sich einfach bemüht und nicht nur den Hund weiterschleift oder halt mal irgendwo 'hinschiebt'.
Es kann eben auch einfach sein, dass nie mit dem Hund trainiert wurde und der Besitzer auch keine Lust hat.
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Bei uns gibt's nen Dackel, der kläfft unsere immer an und die Besitzer grinsen nur um meinen: "Na, Frühstück(also für unsere soll der Dackel das Frühstück sein)?" und ziehen den Dackel weiter..
Ja, super.-_-
Aber unsere muss immer schön brav bleiben... sowas macht einem das eigene Training auch einfach oft kaputt.
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ja, aber körperblock finde ich, je nach grund für die leinenpöbelei, auch nicht zielführend. den verunsicherten hund noch mehr verunsichern kann doch nicht der richtige weg sein.
ich kenne auch solche kleinhundehalter, der hund ist total gestresst am bellen, und die halter finden es noch lustig oder es kümmert sie nicht. das finde ich eine totale quälerei. ein hund sollte nicht jeden tag so viel stress ertragen müssen. und die menschen findens noch lustig.
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"Einfach davorstellen" ist ja nicht gemeint. Unsere bleibt dann auch (noch) nicht ruhig, aber ich blocke und sie kann dann auch nicht nach vorne gehen - darum geht's ja auch - dass man zeigt, dass man sich einfach bemüht und nicht nur den Hund weiterschleift oder halt mal irgendwo 'hinschiebt'.
Mir ist ehrlich gesagt völlig egal, ob sich einer bemüht. Hauptsache er kann seinen Hund/seine Hunde festhalten und ich komme aus der Situation raus, ohne dass was passiert.
Ich hab mit der Erziehung des anderen Hundes herzlich wenig zu tun und ich selbst versuche, meine eigenen Hunde gut durch die Situation zu bringen.
Richtig dumme Vorfälle erlebe ich allerdings super selten. Einfach, weil man sich hier gegenseitig gut aus dem Weg geht. Solche Fälle wie im Eingangspost beschrieben erlebe ich (zum Glück) so gut wie nie und da meine Hündin mittlerweile bei Einhaltung eines gewissen Abstandes sehr gesittet bei Hundesichtung bleibt, haben wir meist keine Probleme. Ich blocke da auch nix, um mein Bemühen zu zeigen, falls doch mal einer zu nahe kommt (außer vielleicht den Fremdhund). Hat null Effekt, bringt Unruhe rein und wenn sie loskeift, ist das Kind eh schon in den Brunnen gefallen...also schnell weg aus der Situation. Dabei ist es mir herzlich egal, was der andere HH von mir denkt. -
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"Einfach davorstellen" ist ja nicht gemeint. Unsere bleibt dann auch (noch) nicht ruhig, aber ich blocke und sie kann dann auch nicht nach vorne gehen - darum geht's ja auch - dass man zeigt, dass man sich einfach bemüht und nicht nur den Hund weiterschleift oder halt mal irgendwo 'hinschiebt'.
Es kann eben auch einfach sein, dass nie mit dem Hund trainiert wurde und der Besitzer auch keine Lust hat.
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Bei uns gibt's nen Dackel, der kläfft unsere immer an und die Besitzer grinsen nur um meinen: "Na, Frühstück(also für unsere soll der Dackel das Frühstück sein)?" und ziehen den Dackel weiter..
Ja, super.-_-
Aber unsere muss immer schön brav bleiben... sowas macht einem das eigene Training auch einfach oft kaputt.
Das versteh ich nicht
Was macht euer Training kaputt? -
Ok, dazu muss ich sagen, dass unser Block auch gleichzeitig positiv aufgebaut ist - d.h. eigentlich verunsichert es den Hund ja die Nähe und das 'davorstellen' allerdings haben wir eben gegenkonditioniert, dass es was nettes bedeutet.
Weniger Stress und dann noch ne Belohnung.
Gleichzeitig lenken wir dann in die andere Richtung um.Untrainiert hat das natürlich nicht denselben Effekt.
Mir ist es nicht egal, ob sich jemand bemüht und guten Willen zeigt - oder seinen keifenden Hund irgendwie weiterzerrt, vorzugsweise am Halsband(oder auch gerne mal am Ohr), oder auf Kleinhunde bezogen - der Flexi mal nachgetrabt kommt, während der Hund Terror macht und dann irgendwas sagt wie: "Jetzt sei doch mal still, du... ." säuselt.
Ob die das umgekehrt auch so locker nehmen würden?Letztens z.B. kam mir jmd. mit kleinem Hund entgegen, ich habe Zoey wie immer auf die andere Seite genommen und ihre Aufmerksamkeit geholt und die Frau hat den Hund auch hinter sich genommen, ist stehengeblieben und man hat gesehen, dass sie auch mit dem Hund kommuniziert hat und gewartet hat, das wir vorbei gegangen sind.
Oder ein anderer letzens ist mit Clicker an uns vorbeigegangen.
Ich schrieb schon mal - Zoey wurde früher oft angemotzt und hat immer was auf den Deckel bekommen - auch oft, wenn sie einfach nur irgendwo mit uns langgegangen ist schoß irgendwo ein Hund kläffend hervor.
Wir haben stets belohnt, dass sie ruhig geblieben ist - und DENNOCH hat sie irgendwann angefangen sich nicht mehr einfach anmotzen lassen zu wollen und fing auch mal an Gegenzustänkern.
