Wiederkehrendes Erbrechen
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Hey langsam. Sie war doch beim TA. Das man zu Anfang nicht gleich die volle Diagnostik wie BB, Bch, Röntgen oder Ultraschall auffährt und es erstmal symptomatisch behandelt (okay Globulis wären jetzt nicht meine Wahl) finde ich in Ordnung und da muss ich nicht gleich den TA wechseln. Andersum hätte es gleich gehießen, dass der TA einem das Geld aus der Tasche ziehen will, wenn sofort Diagnostik betrieben wurden wäre...
Da bei Brian anscheinend durch die Schonkost keine Besserung eingetreten ist, und sein Erbrochenes bräunlich ist, würde ich ihn (wenn nicht schon geschehen) nochmals vorstellen und weitere Diagnostik betreiben! Allen voran Röntgen um ggf Fremdkörper o.ä. auszuschließen. - Vor einem Moment
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Hi,
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Versteht mich bitte nicht falsch, ich freue mich über jede Antwort und jeden Aspekt, der hier eingebracht wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich einer Tierärztin mit jahrelanger Erfahrung sofort fachliche Inkompetenz unterstelle, nur weil sie nach einem Tag Erbrechen nicht vorschlägt direkt den Hund auf Links zu drehen

Und bitte auch das lesen, was ich schreibe. Sonntag gings los, Montag warn wir beim TA, gestern dann übrigens nochmal. Inwieweit das unvernünftig ist, erschließt sich mir nicht. Dogforum.

Es geht jetzt übrigens so langsam bergauf. Er hat gestern noch eine Spritze bekommen, schmerzlindernd, krampflösend. Heute sieht er schon wieder vergleichsmäßig gut aus, hat allerdings in der Nacht einmal gespuckt (wieder durchsichtig, geruchsneutral). Den Tag über gehts ihm soweit gut, sein Bauch ist auch schon nicht mehr so hart.
Damit ist ihm jetzt für den Moment erstmal geholfen, wir werden dann allerdings zwecks Ursachenfindung nochmal einen weiteren TA aufsuchen, da ja bislang nur die Symptome behandelt wurden. -
Er hat wieder Appetit, gestern haben wir ihm ab und an etwas Haferflockenschleim/suppe gegeben. Draußen frisst er weiter fleißig Gras. Nachdem kotzfreien Tag gestern hat er heute morgen wieder gespuckt, nur eine kleine Menge gelber Schleim, kein Futter. Kot setzt er weiterhin normal ab, ist aber immernoch breiig und heute wieder ein, zwei Tropfen Blut am Ende

Nunja, Termin beim anderen TA heute steht ja eh schon.
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Und doch, ja - dieser 1. TÄin spreche ich jede Kompetenz ab! Wiederholtes Brechen laut den Hund aus - dageben gibt es ganz simple "Antikotzmittel", z. B. Cerenia.
Es muß nicht gleich AB sein, aber der Darm braucht was zum Schutz der Schleimhaut um wieder "auf die Beine" zu kommen - entweder subkutane Infusion und/oder Sachen wie DiaTabs, die dem Darm helfen, Wasser zu halten und Elektrolyte aufzunehmen.
Kein Gras fressen lassen!! Das reißt nur noch mehr zum Brechen, zudem sind die Grashalme scharf wie ein Messer und reizen auch mechanisch ungemein.
Kotprobe abgeben - bei einem akuten Giardienbefall kannste diäten biss de schwarz wirst....
Und wenn es spätestens am 3. Tag noch nicht um ist - was bei der bisherigen Behandlung nicht verwunderlich ist... - gibt´s AB. Der Darm ist der Motor des Körpers, wenn der nicht richtig arbeiten kann baut der Hund unheimlich schnell ab, auch das Immunsystem fährt runter. Das kann dann schnell chronisch werden, die BSD wird auch in Mitgleidenschaft gezogen. -
was sagt denn deine TA zum Grasfressen? Lt meiner TA sollte man grasen verhindern, da das Gras zusätzlich Magen und Darm reizt.
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Habe vergessen zu erwähnen, dass wir am Dienstag noch Enterogelan für den Darm mitbekommen haben.
Zum Grasfressen hat sie gar nichts weiter gesagt. Habe mir da ehrlich gesagt auch keinen großen Kopf drüber gemacht, bisher haben alle meine Hunde immer mal wieder Gras gefressen. Werde den TA nachher mal drauf ansprechen, danke für den Hinweis! :)
(möchte an dieser Stelle nur nochmal kurz erwähnen, dass sein Allgemeinzustand nun nicht groß besorgniserregend ist. Natürlich ein wenig platt, hat ja auch kaum Energiezufuhr, aber Kreislauf und Temperatur sind normal und der Hund ist auch sonst soweit aufgeweckt und hat Appetit)
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Meine Hündin hatte ähnliche Beschwerden. Erbrechen, Gras fressen, Kot absetzen, erst normal und dann schleimig mit nur ein klein wenig Blut, ansonsten war sie fit. Ich wusste mir auch keinen Rat. Nach drei oder vier Tagen fand ich in ihrem Haufen einen kleinen roten Plastikring von einer Wasserflasche...den hat sie beim durchkauen verschluckt und ich habs nicht mitbekommen.
Ich würde heute bei solchen Symptomen Sauerkraut geben, einen Tag lang. Danach Schonkost (Reis, Hühnchen, Karotten) in kleinen Mengen und SymbioPet zum Aufbau der Darmflora und morgens etwas Brot oder Zwieback, damit der Magen was zu arbeiten hat. Erbrechen hat immer eine Ursache, dass mit einem Medikament zu unterbinden finde ich nicht hilfreich, man sollte vielmehr den Grund dafür finden. Wenn alles nichts hilft, dann bin ich auch für medikamentöse Behandlung, würde aber Röntgen oder US vorziehen um ausschließen zu können, dass der Hund etwas verschluckt hat.
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So, für den Hund gabs einmal Antibioktikum und nun erstmal wieder abwarten und weiterhin Schonkost füttern. 3x täglich noch Emperid dazu und Samstag nochmal reinschauen. Wenn es in zwei Tagen nicht signifikant besser ist wird der Diagnostik-Marathon eröffnet ^^
Aufgrund des ansonsten sehr guten Allgemeinzustandes lautet aber auch die Zweitmeinung, dass man da noch ein, zwei Tage weiter beobachten sollte.
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Zur Magen und Darm Regeneration kann ich dir Bactisel (wir nehmen immer das Pulver) wärmstens empfehlen!
Bei uns hilft es sehr schnell.
Und natürlich gute Besserung an Brian!
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