Zahn gezogen, jetzt kleine Entzündung
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Schadet auf jeden Fall nicht.
Aber mit deiner Behandlung scheint es ja zu gehen. Vielleicht ist einfach ein Futterrest in die Wunde gekommen und diese hat sich infiziert. Zudem leben in der Maulhöle eh recht viele Bakterien. Das kann dann ja auch zu Entzündungen führen. Ich würd es auch erstmal ein paar Tage lang noch reinigen. Die Wunden brauchen ja ein paar Wochen bis sie verschlossen sind. Hatte ich letztes Jahr auch, als mir der Weisheitszahn gezogen wurde. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich würde den Hund trotz allem noch mal einem Tierarzt vorstellen.
Es kann gut sein, dass da noch Bakterien am arbeiten sind, die die Entzündung verursachen. Um das in den Griff zu bekommen, macht eine Antibiotikabehandlung mit Clindaseptin sicher am meisten Sinn, um sicherzustellen, dass da kein Bakterienherd weiter brodel.
Im Zahnbereich sind oft spezielle Bakterien am Werk.
Wurde der Hund vor dem Zahnziehen nicht antibiotisch behandelt und nachher auch nicht?
Ich kennen das nur so, dass vor der OP schon was gegeben wird, um sicherzustellen, dass bei der OP selbst nicht die Bakterien verteilt werden.
Auch wenn ich selbst auf homöopathische Behandlung setze, bei Zähnen wäre ich da vorsichtig.
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Deswegen hatte ich mir nicht so große Sorgen gemacht und hier gefragt. Bei ernsthaften Sachen rufe ich direkt beim TA an. :)
Bei mir hat es nach dem Weißheitszahn auch ewig gedauert. Und Benni kaut sehr gerne auf Kong und ähnlichem Spielzeug rum bzw. zerrt an seinem Kissen herum mit Herrchen. Da kann schon Schmutz rein gekommen sein in das Loch.
Zum Glück schmeckt Benni das Zeug recht gut und es stört ihn nicht, dass ich an der Wunde rumpule.Ergänzung: Nein, Benni hat nix bekommen. Weder vorher, noch nacher. Eventuell während der OP, ich schaue mal auf der Rechnung.
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Aktueller Zwischenstand: Die Eiterblase außen am Zahnfleisch ging durch die Spülung prima weg. Anschließend habe ich dann Dienstag abend gesehen, dass der Eiter aus dem Zahnloch direkt raus kommt und sich auch immer wieder sammelt. Also gestern für heute einen Termin beim TA gemacht. Benni hat sich mustergültig benommen. Die Assistenzärztin wusste nun allerdings nicht ganz so recht, was sie tun soll, sie tippte eher auf einen daneben liegenden entzündeten Zahn, aber die sehen alle super aus. Sie hat dann den Chefarzt dazu geholt, (der ist so die Marke hart aber herzlich) der hat erstmal fleißig am Zahnfleisch gedrückt und gepuhlt und man merkte ihm deutlich an, dass er das doch eher für eine Lappalie hielt.

Er hat dann eine Kanüle und eine Spritze geholt und die Wunde gespühlt und meinte dann, dass er schon gerne das Maul röntgen würde, falls doch was drin steckt auch wenn es jetzt nicht so aussieht. Problem an der Sache: Während wir gewartet haben kam eine Frau rein, großer Hund schwer verletzt nach Beißerei, liegt da und kann nicht laufen. Die hat eine Trage und Decken mitgenommen und konnte natürlich jederzeit mit dem schwerverletzten Tier ankommen. Deswegen meinte der TA, dass er Benni als sowieso schon kritischen Narkosepatienten jetzt nicht mal eben fix in Narkose legen kann. Ist ihm einfach zu riskant falls zwischendurch der Notfallhund rein kommt.
Ende vom Lied: Wir haben ihm die Kanüle und die Spritze "abgelabert" und spülen jetzt selber richtig durch (er fand das Chlorhexin super, sollen wir weiter nehmen) und am Dienstag ist Nachkontrolle. Sollte es bis dahin tatsächlich noch eitern (er geht eher von ein wenig Futterrest und Dreck aus, der in der Wunde steckt), wird Benni unter voller Kontrolle in Narkose gelegt und geröngt. Dann sind wir auf der sicheren Seite.
Zu allem Überfluss hatte ich dann die falsche Karte eingesteckt und konnte nicht bezahlen. Aber als Stammkunde mit 4-stelligem Bezahlkonto darf ich das jetzt am Dienstag bezahlen.
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Au weia - dann drücke ich dem unbekannten Vierbeiner erst mal alle Daumen.
Ich finde das Vorgehen der TÄ sehr umsichtig - und erstmal gründlich in die Tiefe spülen klingt auch gut, wenn dann wirklich bloss noch Reste vor sich hin gären, stehen die Chancen gut, dass am Dienstag die Kontrolle gut ausfällt und gar nicht geröngt werden muss.
LG, Chris
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Ich mag die Tierklinik. Ich hatte bisher auch nie das Gefühl, etwas sinnloses aufgequatscht zu bekommen. Und das Benni mit Narkose Probleme hat ist dick und fett in seiner Krankenakte am PC angemarkert.
Einziges Manko, sie haben sich etwas beim impfen (jährlich ist Pflicht, außer Tollwut) da sie nur von der einen Firma den Impfstoff anbieten. Naja, kann ich mit leben. Ist ja glaube ich nirgends alles 100%. :)Habe gerade eben gespühlt, war eigentlich gar kein Eiter da. Ob das jetzt an der kurzen Zeit oder dem Betaisodonna beim TA lag weiß ich nicht. Morgen früh sehe ich ja, ob es bereits eine Besserung gibt.
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Tja, da sind wir wieder... Heute war Kontrolle und da es immer noch geeitert hat musste er in Narkose und erst sah der Tierarzt nichts, aber er hat dann mit diesem spitzen Zahnwerkzeug noch ein wenig im Loch rumgepopelt und dann festgestellt, dass sein großer Reißzahn ein Loch unterhalb des Zahnfleisches hat. Also OP und Zahn raus. Nun hat Benni ein riesiges Loch im Kiefer. Hoffentlich heilt das gut. Armer Moppel.
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Oh man, der Arme! Aber nachdem es nicht besser wurde musste da ja noch ein Problem bestehen. Bekommt er denn jetzt wenigstens eine Antibiose?
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ja, heute Abend ist Futterverbot, aber die Antibiotika sollte er bekommen. Habe ihm gerade zwei Hapse Melone gegeben mit den Tabletten drin. Ab morgen gibt es wieder normal Futter und Freitag ist Kontrolle. Wir müssen jetzt nur sehr genau kontrollieren.
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Heute kein Futter liegt an der Narkose.
Die Antibiotika finde ich jetzt auch sehr wichtig, zumal die Wunde ja nun noch größer ist. Aber das wird schon. - Vor einem Moment
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