Hundepfeife
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Hallo ihr Lieben :-)
Mein Hund fährt total auf Pfeifgeräusche ab.
Würde eine Hundepfeife bei der Erziehung (Rückruf) helfen oder sollte man dieses Hilfsmittel nicht zu oft benutzen?
Gibt es ansonsten Alternativen?
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Der Rückruf über Pfeife funktioniert über eine Konditionierung, die man vorher beim Hund erst verknüpfen muss.
Pfiff = Lecker (zum Beispiel). Der Hund verknüpft mit dem Geräusch also Futter.Nur weil der Hund auf Pfeife reagiert, heißt das nicht, dass er zuverlässig kommt, nur weil man pfeift. Da gehört schon ein bisschen mehr Arbeit dazu.
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das macht ja nichts,das schließe ich ja nicht aus :-) Aber man könnte sie als Hilfsmittel problemlos hinzuziehen?
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Ja klar, kann man die Pfeife als Hilfsmittel benutzen. Anstatt eines Rückrufworts halt.
Die Konditionierung vorher ist wichtig. Du pfeifst und gibst Lecker, du pfeifst und gibst Lecker usw. Das mehrmals hintereinander und am besten mehrfach am Tag, erst zuhause, in verschiedenen Zimmern (Hunde lernen zuerst immer ortsbezogen), dann vielleicht mal im Garten.
Dann kannst du in ablenkungsfreier Umgebung (auch erst zuhause) anfangen, den Hund auf größere Distanzen zu dir zu pfeifen.Wenn das alles gut klappt, weitere Ablenkung einbauen (z.B. an Futter oder Spielzeuge vorbei rufen per Pfiff - immer von leicht bis schwer).
Wenn das auch alles gut klappt, kann man auch auf Spaziergängen die Pfeife schon in den Situationen nutzen, in denen ich sicher bin, dass der Hund es schafft, zu kommen (also noch nicht mitten aus dem Spiel mit anderen Hunden heraus, sondern wieder erst ohne größere Ablenkung). Zusätzlich kannst du bei jedem freiwilligen zu Dir Kommen des Hundes den Pfiff mit drauf legen, also pfeifen, wenn er eh schon auf dem Weg zu dir ist.
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Meine Hunde habe ich auch auf die Pfeife konditioniert. Hat den Vorteil, auch wenn sie weiter weg sind, das Sie den Pfiff hören ;-)
Benutz ich auch ab und an mal wenn sie im Garten um die Ecke sind, und Nachbars Hund meint er müsse stänkern, ein Pfiff und sie sind da
Klar kann man die Pfeife für den Rückruf einsetzen :-)
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Bei uns ist die Pfeife der "Super-Rückruf". Da gibt es IMMER mega Leckerchen und ne riesen Party. Dafür wird sie nur selten genutzt. Also vielleicht 1x pro Woche. Ist langsam und sehr akribisch aufgebaut, funktioniert dafür aber auch bei Wildkontakt. Das war der Plan :)
man kann natürlich auch immer Pfeifen, find ich aber nicht so praktisch. -
Bei uns ist die Pfeife auch für den "Superrückruf" da. Ich finde die wahnsinnig praktisch, weil der Hund v.a. in Situationen mit hoher Ablenkung meiner Erfahrung nach eher aufs Pfeifgeräusch hört als aufs Rufen. Auch wenn mein Hund weit von mir entfernt ist, nutze ich lieber die Pfeife, als laut zu schreien.
Wichtig ist natürlich, die Pfeife sorgfältig zu konditionieren. Ich habe beim ersten Aufbau etwas "geschludert" und dann mithilfe meiner Hundetrainerin noch mal geübt. Danach klappte es richtig gut.
Gemacht haben wir das so:
Ich kam zu der Einzelstunde auf das eingezäunte Gelände der HuSchu. Hund von der Leine gemacht und ihn erst mal machen lassen. Auf ein Zeichen meiner Hundetrainerin hin pffiff ich dann einmal, und wir liefen johlend quer über das Gelände. Der Hund wird dadurch natürlich animiert und läuft hinterher, und wenn er dann bei einem ist, wird hochwertig belohnt (z.B. Leberwurst aus der Tube, Käse... je nachdem auf was der Hund total scharf ist. Muss auch nicht unbedingt ein Leckerli sein).Diese Übung wird dann noch ein paar Mal wiederholt und in den ersten Wochen sollte man natürlich mehrmals wöchentlich üben. Mit steigender Ablenkung.
Auf Dauer sollte der Rückruf mit Pfeife, wenn es denn das Supersignal sein soll, natürlich nicht allzu oft verwendet werden, sonst nutzt sich der Pfiff ab. Und wichtig ist es dann auch, das Supersignal immer hochwertig zu belohnen.
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Kleines Beispiel vom Spaziergang vorhin: Alf sucht sein Spielzeug, ca 1 m neben ihm springt eine Katze aus dem hohen Gras auf und rennt weg, Alf startet, ich pfeife, er dreht AUF DER STELLE um und kommt mit hoher Erwartungshaltung auf Spiel und Leckerchen zurück gerannt.
Wichtig ist, dass der Hund im Aufbau NIEMALS die Erfahung macht, dass nicht zurück kommen eine Option ist....dann wirds in so Situationen wie vorhin wohl eng...
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okay,also lese ich aus euren Antworten,dass der Rückruf 'Komm' bzw 'hier' normal verlaufen und die Hundepfeife eher in Situationen genutzt werden sollte,in denen evtl größere Ablenkungen oder Reize den Rückruf behindern bzw beeinflussen könnten?
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So machen es zumindest die meisten, weil es wahrscheinlich die sinnvollste Option ist, die Hundepfeife für den Rückruf zu nutzen. Setzt du sie für den normalen Rückruf ein, ist die Gefahr einfach größer, dass sie sich abnutzt.
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