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Depressionen - Nichts geht mehr
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Ich denke auch, dass man das Verhalten ein bisschen mit beeinflusst, gehe aber davon aus, dass es oftmals einfach auch die Unwissenheit über den Zyklus der Hündin ist (scheinbar haben ja sogar manche Tierärzte da keinen Plan).
Die Läufigkeit selbst wird oftmals zum Problem gemacht, dabei ist da der Hund verhaltenstechnisch ja noch "normal". Da spielt die rein körperliche Veränderung oft eine viel größere Rolle.
Wenn die Läufigkeit, also das Bluten selbst, vorbei ist, gehen viele Hündinnenhalter wieder zum normalen Alltag über ohne zu wissen, dass erst nach der Läufigkeit hormonelle Veränderungen auch das Verhalten des Hundes beeinflussen.
Bin immer wieder erstaunt, wie wenig Halter einer intakten Hündin über die Vorgehensweisen im Körper vor, während und vor allem nach der Läufigkeit Bescheid wissen.
Oftmals verläuft die Scheinschwangerschaft ja relativ ruhig, da fallen Verhaltensveränderungen meistens gar nicht auf, Und wenn man sich dann auf der sicheren Seite fühlt, verhält sich der Hund "auf einmal" komisch, hat ne geschwollene Milchleiste, hortet Stofftiere und ist aggressiv gegenüber anderen Hunden. Da zwischen Läufigkeit und Scheinmutterschaft einige Zeit liegt, wird das Verhalten oft gar nicht mehr thematisch richtig einsortiert und man meint schnell, der Hund ist krank.
Mit 3 Wochen bluten ist es also nicht getan, sondern der Gesamtvorgang im Körper dauert insgesamt ja viel länger, nämlich 3 Wochen läufig, 63 Tage schwanger und 8 Wochen Welpenaufzucht. Der ganze Vorgang ist halt sehr komplex und ich denke, das ist vielen einfach gar nicht klar.
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1. August 2016 um 15:36
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Ich finde die Erwartung, dass sich Hunde - vor allem Hündinnen - im Verhalten niemals ändern sollen und alles ganz gleich bleiben soll - auch kurios. Und das dann noch bei einem jungen, sich noch entwickelnden Hund. Mal ganz ehrlich, ich würde mir Sorgen machen, wenn alles stumpf gleich bleiben würde... Selbst kastrierte Hündinnen durchlaufen abgemildert ihren Zyklus, was man am Verhalten merkt.
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@flying-paws: Dass sich Hunde immer wieder verändern ist ja selbstverständlich. Menschen entwickeln sich ja auch.
Dass Elma aber von einem auf den anderen Tag ein "komplett anderer" Hund zu seinen scheint, hat mir dann aber doch Sorgen bereitet. Ist schließlich mein erster Hund und erst ihre zweite Läufigkeit. Da ist eben alle neu.

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Huch - das kam falsch rüber, ich meinte das eher generell. Dass es sinnvoll ist aufmerksam zu sein und sich vielleicht auch mal ein paar mehr Gedanken zu machen, steht außer Frage!
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Dass Elma aber von einem auf den anderen Tag ein "komplett anderer" Hund zu seinen scheint, hat mir dann aber doch Sorgen bereitet. Ist schließlich mein erster Hund und erst ihre zweite Läufigkeit.
Das darf es auch, denn wenn es richtig extrem ausgeprägt ist, halte ich es im Gegensatz zu einigen hier nicht mehr für "normal", und auch nicht, oder nicht nur, vom Halter gemacht. Der fällt ja meist aus allen Wolken, wenn es erstmalig auftritt.
Ich stimme aber zu, dass es schwierig ist, Geschriebenes zu beurteilen, wenn man weder Hund noch Halter kennt. Manche Menschen dramatisieren leicht, andere untertreiben eher und wählen zurückhaltende Worte für recht krasse Verhaltensänderungen. Ich würde mich da vor Pauschalisierungen hüten.
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Danke für eure ganzen Antworten. Hat mir wirklich geholfen und ich kann ein wenig entspannter sein.
Trotzdem werde ich Elma im Auge behalten und zum TA rennen wenn sie noch mal träger und unlustiger wird.
Vor einer Gebärmutterentzündung graut es mir wirklich. Und erst recht davor, dass ich sie nicht erkenne.Liebe Grüße Eva
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Hallo. Vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben. Ich habe meine 4 jährige Hündin seit zwei Jahren. Der Vorbesitzer könnte mir keine Auskünfte über ihre Vergangenheit geben. Jetzt ist es seit zwei Tagen ein Trauerspiel. Sie rennt mit einem Kuscheltier im Maul rum und winzelt und jammert in einer Tour. Sie bemuttert das Kuscheltier wie einen Welpen und ohne das ist es schwer sie aus dem Haus zugekommen. Sie ist schon sehr anhänglich aber jetzt ist es noch krasser gewurden das sie sich auf meinen Schoss legen will. Bei einen 34 KG nicht unbedingt ein zuckerschlecken auf Dauer. Wie kann ich ihr helfen???
Dankeeuer Jörg
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Sie ist nur scheinschwanger

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Wie kann ich ihr helfen???
Viel spazierengehen, beschäftigen, Kuscheltiere wegräumen.
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Wir machen viel, gehen mal in anderen Gebieten spazieren, wo wir nicht so häufig sind. Andere Tiere beobachten, zum Beispiel im Wildpark usw. Auslasten vor allem im Kopf!
Wir kraulen und balgen viel, sind aber so gut wie nie am Gesäuge.Wie lange macht ihr dieses Programm dann, die ganzen 60 Tage?
LiGrü
Sibylle - Vor einem Moment
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