Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil VI

  • Wir waren heute einfach nur mal im Wald ein wenig spielen und an der Leinenführigkeit arbeiten, nur Azog und ich.
    auf dem Heimweg hat er dann den Federvieh Nachwuchs der Nachbarn entdeckt. Fand er sehr interessant das ganze Gewusel und Gegacker.

    Wenn es nicht mehr ganz so abartig heißt ist, werden wir mal in die Stadt fahren.

  • @juliaundbalou...er ist jetzt 15Monate. Wir werden jetzt auch erstmal das Mittel ausprobieren. Er ist im Haus sehr brav und wir sind mit ihm sehr zufrieden. Es ist nur draußen so schlimm und bei Hundebegegnungen extrem. Er wiegt ja nur 9 Kilo, aber ist fast nicht zu bändigen. Er stresst sich selbst enorm. Ich hab den Tierarzt auch gefragt, ob sich das ganze mit der Zeit bessern könnte... Er meinte schmunzelnd...in ca 15 Jahren. Er ist gegen Kastration, aber wenn der Hund dermaßen Stress hat, dann zieht er das in Erwägung, macht aber zuerst den Versuch mit dem Medikament. Ich bin schon über 20 Jahre bei ihm und vertraue ihm.

  • @blackfrodo Die Begegnung mit solchen Hundemenschen liebe ich ja immer :rotekarte: Aber da bleibt Dir wohl wirklich nur das, was Du auch gemacht hast: Ruhe bewahren... Leider... Selbstjustiz wäre manchmal vielleicht doch eine Lösung... :hust:

  • Juliaundbalou.... Kam gar nicht so rüber, als würdest Du mir das ausreden wollen. Irgendwie will ich noch nicht daran, deshalb arbeiten wir ja wie die Bekloppten , obs nicht doch besser wird :hust: . Kann man ja auch noch etwas schieben.

    @carolinundlara.... Ich kann so ein Verhalten immer nicht verstehen, denn ich bin in solchen Situationen froh, wenn jemand ausweicht und schau dass ich zügig dran vorbei komme, vor allem wenn derjenige sagt, dass Kontakt nicht erwünscht ist. Im Nachhinein hab ich mich geärgert, dass ich nix gesagt habe. Aber hätte sicher nix geändert. :/

  • Nee, es hätte sich nichts geändert, außer, dass Frodo und der andere Hund noch mehr hochgefahren wären... Aber ich kann das gut verstehen... manchmal kann ich es mir dann auch doch nicht verkneifen |)

  • Ob man die testen kann ... Gute Frage xD
    Müssen aber auch nicht zu viele sein. Vielleicht kann der Hund ja einfach nicht mit seinen normalen Hormonen umgehen. Das ist bei uns wahrscheinlich der Fall. Er hat einfach Stress, welcher aber immer weniger wird, je älter er wird. Deswegen zögere ich das auch so raus. Bei uns hat sich wahnsinnig viel getan zwischen dem ersten und dem zweiten Geburtstag (im Oktober wird er zwei).

  • @physioclaudi Ich glaube ja nicht mal, dass er da sonderlich suchen muss. Er folgt ja gerne mal einer Fährte quer durch den Garten und die führen ihn ja förmlich hin. Der Nachbar gestern meinte, er hätte auf meinen Pfiff gerne zu mir kommen wollen, hat aber aus der anderen Richtung nicht durchs Loch gepasst.

    Mal was anderes: Wie managt ihr "Mobbing"? Beispiel von heute: wir waren mit einem 10 Monate alten Labbi zum gemeinsamen Spaziergang verabredet. Begrüßung verlief etwas steif, aber Felix hat das gut gelöst und lief dann gleich voraus. Nach ein paar Minuten wurden die beiden miteinander warm und habe auch gespielt (Rennspiele, aber wirklich positiv).
    Dann kam von hinten ein Springer Spaniel Rüde. Der Labbi und der Springer kannten sich wohl. Felix rannte auch gleich hin. Erst gab es ein paar Renneinheiten, dann fing Felix aber deutlich an zu stänkern. Er wurde dabei auch schnell laut. Der Springer hat das gut gelöst und Felix ein paar mal abgeschnappt ohne sich auf mehr einzulassen und hat das mit weiterer Spielaufforderung gelöst. Felix war leider nicht bereit, sein Vorhaben sein zu lassen und so hab ich ihn mir gegriffen (Abruf ging nicht). Er musste dann an der Leine bleiben für ein paar Minuten. Dann sind wir drei weiteren Hunden begegnet, alle frei. Eins davon eine Viszla-Hündin, die Felix mag und kennt. Also Hund abgeleint und siehe da. Er war abgelenkt und es ging gut. Wir sind dann minutenlang zu dritt weiter und die drei Rüden konnten miteinander spielen. Aber mit ziemlich "rauem" Ton, für mich immer an der Grenze zum Kippen. Blöd war vor allem, dass der junge Labbi sich auf Felix Seite geschlagen und fleißig mit gemobbt hat. Ich hab Felix dann abgerufen - was diesmal auch ging. Er war also noch nicht "gezündet", sondern ansprechbar. Der Springer ging dann alleine weiter und wir nach ein paar Minuten mit Abstand hinterher. Die Labbi-Besitzerin hatte nicht mal verstanden, dass auch ihr Hund fleißig mitgemischt hatte und wusste gar nicht, was überhaupt los gewesen war. Ich war nur froh, dass die Situation nicht gänzlich gekippt ist.

    Hat das so gepasst von meiner Seite aus? Was hättet ihr anders gemacht? Mir persönlich wäre es lieber gewesen, gar nicht gemeinsam mit dem Springer weiter zu gehen nach dem ersten Problem mit Anleinen. Aber die HH des Labbis, mit der ich ja unterwegs war und die Springer-HH kannten sich. Kann ich ja schlecht sagen "wir gehen alleine". Die hat das zum Glück dann alleine verstanden und angeboten. War es richtig Felix eine "zweite Chance" zu geben? Ging ja auch erst mal ne ganze Weile gut.

    Ich muss mich da echt noch reinfuchsen. Meine bisherigen Hunde waren entweder völlig unverträglich oder freundlich mit allen. Felix wird da gerade erwachsen, ist aber natürlich noch nicht "gesetzt" und richtig souverän. Vor allem Rüden seiner Größe entwickeln sich zum roten Tuch. Größere Rüden ignoriert er gut. Wir sind heute mit Sicherheit 10 weiteren Hunden begegnet, die entweder deutlich größer oder absolut unterwürfig waren. Die ignoriert er alle.
    Wir gehen halt ein paar mal pro Woche hier im Stadtwald und da sind immer viele Hunde und fast alle laufen frei. Wenn er dort nicht mehr klarkommt, wäre das echt Mist.

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