Hund hört mit Stöckchen nicht mehr
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Hallo Hundefreunde,
ich hoffe ihr könnt mir helfen:
Mein Hund (Nala) ist 12 Jahre alt. Sie hört im allgemeinen super!
Wenn wir bei uns zuhause Gassi gehen, dann schnappt sie sich früher oder später ein Stöckchen und haut damit ab... Da hilft auch rufen nichts mehr, dann läuft sie einfach nach Hause, legt den Stock vor die Haustür und wartet bis ich komme... (Wir wohnen direkt am Waldrand) Das ist in den letzten Wochen immer schlimmer geworden...
Solange sie keinen Stock hat hört sie genial. Da guckt sie auch immer wo ich bin, läuft nie weit weg und würde niemals einen anderen Weg nehmen als ich.Wenn wir wo anders sind, wo sie sich nicht auskennt, schnappt sie sich erst gar keinen Stock.
Hat jemand eine Idee warum sie das macht und wie ich da was ändern kann?
Vielen Dank,
Sinahi sina,
als erste massnahme würde ich eure rüstige senorin mit einer schleppleine sichern. zu ihren eigenen schutz und zum schutze anderer. eine schleppleine stört den hund in der regel auch nicht.
meine hunde haben mir im hohen alter durch umdrehen und nach hausen gehen signalisiert dass sie nicht mehr weiter wollen. zudem kam schwerhörigkeit dazu. mein rüde hat sein hörvermögen in wellenform verloren. sprich, von einer minute hat er mal was hören können und mal nicht.
wenn das alles nicht zutrifft bei deiner, und sie macht es einfach weil sie freude an stöckern hat, würde ich ihr gleich an der haustür einen schönen stock geben und sie diesen von anfang an tragen lassen. - Vor einem Moment
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Hallo,
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hä? warum hat dein hund überhaupt die möglichkeit das mehrmals zu machen? dabei spielt es überhaupt keine rolle ober nicht hören will oder nicht hören kann. du musst deinen hund sichern und schützen, wenn du weisst dass das passieren kann.
unverantwortlich von dir - gerade wenn mehrere vielbefahrene strassen euren weg kreuzen. stell dir mal vor du verlierst einen menschen der die nahe steht, weil dieser in einen autounfall verwickelt wurde, weil ein hundehalter meint seinen nicht abrufbaren hund (trotz kenntnis dass es so ist) weiter leinenlos rumlaufen lässt.schön, dass ihr ns alle so genau kennt. unsere gasiwege, meine hunde, unsere vorgeschichte, mich und meine familie. ich finde es eine frechheit fremden menschen so etwas zu unterstellen. ein klassenkamerad ist damals in der oberstfe bei einem autounfall gestorben. gino läuft seit der sache mit der straße an der sl.
das beistiel mit den straßen was wegen dem thema empatielos. trifft hier nicht umbedingt zu. aber ich kann nicht gleichgültig
den hund nach so einer situation anleinen. wütend heißt ja nicht, das ich den hund anschnauze oder schlage. wnn das bei euch so ist und ihr trotzt wut nicht beherscht sen könnt trifft das nicht auf jeden zu.wir kreuzen eine einzige straße. die hunde werden erst 500m danach abgeleint. da wo wir laufen sind die straßen hunderte meter weg.
gino läft seit 13 jahren frei ohne große zwischenfälle. ich glaub 4 mal ist er in seinem leben einer spur hinterher. ist aber nach ein paar minuten wieder gekommen. er hat es aber schon immer gemacht, das er sich festgeschnüffelt hat und nicht reagiert hat, bis ich ihn geholt habe. beagle halt. seit 2-3 wochen schnüffelt er sich fest und haut ab, wenn man ihn holen will. dann vergisst er sich und läuft los ohne sinn und verstand. er mein auch mal einfach irgenwo anders langgehen zu müssen. ich komm dann ja eh hinterher. er will dann nicht hören, da kann ich auch mit ner bockwurst winken.
dass er nun fast einen km bist zur straße gelaufen ist und nicht hört, kann ich nicht ahnen. sonst waren es nur einige meter, bis zur nächsten pipistelle. meist fällt er eh nach ein paar metern hin und wird weder klar im kopf.
heute z.b. hat er auf jede rufen reagiert. er nutzt es auch aus, wenn er im vorteil ist.ich gehe eine runde am tag mit gino. da er nicht bei mir lebt. den rest machen andere. was die machen kann mir eigentlich egal sein. die würden den hund niemals an die sl machen.
