Ganzjährig Wildvögel füttern - ein Austausch
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Nun, das stimmt nicht ganz. Ihre Hauptnahrung ist tatsächlich Getreide und Wirbellose. Bietet man Alternativen zum Verfüttern an lenkt man sie etwas von den Gelegen der anderen Singvögel ab. Aber ja, natürlich sie räubern und es ist nicht schön was du mit angesehen hast, aber das ist Natur. Ein Großteil der in der Natur passiert entspricht nicht unserem romantischem Bild.
Auch gibt es nicht "zu viele". Das Problem ist, dass vermehrter Pestizideinsatz und eine ausgeräumte Agrarlandschaft in denen sich auch Rabenvögel nicht mehr wohl fühlen. Die Folge ist eine Abwanderung in den Besiedelten Raum als Kulturfolger. Nun nimmt man sie natürlich eher wahr und erlebt eben diese Dramen wie du es hast, schnell ergibt sich das Bild, dass das doch immer mehr werden. In Wirklichkeit sind die Bestände seit Jahren gleichbleibend. Bei Dohlen sogar rückläufig, da es ihnen als Höhlenbrüter im urbanen Raum an Nistplätzen und Nahrung fehlt.
Ich kann natürlich niemandem vorschreiben Rabenvögel zu mögen, aber vielleicht zum Nachdenken anregen sie wenigstens zu dulden, denn sie haben es nicht einfacher als andere Vögel und tragen seit Jahrhunderten zu Unrecht einen schlechten Ruf.
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10. Juni 2016 um 07:44
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Ganzjährig Wildvögel füttern - ein Austausch - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Wer füttern will, kann das ja gerne tun, aber mich fasziniert an WILDtieren am allermeisten, dass sie OHNE den Menschen gut leben können

So wichtig ist der Mensch für die gar nicht, dass sie ohne seine Hilfe nicht weiter existieren könnten.Nein, der Mensch ist eher der Schädling.
Nicht jeder, aber im grossen nun ganzen.Lies dich mal ein:
Das Sterben der Singvögel - W wie Wissen - ARD | Das ErsteUnd gucke dann diesen Film: Video: Die Sendung vom 16. April 2016 - W wie Wissen - ARD | Das Erste
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Moin,
bei uns (Hannover und Umgebung) gab es immer sehr große Schwärme von Rabenkrähen, teils so viele, dass sie im Frühjahr oft genug die frisch gesetzten Lämmer angegriffen haben. Von den vielen toten Junghasen will ich nicht reden.
Sie sind Raubvögel, Kulturfolger, sie fressen im Grunde alles.... selbst Schulbrote. Wie oft sie bei uns die herauss gestellten Mülltüten zerfetzt haben und eine Riesensauerei veranstaltet haben, will ich gar nicht zählen. Sie sind klug und äußerst lernfähig und in manchen Gegenden sind sie dann irgendwann doch zu zahlreich.
Hier mag`s gehen (Wildeshausen) hier schwirrt nur das eine Paar herum, sollten die am Häuschen auftauchen, werd ich sie sicher nicht verjagen, aber mögen?
Für meinen Garten und meine Vögel mag ich sie nicht so besonders, auch die Elstern nicht, von denen ich selbst schon Schwärme von über 40 Stück gesehen hab. In Hannover wurde jedes zweite Nest im Garten von Elstern geplündert, auch zu viele..... für meinen Geschmack.
Von ihrer Art und ihrem Wesen her mag ich sie durchaus. Ich würde sie lieben, wenn sie Schnecken fressen würden
.Sundri
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Stimmt... die gelben Säcke
Das sind auch die Raben.... ich muss sagen, komischerweiße hab ich etwas "Angst" vor denen. 
Ich liebe Raubvögel, finde sie super faszinierend, ein Milan sitzt ab und an auf unserem Dach und in der Nähe auf dem Feld hab ich schon oft einen Busard auf der Jagd beobachtet aber Raben... ich finde sie einfach unheimlich.

Wenn sie sich benehmen, können sie gern ab und an kommen aber ich denke sie bleiben nicht lange friedlich.
Naja, ich beobachten die zwei mal ein wenig und sobald es Ärger gibt, fliegen sie aus dem Garten.

Eigentlich müsste ich Raben mögen, mein Totem ist ein Rabe.

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In unseren Garten hatte sich sogar mal ein Sperber gewagt.
Er hatte es auf die Blaumeisen abgesehen. - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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So hier klinke ich mich mal ein.
Wir wohnen ja seit kurzem am Waldrand, im Frühjahr habe ich schon einige Vogelkinder beim flügge werden beobachtet.
Als ich die Tage meine Kaninchen im Garten gefüttert habe wurde ich schon von den Vögeln erwartet, die freuen sich nämlich scheinbar auch über das Körnerfutter dass ich den Ninchen im Auslauf ausstreue.
Ich habe jetzt mal einen Sack Fettfutter gekauft.Wo kauft ihr euer Futter und was?
Habt ihr auch schon mal welches selbstgekocht? -
Fettfutter mache ich immer selbst, weil das so viel günstiger ist: grobe (Futter)haferflocken, gemischt mit feinen Haferflocken (für Rotkehlchen und Zaunkönig). Auf 5-6 Pfund davon eine Stange Kokosfett auflösen, Haferflocken übergießen und alles so lange umrühren, bis die Flocken gut fettig sind. Abgekühlt geht das bei Vögeln aller Größen reißend weg.
Meisenknödel hab ich früher auch selbstgemacht, aus Rindertalg und Haferflocken, weil das so schön sauber ohne Reste gefressen wird - das ist mir aber zu aufwendig geworden, seit ich einen ganzen Spatzenschwarm durchfüttere.
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Ich mache das Fettfutter auch selbst. Habe jetzt in eine große Haribo-Plasteschüssel mit Streufutter und geschmolzenem Kokosfett gefüllt. Drei Essstäbchen als Ansitzstange rein gesteckt und raus gehangen. Kommt eigentlich immer gut an bei den Vögeln.
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Kokosfett?
Ist das Kokosöl oder eher so Palmin?Ich glaub das probiere ich die nächsten Tage mal aus.
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Nö, nennt sich direkt Kokosfett. Sind auch solche Würfel in Folie eingepackt. Steht aber meist auch dort wo das Palmin steht.
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