Das macht unser Training eben kaputt - dieses angekläfft werden ohne Management vom Besitzer - denn die Hunde kommen uns halt auch z.T. einfach Nahe - oder noch besser - bleiben stehen!Wie hier auch schon jmd. schrieb - wenn der Hund einfach oftmals angemotzt wurde - nicht immer haben alle das Glück, dass der Hund das nicht 'ernst' nimmt.
(Sonst könnten ja auch alle Kleinhunde gelassen sein, wenn sie von größeren angemotzt werden - aber viele haben eben schlechte Erfahrungen sammeln müssen - die Größe des Hundes sagt da nicht unbedingt was aus)Es macht es einfach 'erträglicher', wenn ich sehe, dass jmd. auch mit seinem Hund trainiert - es ist also einfach ein subjektiv besseres Gefühl - denn es gibt dann die Hoffnung, dass man sich vielleicht eines Tages ohne Terror begegnen kann.
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Ok, dazu muss ich sagen, dass unser Block auch gleichzeitig positiv aufgebaut ist - d.h. eigentlich verunsichert es den Hund ja die Nähe und das 'davorstellen' allerdings haben wir eben gegenkonditioniert, dass es was nettes bedeutet.
Weniger Stress und dann noch ne Belohnung.
Gleichzeitig lenken wir dann in die andere Richtung um.Untrainiert hat das natürlich nicht denselben Effekt.
Mir ist es nicht egal, ob sich jemand bemüht und guten Willen zeigt - oder seinen keifenden Hund irgendwie weiterzerrt, vorzugsweise am Halsband(oder auch gerne mal am Ohr), oder auf Kleinhunde bezogen - der Flexi mal nachgetrabt kommt, während der Hund Terror macht und dann irgendwas sagt wie: "Jetzt sei doch mal still, du... ." säuselt.
Ob die das umgekehrt auch so locker nehmen würden?Letztens z.B. kam mir jmd. mit kleinem Hund entgegen, ich habe Zoey wie immer auf die andere Seite genommen und ihre Aufmerksamkeit geholt und die Frau hat den Hund auch hinter sich genommen, ist stehengeblieben und man hat gesehen, dass sie auch mit dem Hund kommuniziert hat und gewartet hat, das wir vorbei gegangen sind.
Oder ein anderer letzens ist mit Clicker an uns vorbeigegangen.
Ich schrieb schon mal - Zoey wurde früher oft angemotzt und hat immer was auf den Deckel bekommen - auch oft, wenn sie einfach nur irgendwo mit uns langgegangen ist schoß irgendwo ein Hund kläffend hervor.
Wir haben stets belohnt, dass sie ruhig geblieben ist - und DENNOCH hat sie irgendwann angefangen sich nicht mehr einfach anmotzen lassen zu wollen und fing auch mal an Gegenzustänkern.
Das macht unser Training eben kaputt - dieses angekläfft werden ohne Management vom Besitzer - denn die Hunde kommen uns halt auch z.T. einfach Nahe - oder noch besser - bleiben stehen!Wie hier auch schon jmd. schrieb - wenn der Hund einfach oftmals angemotzt wurde - nicht immer haben alle das Glück, dass der Hund das nicht 'ernst' nimmt.
(Sonst könnten ja auch alle Kleinhunde gelassen sein, wenn sie von größeren angemotzt werden - aber viele haben eben schlechte Erfahrungen sammeln müssen - die Größe des Hundes sagt da nicht unbedingt was aus)Es macht es einfach 'erträglicher', wenn ich sehe, dass jmd. auch mit seinem Hund trainiert - es ist also einfach ein subjektiv besseres Gefühl - denn es gibt dann die Hoffnung, dass man sich vielleicht eines Tages ohne Terror begegnen kann.
das ist doch gequirlte Sch...
Interpretiert nicht so viel in den Hund rein, gebt ihm vor, wie er sich zu verhalten hat, positiv !
Und seid Vorbild!
Aus die Maus. -
Ich glaube bei Dir läuft wohl was verqueer, woher die Unhöflichkeit?
Deine Meinung in allen Ehren, aber Deine Ausdrucksweise lässt zu wünschen übrig.Nein, ich 'gebe nicht vor' - ich bestärke das, was mir an seinem Verhalten gefällt - und was eben nicht, versuche ich umzulenken und ne Alterntive aufzubauen.
Für mich ist z.B. hinten Runterdrücken um den Hund ins Sitz zu befördern nicht positiv - auch wenn man danach evtl. belohnt.
Aber dann hätte ich es ihm ja "richtig vorgegeben". Hm?
Und ja - ich gehe an pöbelnden Hunden vorbei - aber es ist nun mal so, dass Hunde, die früher viel gemobbt wurden, auch oft ne Tendenz haben später selbst zu welchen zu werden, da kann man noch so unbeeindruckt vorbeigehen. Ein Hund hat eben auch Gefühle.
Und sag' das doch auch den Kleinhundebesitzern.
Die sollen nicht soviel reininterpretieren, dass ihre Hunde Angst hätten.
Die sollen einfach ihre Klappe halten und positiv weitergehen... .Also echt... .
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Und sag' das doch auch den Kleinhundebesitzern.
Die sollen einfach ihre Klappe halten und positiv weitergehen... .Das tue ich tatsächlich, solange der andere Hund an der Leine ist. Da kann der sich noch so aufführen. Wer nicht an uns ran kommt, der hat uns nicht zu interessieren. Aber das habe ich dir eh schon ca. tausend mal erklärt.

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