Junghund alleine lassen - Worauf achten / Wie sollte das Training aussehen?
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Hallo liebe Dog Forum Mitglieder,
wie habt ihr bei eurem Welpen/ Junghund ( mittlerweile 4 Monate, fast 5 ) das Training angefangen eure(n) Hund/ Hündin alleine zu lassen?
Gibt es gute Tipps von euch?
Ich trainiere manchmal das alleine sein zwischen den Räumen.
Ich benutze das Kommando Tschüss und gehe dann für ein paar Minuten aus dem Raum.
Aber dann ist das Gejaule groß. Ich habe leider einen jaulenden Welpen :-/
Einige die ich beim Gassi gehen getroffen haben, haben mir erzählt ihr Hund hätte nie gejault und war ganz ruhig von Anfang an.
Nun, meine hört leider nicht auf und es wird dann intensiver & ich wohne in einem Mietshaus was das ganze erschwert.Habt ihr gute Ratschläge für mich?
Wäre euch sehr dankbar!
Christina
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Huhu :)
wohnst du denn in einer Mietwohnung oder einem Haus?
Da bleibt nichts anderes, als Geduld und viel üben. Du machst ja schon den richtigen Schritt. -
Wir wohnen in einer Mietwohnung. Ich habe die Nachbarn auch schon darauf vorbereitet und Ihnen gesagt das bald der Tag kommen wird, wo es auch ein wenig lauter werden kann :-) Die Nachbarn neben mir haben eigentlich verständnisvoll reagiert.
Der nächste Schritt den ich machen wollte wäre der, das ich dann zum Mittag zu meinen Eltern rüber gehe ( die wohnen nebenan ) und somit mal ganz die Wohnung für 20 Minuten verlassen würde.
Gut?
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Ich würde dem ganzen kein Kommando aufsetzen und auch gar nicht so tun, als wäre es was besonders.
Immer mal hier und da kurz ne Tür vor der Hundenase zumachen, kommentarlos weg gehen und ziemlich zügig genauso kommentarlos wieder kommen - am Anfang im besten Falle BEVOR der Hund überhaupt zum Jaulen ansetzen kann. Dann kann man die Zeiten nach und nach verlängern und ziemlich zügig am besten auch variieren. Letztendlich kommt das im normalen Alltag ja eh einfach so vor, dass der Hund nicht überall hinter her laufen kann.
Ich habe es bei meinen Welpen immer so gehalten, dass es erst mal ein bis zwei Taburäume gab (Bad, Küche). Hund hat gelernt, an der Türschwelle stehen zu bleiben und die kurze Distanz zu mir auf Sicht erst mal auszuhalten. Dann auch mal mit geschlossener Tür.
Ebenso habe ich immer mit als erstes beigebracht, den Hund bewusst auch mal auf Abstand zu schicken, nicht nur zu reagieren, sondern häufig zu agieren. Genauso wie das Schicken ins Körbchen per Kommando, das bringt auch Struktur in Nähe und Distanz zum Hund.
Wenn das alles gut sitzt und der Hund die Erfahrung macht, das nicht Schlimmes passiert und der Mensch immer wieder kommt, gehen die restlichen Schritte deutlich einfacher.
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Ich hab nicht erst gewartet bis zur 16/ 20 Woche sondern hab gleich angefangen, mal ohne den Welpen irgendwohin zu gehen ( Müll raus, Duschen, Kinder versorgen usw. )
Der normale Alltag halt.
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Das habe ich auch schon früher gemacht mit dem Müll rausbringen & Post holen. Da jault sie auch, aber da muss sie durch.
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Und innerhalb der Wohnung?
Kann der Hund da auch mal irgendwo allein bleiben, wenn du den Raum verlässt? -
Probiere ich jeden Tag mit ihr zu trainieren, also auch auf einer Stelle mal sitzen zu bleiben oder im Körbchen zu liegen. Trainiere mit Leckerli.
Sie kann, wenn sie will. Dann macht sie es gut. Aber es funktioniert nicht immer. Meist verfolgt sie mich noch in jeden Raum, ich muss oft die Tür hinter mir schließen damit ich mich mal in Ruhe zb. im Bad fertig machen kann
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Immer mal hier und da kurz ne Tür vor der Hundenase zumachen, kommentarlos weg gehen und ziemlich zügig genauso kommentarlos wieder kommen - am Anfang im besten Falle BEVOR der Hund überhaupt zum Jaulen ansetzen kann.
Ich finde das ganz wichtig. Wenn du jetzt 20 Min. weggehst, wie du geschrieben hast, und der Hund durchjault, wird das nichts. Das ist dann nur wieder ein weiteres Negativerlebnis für deinen Hund.
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Ich würde solche Sachen nicht mit Leckerchen aufbauen und auch nicht über Dressur (Sitz, Platz, Bleib), sondern wirklich über "echte" Erziehung und vor allem Alltag vorleben.
Das ist einfach auch für den Hund viel authentischer und er baut auch erst gar keine große Erwartungshaltung (z.B. an eine Belohnung) auf.
Klar, macht man sich im Kopf einen Plan, wie man das Alleinebleiben angeht, aber wirklich trainieren tut man da eigentlich nichts, sondern achtet am Anfang nur im Alltag ein bisschen drauf und strukturiert den Hund ein bisschen.
Wichtig wäre vielleicht, auch noch mal zu überprüfen, ob der Hund zuhause sehr viel Ansprache bekommt/häufig im Mittelpunkt steht und man oft auf alles mögliche, was der Hund tut, eingeht. Dann müsste man daran erst mal etwas verändern, denn auch das hat alles damit etwas zu tun, wie gut ein Hund es aushalten kann, wenn der Mensch sich mal abgrenzt (mental wie räumlich).
- Vor einem Moment
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