Nichts von der Straße fressen
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Gast88576 -
27. April 2016 um 15:20
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Huhu,
Frage an diejenigen, deren Hunde es können: Freßbares draußen ignorieren oder auf Zuruf davon ablassen:
Wie habt Ihr es Euren Hunden beigebracht? - Vor einem Moment
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Hi,
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Mhh Tauschgeschäft.
Wenn sie was leckeres findet zeigt sies an oder bringts mir. Für den Fall hab ich n Superlecker dabei, dass sie sich abholen kann. -
Üben, üben, üben!
Der Hund muss erst einmal verstehen, dass er das vom Boden nicht nehmen darf.
Dazu gibt es 2 gängige Methoden. Entweder über ein Meideverhalten in dem der Hund lernt, dass er nichts nehmen darf (entweder weil ich es für mich beanspruche oder ich es verbiete) oder aber ich bringe ihm ein Anzeigeverhalten bei für das er belohnt wird. Welche Methode man letztendlich nutzen möchte, das muss man für sich selbst entscheiden.WICHTIG: In der Trainingsphase darf der Hund nicht einmal zum Erfolgt kommen!!! Heißt also, dass ich ihn ggf. sichern muss. Ich nutze bei meinen Schützlingen mit denen ich das trainiere einen Maulkorb. Nicht zwingend einen klassischen Maulkorb. In einigen Fällen reicht ein "Anti-Giftköder-Maulkorb" aus Netzmaterial.
Die sehen so aus -
Abbruchsignal beigebracht, von leicht bis schwer geübt, auch unter realistischen Bedingungen.
Für meine Hunde heißt "Nein", das was sie vor haben oder gerade machen, sofort zu unterlassen.
Geübt von klein auf mit Leckerchen in der Hand. Will der Hund es nehmen, Hand schließen, Nein sagen. Hand wieder auf, das gleiche Spiel.
Erst wenn der Hund sich selbst hemmt und ein alternative Verhalten zeigt, bekommt er eine Belohnung aus der anderen Hand, die hochwertiger ist, als das, wo das Tabu drauf gelegt wurde.
Wichtig: nie zur Belohnung das geben, was man vorher verboten hat. Der Fokus soll weg vom Lecker und hin zu dir.
Dann weiter geübt mit Futter auf dem Boden, rollenen Leckerchen, anderen Sachen wie Spielzeug usw.
Ebenso in verschiedenen Umgebungen geübt.
Dann in den Alltag mit einbauen, so dass man von der reinen Dressur möglichst schnell weg kommt. Es fällt mal was runter, Hund nimmt es auf "Nein" hin nicht und bekommt dafür eine Belohnung.Draußen erst mal selbst "Fallen" bauen und Brötchen, Futternap mit Leckerchen, Schweineohr oder sonst was auslegen, von dem ich weiß, wo es liegt. Dann mit dem Hund in die Situationen rein gehen und den Abbruch weiter üben. Wendet der Hund sich auf "Nein" hin von der Versuchung weg hin zu dir - Belohnung.
Wenn das in allen Lebenslagen gut klappt und man erst mal nur im kontrollierbaren Rahmen geübt hat, kann man das Abbruchsignal auch "in der echten Welt" benutzen.
Während des Trainings das Wort noch nicht benutzen, wenn ich nicht zu 100% sicher bin, dass der Hund es in der Situation befolgen kann.Solange erst mal vermeiden, dass der Hund erfolgreich draußen Sachen frisst.
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Einfach verbieten (über ein Abbruchkommando) und loben, wenn er das anvisierte Fundstück liegenlässt. Futter soll Nahrung sein, keine Belohnung. Nicht, dass er extra nach Müll sucht, damit er was bekommt dafür.
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Den Aufbau eines Abbruchsignals würde ich schon über Belohnung machen. Für den Hund soll es sich ja schon lohnen, etwas NICHT zu tun.
Die Leckerchengabe sollte natürlich dann auch wieder abgebaut werden, denn es stimmt, man kann sich damit eine Verhaltenskette antrainieren.
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Ich habe im Haus mit der Futterschüssel angefangen.
Futtern nur nach Freigabe. Immer.
Dasselbe mit Leckerchen. Leckerchen auf dem Boden, in der Hand, auf dem Knie...
Dann Draußen mit Leckerchen geübt.
Alles was der Hund nicht aufnehmen soll mit "Pfui" belegt.
Muss häufig geübt werden.LG, Friederike
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Hier gab es von Anfang eine klare Ansage. Belohnung gab es nicht, nur verbal.
Hat bei meinen Tierschutzhunden allerdings nie funktioniert. Die mussten sich in ihrem ersten Leben halt so ernähren und da ging nur aufpassen.
Mein Rüde hat alles direkt geschluckt aus Angst das es ein anderer nimmt. Er ließ nur etwas liegen und ignorierte gekonnt wenn er wusste das ich es auch gesehen habe. Er war aber schlau genug den Weg noch einmal zurück zu gehen wenn ich nicht aufpasste. Da hat auch viel Üben nichts geholfen. Der wusste um die Gelegenheit und hat jedes Training mit Bravur bestanden. Ihm habe ich ganze Pizzastücke und Bratwürste aus dem Maul geholt wenn ich schnell genug war.
Angst war immer dabei, aber ich sah ihm irgendwann an wenn er etwas in der Nase hatte.LG Terrortöle
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Huhu,
Frage an diejenigen, deren Hunde es können: Freßbares draußen ignorieren oder auf Zuruf davon ablassen:
Wie habt Ihr es Euren Hunden beigebracht?Meine Hündin zog mit 10 Wochen hier ein. Wenn wir zum Lösen in den Garten gingen wollte sie ständig die Nacktschnecken ins Maul nehmen oder fressen. Da waren tausende im Garten, sodass sie sich gar nicht aufs Pipi machen konzentrieren konnte. Die ersten paar Male hab ich sie davon weggezogen und immer pfui gesagt, wobei sie natürlich nicht gar nicht wusste, was pfui bedeutet.
Das war so nervig, dass ich sie dann einmal richtig mit pfui angebrüllt habe und seitdem reagiert sie 100%ig auf pfui - auch jetzt mit 22 Monaten noch. Sie hat durch diesen "Schock" verinnerlicht, was pfui bedeutet. DAS war mir dieser Brüller wer.Seitdem reicht es, wenn ich das Kommando in ganz netter Tonlage und Lautstärke ausspreche. Alle sind immer fasziniert wie gut meine Hündin das Pfui befolgt, egal was sie gerade gefunden hat - Vor einem Moment
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