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tja, dann würde ich mir meine eigenen beiträge nochmal durchlesen bevor ich sie poste. dann wären sie für andere auch verständlich.
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Empathielos ist nicht das Beispiel mit der Strasse, sondern das du wütend bist auf Gino. Warum eigentlich? Du machst den Fehler und achtest nicht ausreichend auf ihn.
Du schreibst, wenn er zu weit vor geht und du der Meinung bist, er ist in Gedanken nicht bei dir, wirfst du ihm den Ball an den Kopf, bzw. wirfst ihm was nach. Warum? Hättest du Freude, wenn du in Gedanken bist und dir wirft jemand etwas an den Kopf?
Du unterstelltst Gino, das er die Situation ausnutzt.
Wieso eigentlich? Hunde können so vernetzt nicht denken.Lass dir mal durch den Kopf gehen: Gino ist alt. Er könnte in Menschenjahren ca. 80 sein. Das Gehirn funktioniert nicht mehr, wie bei einem Jungspund. Er wird vergesslich. Es gibt Dinge im Alter, die haben eine höhere Priorität und das wirst du nicht mehr ändern können.
Ich weiss nicht, ob du Freude hättest, wenn du 80 bist und dir jemand dein ganzes Leben über den Haufen wirft, nur weil es nicht in seine Vorstellung vom Leben passt.
Nimm ihn doch einfach so wie er ist und mache dir bewusst, dass ein Seniörchen anders gesichert werden muss. Es funktioniert nicht mehr, wie all die Jahre zuvor.
Und wenn Gino nach ein paar Metern hin fällt, frag ich mich eh, ob er nicht überfordert ist?
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Kerstin, ich seh das wie Du.
Hat jemand eine Idee warum sie das macht und wie ich da was ändern kann?
Mein Eindruck ist, dass Nala der Spaziergang einfach zu viel wird. Möglicherweise haben sich Abbruch und Stöckchen ritualisiert und/oder es ist eine Übersprungshandlung.
Ich persönlich würde einmal darauf achten, ob sich vielleicht ein Muster aus i) Zeitpunkt des Abbruchs oder ii) Stelle des Abbruchs sowie iii) zugehöriger Tagesform ableiten lässt. Entsprechend kannst Du dann die Spaziergänge anpassen und ggf. etwas kürzer gestalten oder Lieblingsstrecken einbeziehen.
In der Zwischenzeit kannst Du schauen, wie Du sie gesichert bekommst. Wenn das, je nach Wohnlage, erforderlich ist.
Meine Senioren haben alle solche Mätzchen gehabt :-)
Einfach gucken, dass sie sich nicht in Gefahr bringen und den Rest hinnehmen. -
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Milaundgino : Ich denke auch hier will Dir keiner etwas böses. Man muss einfach bedenken die Reizweiterleitung beim alten Hund funktioniert nicht mehr so gut, er macht es nicht absichtlich , sondern er kann einfach nicht. Und das passt auch gut dazu das er ganz verdattert ist wenn Mensch wütend wird. Es gibt natürlich auch die andere Seite, bei meiner Hundeoma bin ich einfach nachlässig geworden, lass sie doch und wenn sie nicht mehr so Gehorsam ist wie früher, dann weil es für mich ok ist und sie einfach Oma sein darf.
Ich glaube aber nicht das alte Hunde bewusst ausnutzen. Das wäre ja genauso wenn man auf einen Menschen im Rollstuhl wütend ist das er nicht laufen kann. Ich weiß der Vergleich hinkt, aber evt. wird es dann klarer.Übrigens fällt mich auch gerade ein das meine alte Dame nach Haus auch wesentlich schneller läuft als auf dem Hinweg - wahrscheinlich ist das eine ähnliche Geschichte.
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