Hundepfeife
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der normale rückruf nutzt sich ja auch nicht ab obwohl man ihn täglich oft benutzt.
Pfeife ist einfach sicherer weil er immer gleich klingt im gegensatz zu der stimme.
betonung, stimmefarbe und lautstärke ist bei der stimme nicht immer identisch und daher oft nicht so sicher.pfeife ist auch sehr sinnvoll wenn mehrere leute mit dem hund gehen, denn dann klappt der rückruf bei allen gleich gut oder schlecht

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Wir nutzen ebenfalls zwei verschiedene Rückrufsignale.
Einmal das normale Signal mit wenig Ablenkung, "Komm her/Hiiiiieeer", dafür gibts dann halt normale Leckerchen, verbales Lob oder Streicheleinheiten, je nachdem, was für den Hund in der Situation angemessen ist.Wenn mir wichtig ist, dass der Hund jetzt sofort mit 100%iger Sicherheit kommt oder der Hund gleich jagen geht (das lernt man irgendwann zu sehen), wird gepfiffen. Erst einmal lang, dann mehrfach kurz, während er auf einen zurennt. Als zusätzlicher Anreiz gehe ich dabei immer noch gebeugt, leicht seitlich eingedreht, rückwärts vom Hund weg, klatsche mit den Händen oder mache ähnliches motivierendes.
Als Belohnung fürs Kommen gibt es entweder einen Futterregen oder (meistens) ein Spielzeug. Das Spielzeug ist für Whiskey idR mehr wert als Futter.
Was ich noch dazu sagen möchte: Der Hund wird nicht immer nur in "extremen" Situationen mit der Pfeife gerufen, sondern auch, wenn eigentlich gar nichts los ist. Er soll die Pfeife nicht mit jagen gehen (wollen) oder ähnlichen, für ihn tollen Situationen verbinden.Wir nutzen die Pfeife, weil mir wichtig ist, dass jeder, der mit dem Hund unterwegs ist, ihn auch abrufen kann. Wir haben z.B. auch 3 Pfeifen (kann ich nur jedem raten), falls eine mal kaputt oder verloren geht .
Außerdem bin ich jeden Winter wenigstens einmal so krank, dass ich nicht mehr sprechen kann, im Sommer habe ich manchmal so starke Allergien, dass ich ebenfalls nicht laut rufen kann, auch da soll der Hund sicher zurückkommen.Ist sicher eine Geschmackssache, aber für mich überwiegen die Vorteile einer (gut konditionierten) Pfeife ganz klar.
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Du scheinst ja viele Baustellen mit deinem Hund zu haben, hast du ein Trainingskonzept?
Welche Schwerpunkte hast du? -
Kleine Ergänzung zu Millemaus Beitrag.
Wenn ein Anderer, als man selbst, den Hund mittels Pfeife rückrufen will, sollte das ein paar mal vorher gübt werden. Denn Hunde können sehr gut unterscheiden ob da grad Herrchen/Frauchen pfeift, oder jemand anderes. Sie können unterscheiden wie die Pfeife gepustet wird. Der Pfiff einer Pfeife ist genauso unterschiedlich wie die menschliche Stimme, zumindest für den Hund.
Das ist auch der Grund warum beispielsweise nur der eigene Hund kommt, obwohl in der Hundegruppe evtl. noch andere Hunde auf die gleiche Pfeife konditioniert wurden. Immerhin gibt es viele gleichklingende Pfeifen, welche der Hund aber anhand der Art und Weise wie sie bedient werden unterscheiden kann.
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Bei uns ist die Pfeife der "Super-Rückruf". Da gibt es IMMER mega Leckerchen und ne riesen Party. Dafür wird sie nur selten genutzt. Also vielleicht 1x pro Woche. Ist langsam und sehr akribisch aufgebaut, funktioniert dafür aber auch bei Wildkontakt. Das war der Plan :)
man kann natürlich auch immer Pfeifen, find ich aber nicht so praktisch.So haben wir auch die Pfeife antrainiert- als Lio etwas mit dem Jagen anfing.
Und was soll ich sagen - die hat mir schon einige Mal geholfen.
Bsp.: Es war mega windig, ein Bambi springt Lio förmig vor Nase und rennt über eine Wiese. Lio hat lange Sicht - sprintet hinterher!
Einmal die Pfeife benutzt- der Hund auf dem Absatz kehrt und zu mir gerannt. BEI DEM WIND hätte ich mich dumm und dämlich gerufen. Was das angeht, schwöre ich echt auf die Pfeife. Die hört der irgendwie "immer" ! -
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Wir nutzen die Pfeife auf Distanz, bei starkem Wind und um "den Turbo zuzuschalten".
Damit der Ton immer gleich ist, kaufe ich die Pfeifen mit definierter Tonhöhe, so ist auch gleich eine in den wichtigsten Taschen -
okay,also lese ich aus euren Antworten,dass der Rückruf 'Komm' bzw 'hier' normal verlaufen und die Hundepfeife eher in Situationen genutzt werden sollte,in denen evtl größere Ablenkungen oder Reize den Rückruf behindern bzw beeinflussen könnten?
Nein. Ich trainiere den Rückrufpfiff vor allem dann, wenn der Hund sich direkt in meiner Nähe aufhält und keine Ablenkung vorhanden ist. Reizen und Ablenkungen zu widerstehen trainiere ich unabhängig vom Rückruf.
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Nein. Ich trainiere den Rückrufpfiff vor allem dann, wenn der Hund sich direkt in meiner Nähe aufhält und keine Ablenkung vorhanden ist. Reizen und Ablenkungen zu widerstehen trainiere ich unabhängig vom Rückruf.
Sowohl als auch...
Genutzt wird der Pfiff bei mir und einigen anderen vor allem in sehr ablenkungsreichen Situationen (Wild zB).
Trainiert wird die Pfeife wie bei allem anderen auch erst in reizarmen Situation, daann steigt die Ablenkung nach und nach und auch zwischendrin wird mal in reizärmeren Situationen "geübt" (deutlich seltener als ein Rückruf, aber schon ab und an um auch wieder sehr hochwertig belohnen zu können).
Der Unterschied zumnormalen Rückruf war bei uns erstmal lediglich die "EXklusivität", also deutlich seltener genutzt und seeeehhhr viel hochwertiger belohnt. Damit folgt dann irgendwann, dass der Pfiff eine "heftigere"Reaktion beim Hund auslöst und somit auch bei starker Ablenkung noch "funktioniert". -
Ich hab halt so Schlaumeier, die mir sofort einen Strick draus drehen, wenn ich etwas nur anwende, wenn sie grad Quark planen und ich das auch noch hochwertig belohne. Sie lösen dann die Situation selber aus. Daher nutze ich das und sage "Lös es aus!", aber daran ist eben das nicht Starten geknüpft.

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@flying-paws solche hab ich auch,... aber was meinst du genau mit dem "lös es aus"-Signal?
Was genau sollen die dann auslösen und wo kommt der Pfiff zum Einsatz?
das würde mich interessieren. - Vor einem Moment
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