• Ja, also ich habe unregelmäßig gefüttert, allerdings jetzt mit dem Nassfutter nicht. Im Moment gebe ich ihr mehrere kleinere Mahlzeiten. Die Ernährungsberaterin hat mir eben die unterschiedlichen Fütterungszeiten empfohlen und slippery elm bark- was allerdings nicht viel geholfen hat.

  • Schwierige Frage mit dem TA, also meine Erfahrungen sind da durchwachsen. IBD zum Beispiel ist ja eine Ausschlussdiagnose. Das heißt, man probiert selbst nach Blutbildern, Kotuntersuchung, Ultraschall und was nicht allem immer noch weiter rum mit Futter, Futterzusätzen, TA-Futter, Ausschlussdiät... nur dann eben unter fachkundiger Anleitung. Wenn man da eine gute Adresse erwischt, dann hilft diese Anleitung vermutlich auch sehr bei der Diagnosefindung. Schaden tut es aber auf jeden Fall nicht. :) Und gerade da sie ja jetzt akut Schmerzen hat, würde ich auch guten Gewissens mal durchchecken lassen.

  • Ich habe sie vor knapp 2 Jahre von einer Züchterin übernommen (Daja ist ein Zwergrauhaardackel, 8 Jahre alt) war früher Zuchthund

    Wenn die Hündin 6 Jahre lang von Trofu ernährt wurde, sind sämtliche vorhandenen Bakterienstämme auf Trofu geprägt. Falls die Züchterin grundsätzlich alle ihre Hunde mit Trofu ernährt hat, werden diese speziellen Darmbakterien über Generationen weitergegeben.
    Das hat auch seinen Grund: Für die Welpen ist es am einfachsten, mit Bakterien, die von der Mutter stammen, weiterzumachen.
    Es bedeutet, wenn die Mutterhündin gut mit dem Trofu zurecht kommt, können es in der Regel auch ihre Welpen und deren Welpen.
    Wenn möglich, frag mal nach bei der Züchterin.

    Eine Ernährungsumstellung auf Barf könnte unter Umständen den Trofu-gewöhnten Darmbakterien ihren Lebensraum madig gemacht haben....und diese sind im Laufe der Wochen sehr beleidigt einfach verschwunden ;)
    Ergebnis: Eine andere Bakterienwelt ist eingezogen.....zusammen mit Bauchgrummeln und anderen Verdauungsbeschwerden. So eine Umstellung schaffen möglicherweise viele Hunde ohne Probleme, aber viele auch nicht. Manche nie.

    Es kann also sinnvoll sein, wieder das zu füttern, was die Hündin über viele Jahre vermutlich ohne Probleme gefressen hat oder du versuchst eine langsame, sehr schonende Umstellung.

  • Es kam dann immer weider zu schleimigem Durchfällen, morgendlichem Erbrechen, nächtliches Schmatzen. Nachdem ich ca. 4 Monate alles mögliche probiert habe

    Auch wenn`s schwer fällt, aber das Projekt "Barf" würde ich lassen. Das Verdauungssystem des Hundes zeigt eigentlich sehr deutlich, dass es mit der Rohfütterung überfordert ist. Vermutlich ist es auch mit "alles mögliche" überfordert.
    Der Hund ist 8 Jahre alt. Das wäre jetzt beim Dackel nicht zu alt für eine Ernährungsumstellung, aber es klappt eben nicht immer, so wie man sich das vorstellt. Übers Knie würde ich nichts brechen wollen.
    Wenn der Hund jetzt z.B. 6 Jahre an Hills und Co. gewöhnt war, dann könnte man sich überlegen, vielleicht auf ein eher hochwertiges Trofu umzustellen.
    Wie gesagt, ich würde mal nachfragen, was den Zuchthündinnen gefüttert wird. Ein seriöser Züchter wird das auch beantworten können.

    Diese Darmgeschichten können auf Dauer ziemlich verunsichern. Man kann sich von Diagnose zu Diagnose immer mehr verwirren lassen und landet irgendwann bei Ausschlussdiäten und Darmspiegelungen. Manchmal lohnt es tatsächlich, wieder das zu füttern, was schon mal vertragen wurde :smile:

  • mit dem barfen habe ich eh schon abgeschlossen. Macht keinen Sinn. Ich habe eigentlich gehofft dass sie nun das terra canis verträgt. Das finde ich ziemlich gut. Ich weiß, dass sie bei der Züchterin happy dog bekommen hat. Finde ich allerdings nicht wirklich hochwertig. Ich werde wohl tatsächlich nochmal bei ihr nachfragen. Ob daja damals schon Probleme hatte.
    Danke.

  • Du schreibst nicht, wie du rohgefütterst hast, da gibt es ja auch x-verschiedene Arten.
    Ich würde an deiner Stelle ein Fütterungstagebuch anfangen, genau aufschreiben, was wann gefüttert wurde, welche Leckerlis, hat sie draußen was gefressen, hatte sie Stress etc. etc.
    Und erstmal nur eine Sorte Terra Canis füttern, wenn diese Sorte problemlos vertragen wird, einige Tage später eine andere ausprobieren. Vielleicht ergeben sich da erste Hinweise.
    Eine Unverträglichkeit kann gegen eine Fleischsorte, aber auch gegen jegliche sonstige Zutat bestehen, vielleicht einige Tage nur Dosen mit purem Fleisch füttern.

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